• 09.06.2014
      21:50 Uhr
      Alvorada - Aufbruch in Brasilien Dokumentarfilm | ARD-alpha
       

      Mehr als acht Millionen Quadratkilometer umfasst Brasilien, der fünftgrößte Staat unserer Erde von den feuchtheißen Tropen des Nordens bis tief in den Süden, von den Anden bis zum Atlantik. Das Land ist fast so groß wie alle anderen südamerikanischen Staaten zusammen. In ihm sind unzählige Nationen, Ethnien und Kulturen vereint, und aus diesem Gemisch entsteht in fortwährender Verwandlung und Anpassung Neues. Denn Brasilien ist ein Land im Aufbruch. Und dieser Dokumentar­Farbfilm stellt den Versuch dar, es vom Standpunkt eines europäischen Betrachters aus in seiner Struktur zu sehen und das Lebensgefühl seiner Menschen zu deuten.

      Montag, 09.06.14
      21:50 - 23:05 Uhr (75 Min.)
      75 Min.
      VPS 21:45
      Stereo

      Mehr als acht Millionen Quadratkilometer umfasst Brasilien, der fünftgrößte Staat unserer Erde von den feuchtheißen Tropen des Nordens bis tief in den Süden, von den Anden bis zum Atlantik. Das Land ist fast so groß wie alle anderen südamerikanischen Staaten zusammen. In ihm sind unzählige Nationen, Ethnien und Kulturen vereint, und aus diesem Gemisch entsteht in fortwährender Verwandlung und Anpassung Neues. Denn Brasilien ist ein Land im Aufbruch. Und dieser Dokumentar­Farbfilm stellt den Versuch dar, es vom Standpunkt eines europäischen Betrachters aus in seiner Struktur zu sehen und das Lebensgefühl seiner Menschen zu deuten.

       

      Mehr als acht Millionen Quadratkilometer umfasst Brasilien, der fünftgrößte Staat unserer Erde von den feuchtheißen Tropen des Nordens bis tief in den Süden, von den Anden bis zum Atlantik. Das Land ist fast so groß wie alle anderen südamerikanischen Staaten zusammen. In ihm sind unzählige Nationen, Ethnien und Kulturen vereint, und aus diesem Gemisch entsteht in fortwährender Verwandlung und Anpassung Neues. Denn Brasilien ist ein Land im Aufbruch. Und dieser Dokumentar­ Farbfilm stellt den Versuch dar, es vom Standpunkt eines europäischen Betrachters aus in seiner kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und geographischen Struktur vorurteilslos, gerecht und aufgeschlossen zu sehen, künstlerisch darzustellen und das Lebensgefühl seiner Menschen mit modernen filmischen Mitteln zu deuten. Nach einer kurzen Einleitung beginnt der Film mit einer Reminiszenz an die Entdeckung Brasiliens durch portugiesische Seefahrer. Ohne ein "Reisefilm" im üblichen Sinne zu sein, gibt er dann - als Ausbeute einer über 23 500 km führenden Fahrt- und Flugstrecke mit der Kamera - einen Oberblick über Menschen und Landschaften Brasiliens, seine modernen Großstädte und alten Kolonialsiedlungen, über seine Kunst und Kultur. Er zeigt. dass die Brasilianer, die bisher gewissermaßen ihrem eigenen Land den Rücken zukehrten, sich nun umwenden, um in das Innere einzudringen. Strukturelle Veränderungen und vor allem der Aufbau moderner Industrien verwandeln das Land. Ein Markstein dieses nach Westen gerichteten Pioniergeistes ist Brasilia, die neue Hauptstadt. Mit der überzeugenden Kraft aller fotografischen Gestaltungsmöglichkeiten, mit völlig neuartiger Anwendung des Bildschnitts und musikalischer Elemente zeigt "Alvorada" ein Brasilien, wie es selbst den meisten der über 60 Millionen Brasilianer unbekannt ist. Das geschieht nicht im Stil einer Reportage, die "Informationen" gibt, und es wird auch nicht viel "erzählt". Es war vielmehr die Absicht, das Bild Brasiliens aus Impressionen erstehen zu lassen und für den Betrachter die Möglichkeit zu schaffen, das Land von sich aus zu entdecken", vor allem im ersten Teil des Films. Bevor er den vergangenen und gegenwärtigen Aspekten und Problemen gegenübergestellt wird. Ebenso ist versucht worden, dem Film in Stil und Rhythmus einen "brasilianischen Charakter" zu geben, wie er dem raschen, intensiven Leben der Menschen dieses Landes entspricht. Die Drehzeit des Films betrug ca. fünf Monate. Der Reiseweg von 23.500 km, den eine Gruppe von durchschnittlich acht bis zehn Personen zurücklegte, ist der längste, den bisher ein Filmteam in diesem Land bewältigt hat. Die gesamte Herstellung des Films einschließlich der Arbeit am Drehbuch dauerte zwei Jahre. "Alvorada" - resp. Regisseur Hugo Niebeling - gewann einige bedeutende Filmpreise und wurden im Jahr 1963 in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" für den Oscar nominiert.

      Im Rahmen unseres Programmschwerpunktes "Brasilien" zeigen wir mehrere Filme über den fünftgrößten Staat der Welt, wie die für den Oscar 1963 nominierte Dokumentation "Alvorada - Aufbruch in Brasilien". Der Film "Fußballtempel Maracaná" dokumentiert den Umbau des Fußballstadions Maracaná in Rio de Janeiro und die Proteste dagegen (9. Juni, 23.05 Uhr). Am 13. Juni können Sie um 20.15 Uhr die Doku "Vom Winde verweht - zu Fuß durch die Sahara Brasiliens" sehen - ein Landschaftsporträt der Sahara Brasiliens.

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      Montag, 09.06.14
      21:50 - 23:05 Uhr (75 Min.)
      75 Min.
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