• 16.09.2018
      22:25 Uhr
      Die DDR fliegt Präsentiert von Mirko Drotschmann | MDR FERNSEHEN
       

      1954 gibt Walter Ulbricht den Startschuss zu einem der ehrgeizigsten Unternehmungen der noch jungen DDR. Volkseigene Flugzeugbauer tüfteln an einem supermodernen Düsen-Jet. Im Herbst 1958 findet bereits der Jungfernflug der vierstrahligen "152" statt. Vier Monate darauf die Katastrophe: Die Maschine zerschellt auf einem Acker. Bis in die Gegenwart ranken sich Vermutungen, Gerüchte und Legenden um den Aufstieg und Fall der "152".

      Im "MDR Zeitreise-Spezial" präsentiert Mirko Drotschmann die dramatische Geschichte vom Flugzeugbau in der DDR und erinnert an die legendären gelben Agrarflieger, die nicht nur der Landwirtschaft dienten.

      Sonntag, 16.09.18
      22:25 - 23:25 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo HD-TV

      1954 gibt Walter Ulbricht den Startschuss zu einem der ehrgeizigsten Unternehmungen der noch jungen DDR. Volkseigene Flugzeugbauer tüfteln an einem supermodernen Düsen-Jet. Im Herbst 1958 findet bereits der Jungfernflug der vierstrahligen "152" statt. Vier Monate darauf die Katastrophe: Die Maschine zerschellt auf einem Acker. Bis in die Gegenwart ranken sich Vermutungen, Gerüchte und Legenden um den Aufstieg und Fall der "152".

      Im "MDR Zeitreise-Spezial" präsentiert Mirko Drotschmann die dramatische Geschichte vom Flugzeugbau in der DDR und erinnert an die legendären gelben Agrarflieger, die nicht nur der Landwirtschaft dienten.

       

      Im "MDR Zeitreise-Spezial" präsentiert Moderator Mirko Drotschmann die dramatische Geschichte vom Flugzeugbau in der DDR und erinnert an die bis heute legendären gelben Agrarflieger, die nicht nur der Landwirtschaft dienten.

      • Der Todesflug der 152 - Walter Ulbrichts Traum vom Fliegen

      1954 gibt Walter Ulbricht den Startschuss zu einem der ehrgeizigsten Unternehmungen der noch jungen DDR. Volkseigene Flugzeugbauer tüfteln an einem supermodernen Düsen-Jet made in GDR. In Dresden soll das neue Flugzeug in Großserie vom Band laufen. Staatschef Ulbricht hofft auf internationales Prestige und wirtschaftlichen Aufschwung, nicht zuletzt auf Devisen. Nur vier Jahre später im Herbst 1958 findet bereits der Jungfernflug der vierstrahligen "152" statt.

      Vier Monate darauf aber dann schon die Katastrophe: Am 4. März 1959 zerschellt die Maschine bei ihrem zweiten Probeflug auf einem Acker bei Ottendorf-Okrilla. Aus der Traum vom Fliegen. Der Untersuchungsbericht landet im Panzerschrank. Bis heute ist nicht endgültig geklärt, was an jenem 4. März 1959 ganz genau passiert ist. Unkenntnis belebte die Gerüchteküche. War es Sabotage? Der Klassenfeind? Oder war es gar der Klassenbruder Sowjetunion, der im Osten keine Konkurrenz duldete? War es ein technischer Fehler, ein Mangel, ein Defekt? Oder war es schlicht menschliches Versagen? Bis in die Gegenwart ranken sich Vermutungen, Gerüchte und Legenden um den Aufstieg und Fall der "152", Walter Ulbrichts Wundervogel.

      Der Film geht den Fragen nach und kann sich bei der Rekonstruktion des Falles auf Archiv-Material stützen, das erst nach der Wende zugänglich wurde und auf Zeitzeugen, die lange schweigen mussten.

      60 Jahre Interflug

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