• 28.06.2019
      16:00 Uhr
      alpha-retro: Römische Skizzen 1987 Bilder und Berichte aus Italien | ARD-alpha
       

      Ilona Staller, unter ihrem Künstlernamen Cicciolina als Pornodarstellerin berühmt geworden, zog 1987 ins italienische Parlament ein. Sie ist die erste Person, mit der sich der ARD-Korrespondent Peter Mezger in seinen "Römischen Skizzen" aus dem Jahr 1987 befasst. Des Weiteren geht es um eine Nonne, die mit einem Kochbuch einen Bestseller landet, um einen jungen Mann, der behauptet ein Nachfahre der Hohenstaufen zu sein und um einen Grabräuber, der sein Herz für die Wissenschaft entdeckt.

      Freitag, 28.06.19
      16:00 - 16:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Ilona Staller, unter ihrem Künstlernamen Cicciolina als Pornodarstellerin berühmt geworden, zog 1987 ins italienische Parlament ein. Sie ist die erste Person, mit der sich der ARD-Korrespondent Peter Mezger in seinen "Römischen Skizzen" aus dem Jahr 1987 befasst. Des Weiteren geht es um eine Nonne, die mit einem Kochbuch einen Bestseller landet, um einen jungen Mann, der behauptet ein Nachfahre der Hohenstaufen zu sein und um einen Grabräuber, der sein Herz für die Wissenschaft entdeckt.

       

      Italien im Jahr 1987. Der ARD-Auslandskorrespondent Peter Mezger befasst sich in seinen "Skizzen" zunächst einmal mit Ilona Staller, die unter ihrem Künstlernamen „Cicciolina“ als Pornodarstellerin bekannt geworden war und 1987 für den Partito Radicale ins italienische Parlament einzog. Danach porträtiert er den Einsiedler Padre Quirino, der laut Mezger „in der abergläubischen italienischen Gesellschaft so etwas wie eine Gegenrolle zu Mafia spielt: allein, sauber, furchtlos.“ Dieser Einsiedler kämpfte auch schon mal mit dem Teufel in Gestalt eines Kalbs. Im Film erzählt er: „Ich habe das gleich gemerkt und habe ihn ganz einfach einen Tag und eine Nacht hier wüten lassen. Dann habe ich ihn bei den Hörnern gepackt und ihm solange den Hals umgedreht, bis er zu Boden fiel. Und seither habe ich ihn nicht mehr gesehen.“ Anschließend geht es um die Erfolgsautorin Germana, einer Ordensschwester, die damals mit „Quando cucinano gli angeli“ (Wenn die Engel kochen) einen veritablen Bestseller gelandet hat. Zum Abschluss befasst sich Mezger mit einem Grabräuber, der sein Herz für die Wissenschaft entdeckt hat, und mit einem jungen Italiener, der behauptet, ein Nachfahre der Hohenstaufen zu sein und von dieser Behauptung nicht schlecht lebt.

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