• 11.12.2014
      22:00 Uhr
      Sommerspiele Spielfilm Schweiz / Italien 2011 (Giochi d'estate) | arte
       

      Sommerurlaub an der toskanischen Küste der Maremma. Die Eltern von Nic bleiben trotz verschiedener Anläufe in einer Beziehung aus gegenseitiger Abhängigkeit gefangen. Ihr 12-jähriger Sohn kann nicht anders, als in Spielen mit Gleichaltrigen die traumatisierenden Gewaltausbrüche seines Vaters zu verarbeiten. Er will der gleichaltrigen Marie, die unter ihrem verschwundenen Vater leidet, beibringen, wie man trotz Schmerz nichts empfindet. Doch stattdessen lernen die beiden die Freuden und Leiden der ersten Liebe kennen und verändern sich zusehends. Bewegendes Familiendrama von Rolando Colla.

      Donnerstag, 11.12.14
      22:00 - 23:40 Uhr (100 Min.)
      100 Min.

      Sommerurlaub an der toskanischen Küste der Maremma. Die Eltern von Nic bleiben trotz verschiedener Anläufe in einer Beziehung aus gegenseitiger Abhängigkeit gefangen. Ihr 12-jähriger Sohn kann nicht anders, als in Spielen mit Gleichaltrigen die traumatisierenden Gewaltausbrüche seines Vaters zu verarbeiten. Er will der gleichaltrigen Marie, die unter ihrem verschwundenen Vater leidet, beibringen, wie man trotz Schmerz nichts empfindet. Doch stattdessen lernen die beiden die Freuden und Leiden der ersten Liebe kennen und verändern sich zusehends. Bewegendes Familiendrama von Rolando Colla.

       

      Hochsommer in der Toskana. Das Paar Vincenzo und Adriana steht kurz vor der Trennung. Der gemeinsame Urlaub auf dem Campingplatz an der Maremma ist der letzte verzweifelte Versuch, ihre Ehe, die nur noch aufgrund gegenseitiger Abhängigkeit besteht, zu retten. Mit ihren Söhnen Nic und Agostino wollen sie harmonische Tage verbringen, doch die Gewaltausbrüche Vincenzos erschüttern die Familie fortwährend.

      Um mit den traumatischen Erlebnissen fertig zu werden, gibt sich der 12-jährige Nic nach außen hin gefühllos und kalt. Doch er ist nicht der Einzige, der auf dem Campingplatz mit Familienproblemen zu kämpfen hat. Auch Marie und ihre Mutter streiten sich unentwegt. Marie glaubt, als Baby von ihrem Vater verlassen worden zu sein und macht ihre Mutter dafür verantwortlich. Sie will endlich wissen, wo ihr Vater steckt, erntet von der Mutter aber nur Schweigen.

      Beide Familien stecken unabhängig voneinander vor einer großen Zerreißprobe. Als Marie am Strand auf Nic trifft, merken die beiden sehr bald, dass sie etwas verbindet: die fehlende Vaterfigur. Sie kommen sich näher und Nic möchte Marie beibringen, was er durch Vincenzos Gewaltausbrüche gelernt hat - trotz Schmerz einfach nichts zu fühlen. Die gemeinsame Zeit verändert den Jungen und das Mädchen. Doch die Sehnsucht nach ihrem Vater wächst in Marie unaufhörlich weiter und sie ist fest entschlossen, die Wahrheit über ihn herauszufinden. Ob es ihr gelingt?

      Mit "Sommerspiele" glückte Rolando Colla ein berührend gefühlvolles Familiendrama, das nachdrücklich und doch gleichzeitig sensibel die ersten Schritte ins eigene Leben und die damit verbundenen Tücken des Erwachsenwerdens konturiert.

      Der italienischstämmige Schweizer Filmemacher Rolando Colla, der sich mit der politisch engagierten Kurzfilmreihe "Einspruch" einen Namen gemacht hat, schöpft bei "Sommerspiele" mit großer Sensibilität und Einfühlungsvermögen für Jugendliche aus dem eigenen Leben. Der rabiate Vincenzo ist dabei teilweise Collas Vater nachempfunden. "Sommerspiele" erhielt 2011 den Zürcher Filmpreis und gewann 2012 in drei Kategorien den Schweizer Filmpreis Quartz.

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      Donnerstag, 11.12.14
      22:00 - 23:40 Uhr (100 Min.)
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