• 14.12.2018
      00:10 Uhr
      Taxi Fernsehfilm Deutschland 2015 | arte
       

      Alex hat keinen Plan, was sie mit ihrem Leben anfangen soll, und wird Taxifahrerin. Hamburg, 80er Jahre, der Sound ist hart, die Kneipen sind dunkel und laut, cool sein ist Pflicht, es wird ständig geraucht. Sex gibt es viel, diskutiert wird dauernd über alles und nichts. Alex schweigt da lieber. Sie geht eine Beziehung mit Dietrich ein, gleichzeitig will sie Freiheit und Liebe und schläft auch mit Marc, einem kleinwüchsigen Mann mit Würde und innerer Größe. Und dieses Mal ist da mehr. Das könnte immer so weitergehen, Alex könnte vor ihrem eigenen Leben davonfahren. Doch dann kommt ein kleiner Affe dazwischen ...

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 14.12.18
      00:10 - 01:40 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Alex hat keinen Plan, was sie mit ihrem Leben anfangen soll, und wird Taxifahrerin. Hamburg, 80er Jahre, der Sound ist hart, die Kneipen sind dunkel und laut, cool sein ist Pflicht, es wird ständig geraucht. Sex gibt es viel, diskutiert wird dauernd über alles und nichts. Alex schweigt da lieber. Sie geht eine Beziehung mit Dietrich ein, gleichzeitig will sie Freiheit und Liebe und schläft auch mit Marc, einem kleinwüchsigen Mann mit Würde und innerer Größe. Und dieses Mal ist da mehr. Das könnte immer so weitergehen, Alex könnte vor ihrem eigenen Leben davonfahren. Doch dann kommt ein kleiner Affe dazwischen ...

       

      Stab und Besetzung

      Alexandra Herwig Rosalie Thomass
      Marc Peter Dinklage
      Dietrich Stipe Erceg
      Alex‘ Mutter Leslie Malton
      Alex‘ Bruder Manfred Jannik Schümann
      Regie Kerstin Ahlrichs
      Redaktion Frank Tönsmann
      Birgit Kämper
      Ausstattung Jochen Dehn
      Autor Karen Duve
      Kamera Sonja Rom
      Drehbuch Karen Duve

      Null Bock auf Versicherung! Alexandra hat ihre Ausbildung zur Versicherungskauffrau abgebrochen und weiß nun nicht, was zu tun. Kurz entschlossen bewirbt sie sich bei einem Taxiunternehmen und fährt fortan durch die Hamburger Nacht, mitten in den 80er Jahren: Der Sound ist hart, die Kneipen sind dunkel, es gibt viel Sex, geraucht wird ständig und diskutiert über alles und nichts. Wer Gefühl zeigt, hat verloren. Cool sein ist allererste Pflicht. Wie gut, dass die Fahrgäste am Ende der Fahrt aussteigen und Alex wieder allein ist mit sich und der Nacht. Da nervt weder die übereifrige Mutter noch der besserwisserische Yuppie-Bruder samt Popper-Clique. Doch der Versuch, sich vor dem eigenen Leben zu verstecken, misslingt. Verantwortlich dafür sind ihre selbstgerechten Kollegen, eine Gruppe verkrachter Studenten, die Alex klarmachen, wie sie zu sein hat und was gar nicht geht. Allen voran der gut aussehende Kollege Dietrich, mit dem sie in eine Beziehung schlittert, ohne es wirklich zu wollen. Auch ihre oft mehr als merkwürdigen Fahrgäste fordern sie ein ums andere Mal heraus. Und dann ist da noch die unerschütterliche Liebe von Marc, einem 1,35 Meter kleinen, aber wahrhaft großen Mann, der Alex näher kommen will, als ihre konsequent harte Schale es erlaubt … Als ein kleiner Affe mit ebenso unbezwingbarem Freiheitsdrang dafür sorgt, dass ihr Taxi als Totalschaden endet, erkennt sie: Das Leben ist viel zu aufregend, um vor ihm davonzufahren.

      "Taxi", die humorvolle Romantikcomedy mit "Game of Thrones"-Star Peter Dinklage, ist das Kinofilmdebüt von Regisseurin Kerstin Ahlrichs. Es ist die Verfilmung des gleichnamigen, in den 80er Jahren spielenden Bestsellers von Karen Duve und folgte auf ihren ersten Langfilm "Sieh zu, dass du Land gewinnst" (2006). Das Drehbuch hat Duve ("Anständig essen. Ein Selbstversuch", "Thomas Müller und der Zirkusbär") selbst verfasst. Ahlrichs führte seit 2013 Regie für Folgen der "Lindenstraße" und "SOKO Wismar". Zuletzt inszenierte sie Folgen der ZDF-Serie "Die Spezialisten - Im Namen der Opfer" (2016). Rosalie Thomass überzeugt als kratzbürstige Alex. Die Hauptdarstellerin wurde in diesem Jahr für ihre Darstellung einer mutigen Mutter in der ZDF/ARTE-Koproduktion "Eine unerhörte Frau" mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Grimme-Preis.

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      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 14.12.18
      00:10 - 01:40 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 16.12.2018