• 08.09.2014
      09:30 Uhr
      Welt in Bewegung (3) Arbeitsmigration | ARD-alpha
       

      Von unserem Wesen her sind wir Nomaden. Bevor die Menschen sesshaft wurden, zogen sie durch die Welt, auf der Suche nach Nahrung. Diese Wanderungsbewegung ist die älteste Form der Migration, die sogenannte Arbeitsmigration. Sie unterliegt vielen Prämissen: zum Beispiel Angebot und Nachfrage, der eigenen Qualifikation, der familiären Bindung, den Möglichkeiten der Fortbewegung und der Kommunikation, aber auch dem Wettbewerb.Wer sich am Markt behaupten will, ist auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen.

      Montag, 08.09.14
      09:30 - 10:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Von unserem Wesen her sind wir Nomaden. Bevor die Menschen sesshaft wurden, zogen sie durch die Welt, auf der Suche nach Nahrung. Diese Wanderungsbewegung ist die älteste Form der Migration, die sogenannte Arbeitsmigration. Sie unterliegt vielen Prämissen: zum Beispiel Angebot und Nachfrage, der eigenen Qualifikation, der familiären Bindung, den Möglichkeiten der Fortbewegung und der Kommunikation, aber auch dem Wettbewerb.Wer sich am Markt behaupten will, ist auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen.

       

      Stab und Besetzung

      Kontakt Eva Maria Steimle

      Von unserem Wesen her sind wir Nomaden. Bevor die Menschen sesshaft wurden, zogen sie durch die Welt, auf der Suche nach Nahrung. Diese Wanderungsbewegung ist die älteste Form der Migration, die sogenannte Arbeitsmigration. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Noch immer ziehen wir von A nach B, um unseren Broterwerb zu sichern, um eine Ausbildung zu absolvieren oder um bessere Chancen wahrzunehmen.

      Arbeitsmigration unterliegt vielen Prämissen: zum Beispiel Angebot und Nachfrage, der eigenen Qualifikation, der familiären Bindung, den Möglichkeiten der Fortbewegung und der Kommunikation, aber auch dem Wettbewerb.

      Wer sich am Markt behaupten will, ist auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen. Folglich müssen Unternehmen und Volkswirtschaften Anreize setzen, um qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen. Je höher die eigene Qualifikation, desto größer sind die Chancen am Arbeitsmarkt. Doch was tut Deutschland, um Hochqualifizierte für den Standort Deutschland zu gewinnen? Bislang reichlich wenig. Migration hat hierzulande noch immer einen negativen Beigeschmack.

      Die Geschichte der Menschheit ist auch eine Geschichte der Migration; Grenzen überschreiten gehört zum menschlichen Grundcharakter. Die sechsteilige Sendereihe "Welt in Bewegung" ist eine filmische Reise zu den Ursachen und Wirkungen, zu den Problemen und Chancen der Migration. Sie untersucht die unterschiedlichsten Aspekte der Wanderungen, deren Motivationen meist politische, historische, wirtschaftliche, religiöse, ökologische oder demographische Ursachen hatten und haben. Die einzelnen Folgen schildern die Probleme und Risiken aber vor allem auch die Chancen, die eine Welt in Bewegung der globalen Welt und auch unserer ganz unmittelbaren Umgebung bietet. Von unserem Wesen her sind wir Nomaden. Bevor die Menschen sesshaft wurden, zogen sie durch die Welt auf der Suche nach Nahrung. Diese Wanderungsbewegung ist die älteste Form der Migration, die sogenannte Arbeitsmigration. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Noch immer ziehen wir von A nach B, um unseren Broterwerb zu sichern, um eine Ausbildung zu absolvieren oder um bessere Chancen wahrzunehmen. Arbeitsmigration unterliegt vielen Prämissen: z. B. Angebot und Nachfrage, der eigenen Qualifikation, der familiären Bindung, den Möglichkeiten der Fortbewegung und der Kommunikation, aber auch dem Wettbewerb. Wer sich am Markt behaupten will, ist auf gut ausbildete Fachkräfte angewiesen. Folglich müssen Unternehmen und Volkswirtschaften Anreize setzen, um qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen. Je höher die eigene Qualifikation, desto größer sind die Chancen am Arbeitsmarkt. Doch was tut Deutschland, um Hochqualifizierte für den Standort Deutschland zu gewinnen? Bislang reichlich wenig. Migration hat hierzulande noch immer einen negativen Beigeschmack. Prof. Dr. Jochen Oltmer vom Institut für Migrationsforschung der Universität Osnabrück bringt es wie folgt auf den Punkt: "Migration ist in der Bundesrepublik immer noch sehr stark angstbesetzt; man hat Angst vor Zuwanderung und übersieht dabei völlig, dass Zuwanderung auch große Chancen mit sich bringt, insbesondere dann, wenn es um qualifizierte Arbeitskräfte geht. Aus meiner Sicht müsste man erstens ein Einwanderungsgesetz schaffen, das ganz klar vorgibt, welche Zuwanderer man haben möchte, beispielsweise auch verbunden mit einem Punktesystem, das ganz klar vorgibt, mit welchen Qualifikationen, zu welchem Zeitpunkt, unter welchen Bedingungen jemand kommen kann. Wichtig wäre auch, dass viele bürokratische Prozesse im Zusammenhang der Zuwanderung erleichtert werden, dass bestimmte Diplome, die man im Ausland erworben hat, sofort anerkannt werden können, dass Kredite leichter gewährt werden, dass man leichter Arbeitskräfte einsetzen kann; das sind ganz wesentliche Voraussetzungen dafür, dass Zuwanderung von qualifizierten Arbeitskräften, die die Bundesrepublik braucht, zunimmt."

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