• 07.08.2013
      20:15 Uhr
      Simon Werner fehlt Spielfilm Frankreich 2009 (Simon Werner a disparu ...) | arte
       

      Frankreich, im März 1992: Die ersten lauen Sommernächte bringen die Schüler des Léon Blum Gymnasiums ordentlich ins Schwitzen - Jérémies Geburtstagsfete verspricht zum Glück Licht in die alles entscheidende Frage, "Wer mit Wem?", zu bringen. Während die Party auf Hochtouren läuft, machen zwei Jugendliche eine unerwartete Entdeckung: In dem anliegenden Waldstück liegt eine Leiche. Der grauenhafte Fund führt auf die Spur dreier verschwundener Klassenkameraden, unter ihnen Simon Werner.

      Mittwoch, 07.08.13
      20:15 - 21:40 Uhr (85 Min.)
      85 Min.
      Stereo HD-TV

      Frankreich, im März 1992: Die ersten lauen Sommernächte bringen die Schüler des Léon Blum Gymnasiums ordentlich ins Schwitzen - Jérémies Geburtstagsfete verspricht zum Glück Licht in die alles entscheidende Frage, "Wer mit Wem?", zu bringen. Während die Party auf Hochtouren läuft, machen zwei Jugendliche eine unerwartete Entdeckung: In dem anliegenden Waldstück liegt eine Leiche. Der grauenhafte Fund führt auf die Spur dreier verschwundener Klassenkameraden, unter ihnen Simon Werner.

       

      In einem kleinen Vorort von Paris erwacht der Frühling. Die Abschlussklasse des Léon Blum Gymnasiums fiebert seit Tagen Jérémies Geburtstagsfeier entgegen, auf der sich endlich herausstellen wird, wie die jährlich wechselnde Paarkonstellation ausfällt. Die Party läuft auf Hochtouren, als zwei Jugendliche im anliegenden Waldstück eine grauenhafte Entdeckung machen: Unter einer leichten Laubdecke liegt der Körper eines leblosen Menschen begraben.

      Der unerwartete Fund bereitet dem Feiergelage ein abruptes Ende. Die Spur führt zu dem mysteriösen Verschwinden dreier Klassenkameraden: Simon Werner, Frauenschwarm und Freund der Schulschönheit Alice, wird seit Tagen vermisst. Sie und ihre Alibi-Freundin Clara verdächtigen den Fußballtrainer Yves, dem der Vermisste kurz vor seinem Verschwinden ein seltsames Päckchen zugesteckt hat - ihre Herumschnüffeleien führen jedoch ins Leere.

      Kurze Zeit später bleibt eine weitere Schülerin unentschuldigt dem Unterricht fern. Als auch Laetitia, Rebellin und Klassenpunk, von ihren Eltern als vermisst gemeldet wird, kommen ihre Mitschüler ins Grübeln. Jérémie, Fréderic und Luc sind sich sicher, dass Jean-Baptiste, das Opfer ihrer ständigen Neckereien, mit dem Verschwinden ihrer Klassenkameraden im Zusammenhang steht. Ihr Plan, den spießigen Lehrerssohn mit ihrem Verdacht zu überrumpeln, geht nicht auf - Jean-Baptiste ist nirgends aufzufinden. Erst die lang ersehnte Geburtstagsfeier bringt Licht ins Dunkel. In dem Labyrinth des Waldes schließlich treffen die Gesuchten auf die Suchenden.

      Mit "Auf der Suche nach Simon Werner" schuf Fabrice Gobert, im Anschluss an seinen Erfolg als Kurz- und Dokumentarfilmmacher, seinen ersten Spielfilm. Der Film erzielte 2010 eine Nominierung in der Sektion "Un Certain Regard" bei den Filmfestspielen in Cannes und trat gleich im Folgejahr den Wettbewerb um den César für das beste Erstlingswerk an.

      Nach seinem Wirtschaftsstudium an der Edhec entschied sich der Regisseur seiner Leidenschaft für den Film zu folgen. Mit einer weiteren Hochschulqualifikation im Bereich Film, drehte Gobert unmittelbar nach seinem Abschluss seinen ersten Kurzfilm "Camille", der auf internationalen Filmfestivals aufgeführt wurde. Für ARTE realisierte er bereits 2005 Interviews mit Filmgrößen wie Lars von Trier, Michael Haneke und Emanuele Crialese, die im Rahmen der Dokumentarfilmreihe "Meine Filme: 8 Starregisseure erzählen" ausgestrahlt wurden.

      In "Auf der Suche nach Simon Werner" spielt Fabrice Gobert mit unterschiedlichen Filmgenres, wobei er aus einem harmlosen Teenie-Film gekonnt einen spannenden Thriller werden lässt. Aus vier unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt Gobert, wie es zu dem Verschwinden dreier Schüler eines französischen Internats kommt. Den Protagonisten Jérémie, Alice, Jean-Baptiste und Simon widmet er dabei jeweils ein eigenes "Kapitel", in dem die verschachtelte Geschichte jedes Mal neu aufgerollt wird. Die Idee zu dem Film basiert auf einem persönlichen Erlebnis des Regisseurs: In der zwölften Klasse des Gymnasiums in Yvelines verschwand im Jahr 1992 ein Schüler für mehrere Wochen. Gobert, der das Mysterium hautnah miterlebte, machte sich mit einer Reihe von Mitschülern auf die Suche nach dem Verschwundenen und bemerkte indes, wie sehr sie das Ereignis zusammenschweißte.

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