• 04.08.2022
      15:30 Uhr
      Der Kampf ums Wasser geht weiter ARD alpha
       

      Trotz durchschnittlicher Regenmengen in den vergangenen beiden Jahren leiden die niederschlagsärmsten Bundesländer Berlin und Brandenburg unter akuter Trockenheit. Neue Daten zeigen den dramatischen Abfall der Grundwasserstände in den letzten zehn Jahren – die Folgen sind austrocknende Gewässer, sterbende Bäume und immer häufiger Probleme bei der Trinkwasserversorgung.

      Donnerstag, 04.08.22
      15:30 - 16:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Trotz durchschnittlicher Regenmengen in den vergangenen beiden Jahren leiden die niederschlagsärmsten Bundesländer Berlin und Brandenburg unter akuter Trockenheit. Neue Daten zeigen den dramatischen Abfall der Grundwasserstände in den letzten zehn Jahren – die Folgen sind austrocknende Gewässer, sterbende Bäume und immer häufiger Probleme bei der Trinkwasserversorgung.

       

      Trotz durchschnittlicher Regenmengen in den vergangenen beiden Jahren leiden die niederschlagsärmsten Bundesländer Berlin und Brandenburg unter akuter Trockenheit. Neue Daten zeigen den dramatischen Abfall der Grundwasserstände in den letzten zehn Jahren – die Folgen sind austrocknende Gewässer, sterbende Bäume und immer häufiger Probleme bei der Trinkwasserversorgung.

      Die Reporter besuchen erneut die Gemeinde Seddiner See, deren Einwohner vehement für das Überleben ihres Sees kämpfen. Eine Gemeindeversammlung eskaliert, der Bürgermeister zieht sich zurück und ein neuer Förderverein macht Druck. Was kann ein kleiner Ort gegen die Folgen der globalen Klimakrise ausrichten? Spätestens seit den Protesten gegen das Tesla-Werk und dessen hohen Wasserbedarf ist die knappe Ressource in den Fokus der Politik gerückt. Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel will die Grundwasserentnahmen deckeln, Berlins Umweltsenatorin Bettina Jarasch fordert, dass die Berlinerinnen und Berliner Wasser sparen. Denn der Pro-Kopf-Verbrauch steigt seit Jahren deutlich. Die Politik steht unter enormem Handlungsdruck – und reagiert: Seit März 2022 ist Brandenburgs Niedrigwasserkonzept in Kraft. Maria Garnitz vom Landesumweltamt erklärt die Maßnahmen zum Schutz der Natur und der Bevölkerung. Am Pegel Leibsch im Spreewald zeigt sie, wie fragil die Trinkwasserversorgung Berlins ist und was bei einem weiteren Hitzesommer droht. In Berlin soll der „Masterplan Wasser“ die Hauptstadt vor Trinkwasserproblemen schützen. Neue Schleusen und Wehre werden gebaut, Flächen entsiegelt, Gründächer und Regenmulden gebaut.

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