• 08.12.2018
      14:10 Uhr
      Klöster Europas - Zeugen des Unsichtbaren Stätten der Andacht | arte
       

      Der europäische Kontinent erstreckt sich vom Atlantik bis zum Ural und wurde im Laufe der Jahrhunderte von Geschichte, Politik und Christentum geprägt. Von Irland bis Russland, von Griechenland bis Polen - überall bauten Menschen Kathedralen, Kirchen, Kapellen, Abteien und Klöster, in denen sie Wissenschaft, Kunst und Kultur, miteinander verbanden. „Klöster Europas - Zeugen des Unsichtbaren“ sucht in fünf Folgen nach den spirituellen Wurzeln des alten Kontinents.

      Samstag, 08.12.18
      14:10 - 14:55 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Der europäische Kontinent erstreckt sich vom Atlantik bis zum Ural und wurde im Laufe der Jahrhunderte von Geschichte, Politik und Christentum geprägt. Von Irland bis Russland, von Griechenland bis Polen - überall bauten Menschen Kathedralen, Kirchen, Kapellen, Abteien und Klöster, in denen sie Wissenschaft, Kunst und Kultur, miteinander verbanden. „Klöster Europas - Zeugen des Unsichtbaren“ sucht in fünf Folgen nach den spirituellen Wurzeln des alten Kontinents.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Marie Arnaud
      Jacques Debs

      Das Kloster Hohenburg auf dem Odilienberg im Elsass ist ein beliebter Wallfahrtsort. Das Kloster ist zwar nicht mehr bewohnt, aber die Anlage birgt zahlreiche Kunstschätze, unter anderem ein Mosaik von Gentils und Bordet in Gedenken an den Sieg der Alliierten über die Nationalsozialisten. Seit 1929 zieht der Wallfahrtsort Gläubige aus der ganzen Welt an. Die heilige Odilie, die das Kloster im 8. Jahrhundert gründete, soll einst einen Blinden wieder sehend gemacht haben, sie gilt daher als Schutzpatronin der Blinden. Bis heute pilgern Sehbehinderte zu der Wasserquelle, die sie vor 1.300 Jahren entdeckte.

      Das Benediktinerstift Göttweig in Niederösterreich ist berühmt für seine Bibliothek mit hunderttausend Schriften und 32.000 Gravuren, darunter Werke von Dürer und Michelangelo. Die überwiegend jungen Mönche leben von Weinbau und Tourismus.

      Das polnische Niepokalanów wurde in der Zwischenkriegszeit von dem Franziskaner-Minoriten, Wissenschaftler und Verleger Maximilian Kolbe gegründet, der auch den ersten Radiosender des Landes und eine Feuerwehreinheit ins Leben rief, die als eine der besten des Landes gilt.

      Die Orval-Abtei in Südbelgien wurde während der Französischen Revolution zerstört und ab 1926 wieder aufgebaut. Hier lebt eine Gemeinschaft von Zisterziensermönchen mit vielfältigen Talenten: Bruder Bernard etwa interessiert sich für Zen-Philosophie; er hat einen Steingarten angelegt und ist davon überzeugt, dass sich Zisterzienser- und Zen-Architektur perfekt ergänzen.

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