• 14.07.2018
      19:15 Uhr
      Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Ayutthaya (Thailand) - Die Hauptstadt Siams | ARD-alpha
       

      Im 14. Jh. entstand ein großes Machtzentrum in Siam, dem heutigen Thailand: das Königreich Ayutthaya, "die gesegnete Stadt der Engel und Könige".

      Die Ruinen der Chedis, der imposanten glockenförmigen Türme und die mächtigen Tempel- und Klosterbauten lassen noch heute die einstmalige Größe und Pracht dieser mittelalterlichen Stadtanlage erahnen.

      Samstag, 14.07.18
      19:15 - 19:30 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo

      Im 14. Jh. entstand ein großes Machtzentrum in Siam, dem heutigen Thailand: das Königreich Ayutthaya, "die gesegnete Stadt der Engel und Könige".

      Die Ruinen der Chedis, der imposanten glockenförmigen Türme und die mächtigen Tempel- und Klosterbauten lassen noch heute die einstmalige Größe und Pracht dieser mittelalterlichen Stadtanlage erahnen.

       

      Im 14. Jh. entstand ein großes Machtzentrum in Siam, dem heutigen Thailand: das Königreich Ayutthaya, "die gesegnete Stadt der Engel und Könige".

      Die Ruinen der Chedis, der imposanten glockenförmigen Türme und die mächtigen Tempel- und Klosterbauten lassen noch heute die einstmalige Größe und Pracht dieser mittelalterlichen Stadtanlage erahnen. In den Kammern unter den Türmen der Chedis und Tempel befanden sich Reliquien heiliger Männer und die sterblichen Überreste der Könige und ihrer Familien. Der Turm des Tempels Mahathat soll der Aufbewahrungsort des historischen Buddhas gewesen sein. Zwischen den Ruinen der Sakralbauten ragen immer wieder mächtige Buddhastatuen empor. Und wie zu anderen Bauwerken in Sukhothai ist auch zur berühmten Darstellung des "Ruhenden Buddhas", eine Legende überliefert: Buddha hatte einst einem riesigen Dämon eine Predigt gehalten. Der wollte ihm aber nicht zuhören. Daraufhin hat sich Buddha selbst um ein vielfaches größer gemacht: damit er ihm endlich zuhört und die wahre Größe respektiert: die Bedeutung der Botschaft.

      Kulturelle Einflüsse von außen haben zu einem erstaunlichen Formen- und Stilreichtum des thailändischen Tempelbaus geführt. So erinnert der Turmaufbau des Wat Rachtaburana an die Einflüsse des früheren Khmerreiches. Mit der Zerstörung der Stadt Ayutthaya im 18. Jh. durch birmanische Truppen ging auch das Königreich Ayutthaya zu Ende. Viele der Schätze wurden erst später geplündert oder durch Kriege zerstört. Die Ruinen des Tempel Wat Phra Si Sanphet, dem schönsten und größten Tempel der Stadt, gehören zu den Motiven Thailands, die am meisten fotografiert und beschrieben worden sind.

      Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.07.2018