• 17.02.2019
      22:05 Uhr
      Claude Chabrol, Filmemacher des stillen Skandals Dokumentation Frankreich 2018 - Filmreihe Claude Chabrol | arte Mediathek
       

      Der französische Filmemacher Claude Chabrol war ein herausragender Vertreter der Nouvelle Vague und erlangte als Filmemacher große Popularität. Er hinterließ ein umfangreiches und sehr vielfältiges Werk. Anhand von Chabrols eigenen Schilderungen, Filmausschnitten und Erzählungen seiner treuen Mitstreiter zeichnet die Dokumentation das Porträt eines glücklichen Menschen, uneitlen Filmemachers und scharfsinnigen Freigeistes.

      Sonntag, 17.02.19
      22:05 - 23:00 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      VPS 22:00
      Stereo HD-TV

      Der französische Filmemacher Claude Chabrol war ein herausragender Vertreter der Nouvelle Vague und erlangte als Filmemacher große Popularität. Er hinterließ ein umfangreiches und sehr vielfältiges Werk. Anhand von Chabrols eigenen Schilderungen, Filmausschnitten und Erzählungen seiner treuen Mitstreiter zeichnet die Dokumentation das Porträt eines glücklichen Menschen, uneitlen Filmemachers und scharfsinnigen Freigeistes.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Pascal Lahmani
      Regie Cécile Maistre-Chabrol

      Claude Chabrol hinterließ der Nachwelt ein umfangreiches und vielfältiges filmisches Werk. Den Menschen, die ihn kannten, bleibt er als Genießer, unprätentiöser Handwerker und scharfsinniger Freigeist in Erinnerung. Obwohl es in allen Filmen Chabrols um die Entlarvung des schönen Scheins geht und der Regisseur ein passionierter Krimi-Leser war, umgab er sich nie mit Geheimnissen oder Skandalen. Und weil er sich auch nicht als Genie verkaufte, erlangte er als Filmemacher große Popularität.

      Doch ein Rätsel bleibt: Wie gelang es ihm, in 50 Jahren sage und schreibe 58 Filme zu drehen, und warum so viele? Er filmte um jeden Preis, koste es, was es wolle, immer im Kreise seiner Vertrauten. Er drehte, weil er dieses Glücksgefühl brauchte, weil er dem Tod trotzen wollte. Er filmte mit dem Blick eines Insektenforschers, wollte verstehen, nicht urteilen. Sein Ziel war es, die menschliche Komödie mit Humor, Scharfblick und künstlerischer Freiheit einzufangen.

      Das Porträt lässt Claude Chabrol in Archivaufnahmen von der Nouvelle Vague bis in die 2000er Jahre über sich erzählen. Offen und ehrlich, ohne Wichtigtuerei. Daneben bringen jene, die an seinen Filmen beteiligt waren, ihre große Sympathie für den Regisseur zum Ausdruck: Mitarbeiter, Drehbuchautoren, Techniker und natürlich seine Lieblingsschauspieler. Zahlreiche Ausschnitte aus Chabrols bekannten und weniger bekannten Werken veranschaulichen die Erzählung. Den roten Faden des Porträts bilden die Schilderungen von Chabrols Adoptivtochter Cécile, die viele Jahre mit ihm zusammenarbeitete.

      • Filmreihe Claude Chabrol

      Begründer der Nouvelle Vague und kühler Chronist des Bürgertums - Zu Ehren des französischen Regisseurs Claude Chabrol zeigt ARTE eine dreiteilige Filmreihe sowie eine Dokumentation über den Regisseur. Den Anfang macht "Biester", mit Isabelle Huppert und Sandrine Bonnaire in Rollen, die dem Titel alle Ehre machen. Danach gewährt "Claude Chabrol, Filmemacher des stillen Skandals" einen Einblick in sein Schaffen. Am Folgetag sind zwei seiner meisterhaften Krimis aus den Siebzigern, "Der Schlachter" und "Vor Einbruch der Nacht", zu sehen.

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      Sonntag, 17.02.19
      22:05 - 23:00 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      VPS 22:00
      Stereo HD-TV

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