• 05.03.2019
      17:10 Uhr
      In der Welt zuhause Italien, Mailand: Der vertikale Wald | arte
       

      Die höchste Umweltverschmutzung europaweit und nur etwa vier Prozent Grünflächen - mit einem spektakulären Projekt möchte die italienische Metropole Mailand die Natur nun zurück in die Stadt holen: Zwei begrünte Wolkenkratzer bilden den sogenannten Bosco Verticale - den vertikalen Wald. Erstmals wurden hier Pflanzen als eigenständiges Bauelement für Hochhäuser verwendet. Auf 400 Terrassen wachsen rund 800 Bäume, 4.500 Sträucher und 15.000 Grünpflanzen - eine technische und ökologische Meisterleistung des Architekten Stefano Boeri.

      Dienstag, 05.03.19
      17:10 - 17:40 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      HD-TV Stereo

      Die höchste Umweltverschmutzung europaweit und nur etwa vier Prozent Grünflächen - mit einem spektakulären Projekt möchte die italienische Metropole Mailand die Natur nun zurück in die Stadt holen: Zwei begrünte Wolkenkratzer bilden den sogenannten Bosco Verticale - den vertikalen Wald. Erstmals wurden hier Pflanzen als eigenständiges Bauelement für Hochhäuser verwendet. Auf 400 Terrassen wachsen rund 800 Bäume, 4.500 Sträucher und 15.000 Grünpflanzen - eine technische und ökologische Meisterleistung des Architekten Stefano Boeri.

       

      Stab und Besetzung

      Regie David Perrier

      Die höchste Umweltverschmutzung europaweit und nur etwa vier Prozent Grünflächen - mit einem spektakulären Projekt möchte die italienische Metropole Mailand die Natur nun zurück in die Stadt holen: Zwei begrünte Wolkenkratzer bilden den sogenannten Bosco Verticale - den vertikalen Wald. Erstmals wurden hier Pflanzen als eigenständiges Bauelement für Hochhäuser verwendet. Auf 400 Terrassen wachsen rund 800 Bäume, 4.500 Sträucher und 15.000 Grünpflanzen - eine technische und ökologische Meisterleistung des Architekten Stefano Boeri.

      Inmitten der Stadt ist der Wohnkomplex ein Experiment der ökologischen Landschaftsarchitektur im Großformat, das Artenvielfalt mit Architektur verbindet. Wie wurden die Hochhäuser, die halb Natur und halb Wohngebäude sind, entwickelt? Welche Bedeutung wird den „grünen Lungen” für die Stadt zugeschrieben?

      Nicht nur die Agronomin und Landschaftsgärtnerin Laura Gatti ist bei der Gestaltung des Projekts über viele Grenzen hinausgegangen. In der dreijährigen Forschung und Planung des innovativen Baus wurden viele anfangs utopisch wirkende Ideen erstmals in die Realität umgesetzt. Die Pflanzen können Schadstoffe und Feinstaub absorbieren und beheimaten viele nützliche Insekten, Bienen, Schmetterlinge und Vögel.

      Neben all den Bewunderern kritisieren jedoch einige die „Luxustürme” aufgrund der hohen Baukosten - für sie stehen die begrünten Gebäude für eine Privatisierung der Natur. Bert Theis, Begründer des Künstler- und Aktivistenkollektivs Isola Pepe Verde, möchte die Natur in einer anderen, frei zugänglichen Form in die Metropole zurückkehren lassen.

      Von den Pfahlhütten im Amazonas bis hin zu den Mikrohäusern der Metropole Tokio: Wohnraum kann ganz unterschiedlich gestaltet sein. Den verschiedenen Wohnformen liegt dabei jedoch stets dieselbe Frage zugrunde: Wie kann sich der Mensch den Raum zu Eigen machen, um dort in Sicherheit, in Gemeinschaft und im Einklang mit der Umgebung zu leben?

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      Dienstag, 05.03.19
      17:10 - 17:40 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      HD-TV Stereo

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