• 16.09.2021
      05:00 Uhr
      Spurensuche Kleidung Was tun gegen Ausbeutung? | SR Fernsehen
       

      Wer auf dem Etikett eines T-Shirts den Aufdruck "Made in Europe" sieht, mag denken, dass es sich um ein ökologisch unbedenkliches Produkt handelt, unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt. Aber ist das wirklich so? Schüler*innen zweier Schulen in Baden-Württemberg fragen nach. Die Doku begleitet sie, zeigt ihr Engagement und wirft einen Blick in die Produktionsländer, in denen noch immer Millionen von Menschen für Hungerlöhne Mode nähen: in staubigen Hallen, unter katastrophalen hygienischen Bedingungen, zu Löhnen weit unterhalb des Existenzminimums.

      Donnerstag, 16.09.21
      05:00 - 05:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Wer auf dem Etikett eines T-Shirts den Aufdruck "Made in Europe" sieht, mag denken, dass es sich um ein ökologisch unbedenkliches Produkt handelt, unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt. Aber ist das wirklich so? Schüler*innen zweier Schulen in Baden-Württemberg fragen nach. Die Doku begleitet sie, zeigt ihr Engagement und wirft einen Blick in die Produktionsländer, in denen noch immer Millionen von Menschen für Hungerlöhne Mode nähen: in staubigen Hallen, unter katastrophalen hygienischen Bedingungen, zu Löhnen weit unterhalb des Existenzminimums.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Stefan Maier

      Wer auf dem Etikett eines T-Shirts den Aufdruck "Made in Europe" sieht, mag denken, dass es sich um ein ökologisch unbedenkliches Produkt handelt, unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt. Aber ist das wirklich so? Schüler*innen zweier Schulen in Baden-Württemberg fragen nach. Denn sie setzen sich in Projekten dafür ein, dass Mode nachhaltig und fair produziert wird. Dafür befragen sie Nichtregierungsorganisationen in Südosteuropa und Asien. Sie finden heraus, wie die Bedingungen vor Ort sind und sammeln Spenden. Zudem untersuchen sie die Verlässlichkeit von Textilsiegeln und stellen Modekonzernen unbequeme Fragen. Stellvertretend für die Verbraucher*innen setzen sie sich für ein bewussteres Einkaufsverhalten ein.

      Die Doku begleitet sie, zeigt ihr Engagement und wirft einen Blick in die Produktionsländer, in denen noch immer Millionen von Menschen für Hungerlöhne Mode nähen: in staubigen Hallen, unter katastrophalen hygienischen Bedingungen, zu Löhnen weit unterhalb des Existenzminimums. 200 Euro im Monat etwa in Nordmazedonien. Das ist - gemessen an den Lebenshaltungskosten - weniger als in Bangladesch oder China. Die großen internationalen Modemarken fordern zwar die Einhaltung der Sozialstandards in den Produktionsländern, aber sie wollen nicht dafür bezahlen. Für ein Hemd, das in Deutschland 50 Euro kostet, werden dem Hersteller oft nur 3 Euro bezahlt - für den gesamten Produktionsprozess.

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