• 14.01.2019
      23:05 Uhr
      Harter Brocken Spielfilm Deutschland 2015 | MDR FERNSEHEN Mediathek
       

      Schüsse zerreißen die friedliche Stille im Harz, und wenig später liegt Vanessa, die hübsche, vielbegehrte Schützenkönigin aus St. Andreasberg, tot im Wald. Für Frank Koops ist es der erste Mordfall. Der etwas schwerfällig wirkende Kommissar ermittelt gemeinsam mit Miriam Nohe, einer LKA-Beamtin auf der Durchreise, die ihm gehörig den Kopf verdreht. Doch dank seiner Menschenkenntnis behält Koops den Durchblick in diesem vertrackten Fall, in den die verschuldeten Brüder des Mordopfers und ein flüchtiges Bankräuberpärchen, das sich als Wanderer getarnt hat, verwickelt sind.

      Montag, 14.01.19
      23:05 - 00:35 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Schüsse zerreißen die friedliche Stille im Harz, und wenig später liegt Vanessa, die hübsche, vielbegehrte Schützenkönigin aus St. Andreasberg, tot im Wald. Für Frank Koops ist es der erste Mordfall. Der etwas schwerfällig wirkende Kommissar ermittelt gemeinsam mit Miriam Nohe, einer LKA-Beamtin auf der Durchreise, die ihm gehörig den Kopf verdreht. Doch dank seiner Menschenkenntnis behält Koops den Durchblick in diesem vertrackten Fall, in den die verschuldeten Brüder des Mordopfers und ein flüchtiges Bankräuberpärchen, das sich als Wanderer getarnt hat, verwickelt sind.

       

      Stab und Besetzung

      Frank Koops Aljoscha Stadelmann
      Miriam Nohe Julia Koschitz
      Patrick Riemann Hinnerk Schönemann
      Thomas Bartkowiak Christoph Bach
      Nicola Zimmermann Anna Schudt
      Marco Riemann Godehard Giese
      Vanessa Riemann Anna Drexler
      Heiner Moritz Führmann
      Dr. Vogt Matthias Buss
      Jürgen Fichte Rudolf Schwarz
      Iris Fichte Doreen Nixdorf
      Vermieter Henning Peker
      Regie Stephan Wagner
      Musik Ali N. Askin
      Kamera Thomas Benesch
      Buch Holger Karsten Schmidt

      Zum Nachdenken bleibt keine Zeit. Vanessa Riemann (Anna Drexler), Fremdenführerin und Schützenkönigin aus St. Andreasberg, sieht das viele Geld im Rucksack der beiden Wanderer und greift zu. Auf ihrer halsbrecherischen Flucht durchs Unterholz kann sie die Verfolger abschütteln, wird aber angeschossen und verblutet kurz darauf in den Armen ihres Bruders Marco (Godehard Giese).

      In ihrem Rucksack findet dieser 1,4 Millionen Euro - die Beute aus einem Banküberfall. Der Geldsegen kommt wie gerufen, denn Marco und sein Bruder Patrick (Hinnerk Schönemann) sind hoch verschuldet. Doch plötzlich tauchen Thomas (Christoph Bach) und Nicola (Anna Schudt) auf ihrem Hof auf, die sich als Investoren aus der Tourismusbranche ausgeben. Aber kaufen ihnen die beiden Brüder das auch ab?

      Während die vier sich gegenseitig belauern, nimmt Frank Koops (Aljoscha Stadelmann) die Ermittlungen auf. Für den oft belächelten Provinzkommissar, der mit der Waffe ein Scheunentor nicht einmal auf einen Meter Entfernung treffen würde, ist es das erste Tötungsdelikt. Die Unterstützung der erfahrenen LKA-Beamtin Miriam Nohe (Julia Koschitz), die ihre Durchreise wegen eines Erdrutsches unterbrechen muss, nimmt Koops daher gerne in Anspruch.

      Im Handumdrehen wickelt die attraktive Polizistin ihn um den Finger. Zwar macht Liebe bekanntlich blind, doch Koops öffnet sie die Augen für den vertrackten Fall, in dem die Zeichen des Brocken, die Walpurgisnacht und moderne Technik eine Schlüsselrolle spielen. Wenn dichte Nebelschwaden über den Harz wehen und auf dem Berggipfel Hexen ums Feuer tanzen, dann schlägt die Stunde von Frank Koops - einen harten Brocken mit weichem Kern.

      Aljoscha Stadelmann glänzt als eigenbrötlerischer Kommissar, der kleine Figuren aus Speckstein schnitzt, oft unterschätzt wird, jedoch die geheimen Zeichen des Brocken zu deuten versteht und deswegen die Oberhand behält. Auch die weiteren Hauptrollen in diesem mystisch angehauchten Heimat-Krimi" sind glänzend besetzt mit Julia Koschitz, Christoph Bach, Anna Schudt, Hinnerk Schönemann und Godehard Giese. Regisseur Stephan Wagner und Buchautor Holger Karsten Schmidt, für Mord in Eberswalde" mit dem Adolf-Grimme-Preis geehrt, gelingt einmal mehr ein etwas anderer Krimi, der in die besondere Atmosphäre und die Stimmung im Harz eingebettet ist.

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