• 19.01.2019
      14:25 Uhr
      Die Anden - Natur am Limit Schneeberge am Äquator | arte
       

      Steter Wandel prägt den Naturraum der Nordanden und triggert eine einzigartige Artenvielfalt. In großartigen Bildern zelebriert Christian Baumeister die vielfältigen Lebensräume: von 6.000 Meter hohen, schneebedeckten Vulkanen, über karges Sumpfland, bis hin zu geheimnisumwitterten Nebelwäldern. Die Dokumentation zeigt Brillenbären als Alleskönner und Kolibris als ultimative Spezialisten. Manche Tierarten in den tiefen Andentälern wurden erst vor wenigen Jahren entdeckt, wie der seltene Anden-Makibär.

      Samstag, 19.01.19
      14:25 - 15:05 Uhr (40 Min.)
      40 Min.
      VPS 14:20

      Steter Wandel prägt den Naturraum der Nordanden und triggert eine einzigartige Artenvielfalt. In großartigen Bildern zelebriert Christian Baumeister die vielfältigen Lebensräume: von 6.000 Meter hohen, schneebedeckten Vulkanen, über karges Sumpfland, bis hin zu geheimnisumwitterten Nebelwäldern. Die Dokumentation zeigt Brillenbären als Alleskönner und Kolibris als ultimative Spezialisten. Manche Tierarten in den tiefen Andentälern wurden erst vor wenigen Jahren entdeckt, wie der seltene Anden-Makibär.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Christian Baumeister

      Schnee in den Tropen, Bären als Alleskönner und Kolibris als ultimative Spezialisten. Die nördlichen Anden sind eine Welt voller Überraschungen und gut verborgener Schätze.

      Geboren aus vulkanischer Hitze, sind die Anden heute die längste Gebirgskette der Welt - über 7.000 Kilometer ziehen sie sich vom Äquator bis nach Patagonien. Die Nordanden zeichnet ein Gegensatz von Eiseskälte und Tropenschwüle aus, geschaffen durch eine seltene Kombination aus Breitengrad und Höhenlage. Am Äquator ragen einige Gipfel über 6.000 Meter empor - dort kommt jedes Leben an sein Limit.

      Christian Baumeister und sein Team begleiten eine Brillenbärin mit ihren drei Jungen und zeigen intime Bilder aus dem Familienleben. Brillenbären haben riesige Territorien, die sich über alle Höhenstufen der Berge ziehen. Sie kommen überall zurecht.

      Eine ganz andere Taktik verfolgen die Kolibris. Sie haben sich zu extremen Spezialisten entwickelt - allen voran der Schwertschnabelkolibri. Mit seinem elf Zentimeter langen Schnabel - relativ zum Körper dem längsten im Vogelreich - hat er sich auf eine einzige Blütenart spezialisiert.

      Auch der Marañón-Baumsteiger ist hoch spezialisiert - huckepack trägt der Frosch seine Kaulquappen zur nächsten Bromelie, wo sie heranwachsen. Die wolkenverhangenen Täler der Nordanden hüten noch so manches Geheimnis, wie den erst vor wenigen Jahren entdeckten Anden-Makibären.

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