• 08.12.2018
      12:45 Uhr
      Klöster Europas - Zeugen des Unsichtbaren Einzigartig | arte
       

      Der europäische Kontinent erstreckt sich vom Atlantik bis zum Ural und wurde im Laufe der Jahrhunderte von Geschichte, Politik und Christentum geprägt. Von Irland bis Russland, von Griechenland bis Polen - überall bauten Menschen Kathedralen, Kirchen, Kapellen, Abteien und Klöster, in denen sie Wissenschaft, Kunst und Kultur, miteinander verbanden. „Klöster Europas - Zeugen des Unsichtbaren“ sucht in fünf Folgen nach den spirituellen Wurzeln des alten Kontinents.

      Samstag, 08.12.18
      12:45 - 13:25 Uhr (40 Min.)
      40 Min.

      Der europäische Kontinent erstreckt sich vom Atlantik bis zum Ural und wurde im Laufe der Jahrhunderte von Geschichte, Politik und Christentum geprägt. Von Irland bis Russland, von Griechenland bis Polen - überall bauten Menschen Kathedralen, Kirchen, Kapellen, Abteien und Klöster, in denen sie Wissenschaft, Kunst und Kultur, miteinander verbanden. „Klöster Europas - Zeugen des Unsichtbaren“ sucht in fünf Folgen nach den spirituellen Wurzeln des alten Kontinents.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Marie Arnaud
      Jacques Debs

      Vor den Alpen erhebt sich die majestätische Kuppel der Ettaler Basilika. Sie ist das Herzstück der Benediktinerabtei im bayrischen Ettal. Der Klosteranlage ist eine Brauerei angeschlossen, eine Schnapsbrennerei, ein Hotel und ein Gymnasium samt Internat. Hier lebt Bruder Vitalis, der für die Destille und die Parfümerie zuständig ist. Er ist außerdem ein Kenner der chinesischen Medizin: Seine Medikamente fertigt er aus chinesischen Kräutern an - und mit dem Segen einer japanischen Jungfrau.

      Das kleine Kloster in der georgischen Höhlenstadt Wardsia wird von fünf Mönchen geleitet. Es wurde im 12. Jahrhundert gegründet und nach der Königin Wardsia benannt, die einst muslimische Invasoren aus dem Land im Kaukasus vertrieb und heute als Heldin gefeiert wird.

      Das Zisterzienserkloster Saint Mary's im irischen Glencairn verbindet strenge Glaubenspflege mit einem modernen Alltag. Manche der Schwestern sind aus Uganda, Indien oder Japan in die abgelegene Region Irlands gekommen, um in Disziplin und Entsagung zu leben.

      Das Troize-Sergijew-Kloster bei Moskau beherbergte zu Sowjetzeiten nur 50 Mönche - inzwischen leben 340 Glaubensbrüder in dem riesigen Klosterkomplex, dem aktuell größten in Europa.

      Der europäische Kontinent erstreckt sich vom Atlantik bis zum Ural und wurde im Laufe der Jahrhunderte von Geschichte, Politik und Christentum geprägt. Von Irland bis Russland, von Griechenland bis Polen – überall bauten Menschen Kathedralen, Kirchen, Kapellen, Abteien und Klöster, in denen sie Wissenschaft, Kunst und Kultur, miteinander verbanden. „Klöster Europas - Zeugen des Unsichtbaren“ sucht in fünf Folgen nach den spirituellen Wurzeln des alten Kontinents.

      Viele Klöster scheinen einerseits wie aus der Zeit gefallene Rückzugsorte, gleichzeitig spielen sie eine bedeutende Rolle in unserer modernen Gesellschaft: Die Benediktinerabtei im bayrischen Ettal beispielsweise ist nicht nur ein Kloster, sondern ein kulturelles Zentrum der Region mit einer Brauerei, einem Hotel und einem Gymnasium samt Internat. Im Süden Georgiens schmiegt sich in Wardsia ein kleines Kloster an die Felswände der Höhlenstadt, das von fünf Mönchen geleitet wird. Das Zisterzienserkloster Saint Mary's im irischen Glencairn verbindet strenge Glaubenspflege mit einem modernen Alltag, und das Troize-Sergijew-Kloster bei Moskau ist mit 340 Mönchen das größte Kloster Europas.

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