• 19.03.2019
      06:40 Uhr
      In der Welt zuhause Peru: Die Flussstadt Iquitos | arte
       

      Heute besucht er die Bewohner der weltweit größten Stadt ohne Straßenzufahrt: Iquitos in Peru. Iquitos, die weltweit größte Stadt ohne Straßenzufahrt, erreicht man nur per Flugzeug oder Schiff. 1.000 Kilometer von Lima entfernt, leben die 400.000 Einwohner mitten im peruanischen Regenwald. Wie konnte diese Stadt im Amazonasdschungel eine der größten des Landes werden? Im Stadtteil Belén, der jedes Jahr mehrere Monate vom Amazonas überflutet wird, erkundet Philippe das Leben im Regenwald auf und mit dem Fluss: Einige Meter über dem Boden werden die einfachen Holz- und Wellblechhütten von Stelzen gehalten.

      Dienstag, 19.03.19
      06:40 - 07:10 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      HD-TV Stereo

      Heute besucht er die Bewohner der weltweit größten Stadt ohne Straßenzufahrt: Iquitos in Peru. Iquitos, die weltweit größte Stadt ohne Straßenzufahrt, erreicht man nur per Flugzeug oder Schiff. 1.000 Kilometer von Lima entfernt, leben die 400.000 Einwohner mitten im peruanischen Regenwald. Wie konnte diese Stadt im Amazonasdschungel eine der größten des Landes werden? Im Stadtteil Belén, der jedes Jahr mehrere Monate vom Amazonas überflutet wird, erkundet Philippe das Leben im Regenwald auf und mit dem Fluss: Einige Meter über dem Boden werden die einfachen Holz- und Wellblechhütten von Stelzen gehalten.

       

      Stab und Besetzung

      Regie David Perrier

      Iquitos, die weltweit größte Stadt ohne Straßenzufahrt, erreicht man nur per Flugzeug oder Schiff. 1.000 Kilometer von Lima entfernt, leben die 400.000 Einwohner mitten im peruanischen Regenwald. Wie konnte diese Stadt im Amazonasdschungel eine der größten des Landes werden? Der Grund, warum sich die Ureinwohner hier ansiedeln und entlang des Wasserlaufs Beziehungen und Handel aufbauen konnten, ist der Fluss. Im Stadtteil Belén, der jedes Jahr mehrere Monate vom Amazonas überflutet wird, erkundet Philippe das Leben im Regenwald auf und mit dem Fluss.

      Das scherzhaft auch „Venedig von Loreto” genannte Viertel steht vor großen stadtplanerischen Herausforderungen, doch die 70.000 Beléner gestalten ihren Wohnraum mit Ausdauer und Erfindergeist: Einige Meter über dem Boden werden ihre einfachen Holz- und Wellblechhütten von Stelzen gehalten. Die Abschnitte mitsamt Straßen und Hausnummern sowie einigen öffentlichen Einrichtungen haben alle zwei Etagen kommt die Überschwemmung, wandert das Leben mit dem Wasser etwa fünf Meter über den Boden. So auch der Alltag der Familie von Micher: Sein Haus hat er aus besonders robusten Holzarten und verflochtenen Irapay-Palmblätter gebaut, wodurch es sich besonders gut an die Geografie und das Klima anpasst. Die steigenden Kosten der natürlichen Materialien zwingen jedoch immer mehr Beléner, diese gegen moderne wie Wellblech auszutauschen …

      Im Winter steht der Familie dann auch noch der Umzug in ein schwimmendes Haus, ein sogenanntes Casa balsa, bevor, denn obwohl der sich ändernde Pegelstand des Flusses das Haus die meiste Zeit über nicht beeinträchtigt, versinkt es doch jedes Jahr für kurze Zeit gänzlich im Wasser.

      Von den Pfahlhütten im Amazonas bis hin zu den Mikrohäusern der Metropole Tokio: Wohnraum kann ganz unterschiedlich gestaltet sein. Den verschiedenen Wohnformen liegt dabei jedoch stets dieselbe Frage zugrunde: Wie kann sich der Mensch den Raum zu eigen machen, um dort in Sicherheit, in Gemeinschaft und im Einklang mit der Umgebung zu leben? Der französische Philosoph Philippe Simay stellt ungewöhnliche Behausungen in aller Welt vor und erkundet, was die Architektur über die Lebensweise der Bewohner aussagt.

      Dokumentationsreihe Frankreich 2015

      Wird geladen...
      Dienstag, 19.03.19
      06:40 - 07:10 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      HD-TV Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 01.07.2022