• 14.10.2018
      06:00 Uhr
      Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Von Blumen und Vögeln - Öland und Djoudj (Schweden und Senegal) | SWR Fernsehen RP
       

      Auf der schwedischen Ostseeinsel Oeland begegnet dem Reisenden eine der bizarrsten Landschaften Nordeuropas. Fast endlos zieht sich die Stora Alvaret, die baumlose Große Felsebene. An vielen Stellen nur nacktes Gestein.

      Pelikane, soweit das Auge reicht. In einer endlos erscheinenden Kette schweben sie dicht über der Wasseroberfläche dahin. Ihr Ziel ist eine kleine Insel inmitten der Wasserwildnis des Djoudj Vogelparks im Delta des Senegal. Über 5.000 Paare treffen sich dort im Winter zur Brut und bilden eine der größten Vogelkolonien Afrikas, ein Naturschauspiel, das seinesgleichen sucht.

      Sonntag, 14.10.18
      06:00 - 06:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Auf der schwedischen Ostseeinsel Oeland begegnet dem Reisenden eine der bizarrsten Landschaften Nordeuropas. Fast endlos zieht sich die Stora Alvaret, die baumlose Große Felsebene. An vielen Stellen nur nacktes Gestein.

      Pelikane, soweit das Auge reicht. In einer endlos erscheinenden Kette schweben sie dicht über der Wasseroberfläche dahin. Ihr Ziel ist eine kleine Insel inmitten der Wasserwildnis des Djoudj Vogelparks im Delta des Senegal. Über 5.000 Paare treffen sich dort im Winter zur Brut und bilden eine der größten Vogelkolonien Afrikas, ein Naturschauspiel, das seinesgleichen sucht.

       

      Auf der schwedischen Ostseeinsel Oeland begegnet dem Reisenden eine der bizarrsten Landschaften Nordeuropas. Fast endlos zieht sich die Stora Alvaret, die baumlose Große Felsebene. An den meisten Tagen im Jahr weht ein unablässiger Wind über sie hinweg. An vielen Stellen nur nacktes Gestein. Eisige Stürme begraben im Winter die Alvar unter Eis und Schnee, während sie im Frühjahr an vielen Stellen unter Wasser steht. Und schon zeitig im Sommer liegt brütende Hitze über dem Land, lässt alles im Staub versinken.

      Pelikane, soweit das Auge reicht. In einer endlos erscheinenden Kette schweben sie dicht über der Wasseroberfläche dahin. Ihr Ziel ist eine kleine Insel inmitten der Wasserwildnis des Djoudj Vogelparks im Delta des Senegal. Über 5.000 Paare treffen sich dort im Winter zur Brut und bilden eine der größten Vogelkolonien Afrikas, ein Naturschauspiel, das seinesgleichen sucht. Immer wieder überqueren sie von Tamarisken gesäumte Flussarme, die mit bunten Teppichen aus Lotusblumen überzogen sind, ein blühendes Paradies in einem wüstenhaften Land, voller Tiere: Warzenschweine wühlen im Ufersaum nach schmackhafter Nahrung, an jeder Flussbiegung trifft man auf Störche und Reiher, die im flachen Wasser nach Beute Ausschau halten.

      Das Erbe zu bewahren war nicht einfach, denn Afrika verändert sich schnell. Sperrwerke und Deiche am Senegalfluss hatten das Schutzgebiet von den herbstlichen Überflutungen fast abgeschnitten. Doch mit neu errichteten Schleusen gelang es, die Überschwemmungen wiederherzustellen. Die einzigartige Wasserwildnis des Djoudj Vogelparks scheint heute gesichert.

      Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.10.2018