• 14.10.2018
      16:00 Uhr
      Lieb & Teuer Moderation: Janin Ullmann | Radio Bremen TV
       

      In dieser Sendung werden folgende Objekte vorgestellt:

      • Gemälde von Michael Koch
      • Illustrierte Bibel
      • Deckelvase
      • Zwei Meissenteller und eine Meissenplatte
      • Goldfasan

      Sonntag, 14.10.18
      16:00 - 16:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      In dieser Sendung werden folgende Objekte vorgestellt:

      • Gemälde von Michael Koch
      • Illustrierte Bibel
      • Deckelvase
      • Zwei Meissenteller und eine Meissenplatte
      • Goldfasan

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Anja Reingold
      Moderation Janin Ullmann
      Redaktionelle Leitung Christoph Bungartz
      Redaktion Marina Bartsch-Rüdiger
      • Gemälde von Michael Koch

      Das Ölbild zeigt eine Südländerin mit weißer Bluse, buntem Schultertuch und auffälligem Ohrschmuck. Sie schaut den Betrachter fast melancholisch an. Maler ist der Mannheimer Künstler Michael Koch (1853 - 1927). Das Motiv hat er häufiger gemalt. Eines ist vor einigen Jahren bei Christie`s versteigert worden, ein anderes wurde 1892 als Abbildung in der Zeitschrift "Die Gartenlaube" veröffentlicht unter dem Titel: "Heimweh (Italienermädchen)".

      • Illustrierte Bibel

      Die großformatige französischsprachige Bibel ist mit zahlreichen Kupferstichen der biblischen Szenen und mit Karten des Heiligen Landes illustriert. Der Titel ist: "Histoire du Nouveau Testament", es handelt sich um eine zweibändige Ausgabe. Teil I behandelt das Alte Testament. Hier ist nur der zweite Teil, das Neue Testament, vorhanden. In Fachkreisen wird sie nach dem Namen des Amsterdamer Verlegers Pieter Mortier (1661 - 1711) als "Mortierbibel" bezeichnet, der sie 1700 herausgebracht hatte. Die Kupfertafeln haben niederländische Bezeichnungen, weil sie auch für die niederländische Ausgabe verwendet wurden.

      • Deckelvase

      Die große Deckelvase ist aus Keramik. Erst auf den zweiten Blick erkennt man das Zitronenmuster, da die Früchte mit vielen Blättern überdeckt sind. Auf dem Deckel sitzt ein Leopard. Produziert wurde sie von der Großherzoglichen Majolika-Manufaktur Karlsruhe in der Zeit zwischen 1921 und 1929. In diesem Zeitraum hat der Entwerfer der Vase, Prof. Max Laeuger (1864 - 1952), für die Firma gearbeitet. Die Vase ist in verschiedenen Größen hergestellt worden, dieses Exemplar ist die größte Ausgabe.

      • Zwei Meissenteller und eine Meissenplatte

      Die zwei Speiseteller und die Speiseplatte sind in der Manufaktur Meissen um 1740/50 entstanden. Sie sind mit dem sogenannten Gotzkowsky-Reliefmuster und mit unterschiedlichen Blumenmustern verziert. Der Berliner Unternehmer Johann Ernst Gotzkowsky hatte die Manufaktur unterstützt, als Dank wurde ihm das Muster gewidmet. Es gibt kleine Restaurierungsspuren.

      • Goldfasan

      Die Bronzefigur ist in Japan um 1900 entstanden. Die Signatur ist auf einem eingelegten Plättchen angebracht: "Hidenao", ein Kunsthandwerker, der mit Tierfiguren bekannt geworden ist. Das Gefieder des Fasans ist unterschiedlich patiniert um die naturalistische Wirkung zu unterstützen, der Kopf hat rote Färbungen, es finden sich Reste von Versilberungen. Der japanische Nationalvogel steht für Mut, weil er sich traut, gegen Schlangen zu kämpfen und man sagt, dass er Erdbeben rechtzeitig erkennen kann.

      Ist das Ölgemälde, das schon lange auf dem Dachboden verstaubt, vielleicht von einem berühmten Maler? Oder das Schnäppchen vom Flohmarkt ein wahrer Kunstschatz?
      Janin Ullmann lädt Zuschauerinnen und Zuschauer ein, ihre Familien- und Sammlerstücke ausgewählten Kunstexperten vorzustellen. Diese begutachten und bewerten die Objekte. Dabei können sich unscheinbare Dinge als wahrer Schatz entpuppen.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 18.10.2018