• 04.11.2019
      07:55 Uhr
      Die Zugspitze - eine Reise auf den höchsten Berg Deutschlands Ein Film von Jürgen Eichinger | SWR Fernsehen RP
       

      Die Zugspitze ist ein Berg der Superlative. Mit 2.962 Metern ist sie der höchste deutsche Gipfel. Und das Zugspitzmassiv ist der einzige Ort in Deutschland, der bis in die Regionen des ewigen Schnees und Eis hinauf reicht. Für viele ist der Berg der Inbegriff der Übererschließung, des Massentourismus und von Naturzerstörung, doch er hat auch eine andere, unbekannte Seite. Abseits der Touristenscharen finden sich einsame und noch fast unberührte Winkel und Täler mit vielfältigen Lebensräumen und zahlreichen Naturschätzen.

      Montag, 04.11.19
      07:55 - 08:40 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Die Zugspitze ist ein Berg der Superlative. Mit 2.962 Metern ist sie der höchste deutsche Gipfel. Und das Zugspitzmassiv ist der einzige Ort in Deutschland, der bis in die Regionen des ewigen Schnees und Eis hinauf reicht. Für viele ist der Berg der Inbegriff der Übererschließung, des Massentourismus und von Naturzerstörung, doch er hat auch eine andere, unbekannte Seite. Abseits der Touristenscharen finden sich einsame und noch fast unberührte Winkel und Täler mit vielfältigen Lebensräumen und zahlreichen Naturschätzen.

       

      Das Zugspitzmassiv ist der einzige Ort in Deutschland, der bis in die Regionen des ewigen Schnees hinaufreicht. Deutschlands höchster Berg ist schon an sich eine Attraktion, doch hat er noch mehr zu bieten: So finden sich an seinen Flanken die spektakuläre Partnachklamm und der wildromantische Eibsee, der von vielen wegen seines türkisblauen Wassers und seiner malerischen Buchten die "bayerische Südsee" genannt wird.

      Die Dokumentation präsentiert auf einer faszinierenden Reise vom Tal zum Gipfel die Fülle des Lebens bis in unwirtliche Gipfelregionen. Sie folgt dem Lauf eines Wildbachs hinauf bis zur Quelle und zeigt, wie sich die Vegetation und das Landschaftsbild samt seiner Bewohner verändern. Außerdem erklärt sie, warum mit zunehmender Höhe der Artenreichtum von Flora und Fauna abnimmt und wie sich Tiere und Pflanzen an diese harten Umweltbedingungen anpassen müssen, um zu überleben.

      Das Hochgebirge ist keine leblose, nackte Stein- und Eiswüste, sondern reich gefüllt mit zähem Leben. Im Laufe von Jahrmillionen haben es diese Arten gelernt, Unwettern und Wintereinbrüchen zu trotzen. Alpenschneehuhn, Gämse und Murmeltier tragen ein isolierendes Haarkleid. Kreuzotter, Bergeidechse und Alpensalamander nützen mit ihrer dunklen Färbung die karge Wärmestrahlung bestmöglich aus.

      Mit zunehmender Reisehöhe stellt sich heraus, dass der Wildbach die Lebensader für extrem unterschiedliche Lebensräume bildet. Doch schon in wenigen Jahren wird er weitgehend versiegt sein, denn dann ist seine Quelle - der Zugspitz-Gletscher - durch die Klimaerwärmung geschmolzen. Damit steht auch den Arten an seinen Ufern ein neuer Überlebenskampf bevor.

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