• 03.10.2016
      22:45 Uhr
      Die Räuber nach Schiller - ein Fernsehfilm NDR Fernsehen
       

      Das NDR Fernsehen streamt live am 3. Oktober ab 18.00 Uhr die Produktion des Salzburger Landestheaters aus dem Hamburger Schauspielhaus und sendet das theatralische Filmprojekt zeitversetzt ab 22.45 Uhr im Programm.

      • Mitwirkende: Laurence Rupp, Emanuel Fellmer, Wolf Danny Homann, Coco König, Friedrich von Thun, Harald Serafin, Nico Ehrenteit, Schauspielstudierende der Universität Mozarteum Salzburg.

      Montag, 03.10.16
      22:45 - 00:30 Uhr (105 Min.)
      105 Min.
      Stereo HD-TV

      Das NDR Fernsehen streamt live am 3. Oktober ab 18.00 Uhr die Produktion des Salzburger Landestheaters aus dem Hamburger Schauspielhaus und sendet das theatralische Filmprojekt zeitversetzt ab 22.45 Uhr im Programm.

      • Mitwirkende: Laurence Rupp, Emanuel Fellmer, Wolf Danny Homann, Coco König, Friedrich von Thun, Harald Serafin, Nico Ehrenteit, Schauspielstudierende der Universität Mozarteum Salzburg.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Matthias Hartmann
      Redaktion Thomas Schreiber

      Das NDR Fernsehen zeigt ein außergewöhnliches Theaterprojekt, das auf faszinierende und moderne Weise Schauspiel- und Filmelemente mischt: "Die Räuber" nach Friedrich Schiller in einer Inszenierung von Matthias Hartmann, Ex-Intendant des Wiener Burgtheaters, inzwischen wieder Regisseur und kreativer Kopf des Projekts.

      Dabei handelt es sich um ein Gastspiel des Landestheaters Salzburg im Rahmen des Hamburger Theaterfestivals aus dem Deutschen SchauSpielHaus Hamburg, eine Aufführung vom selben Tag, die zunächst als Livestream auf NDR.de und zeitversetzt ab 22.45 im NDR Fernsehen zu sehen ist.

      Zum Ensemble gehören unter anderem Tobias Moretti, Friedrich von Thun, namhafte Theaterdarsteller und Schauspielstudenten des Salzburger Mozarteums.

      Matthias Hartmann inszeniert das klassische Theaterstück "Die Räuber" völlig neu und verwandelt es in ein multimediales TV-Erlebnis. Die Schauspieler auf der Bühne bewegen sich zwischen virtuellen Räumen und interagieren mit voraufgezeichneten Sequenzen.

      Der Fernsehzuschauer erlebt gleichzeitig ein Schauspiel und einen Fernsehfilm, eine besondere Herausforderung für die Darsteller, die nicht nur den anspruchsvollen Schiller-Text glänzend interpretieren, sondern auch geschickt mit den Kameras spielen.

      Friedrich Schiller veröffentlichte "Die Räuber" erstmals 1781, er war erst 22 Jahre alt. Der Inhalt: Zwei Brüder, Karl und Franz, der eine ein Verräter, der andere einer, der das Gute will und das Böse schafft und am Ende aus Verzweiflung die ganze Welt anzündet und sein Mädchen erschießt.

      Karl, der Erstgeborene, der geliebte Sohn, der Student, wird von Franz, der Canaille, beim Vater angeschwärzt. Enterbt und enttäuscht schließt er sich mit einigen jungen Wilden zu einer Räuberbande zusammen, während sein Bruder Franz Besitz und Titel an sich reißt. Romantisch stellt sich Karl das Räubern als ein Nehmen von Reichen und ein Geben an Arme vor, gesetzlos à la Robin Hood.

      Doch die Realität sieht anders aus: Immer tiefer gerät er in einen Sumpf aus Verbrechen und Intrige. Ein Ausstieg aus dem Szenario? Unmöglich, hat er doch den Räubern bei seiner Ehre Treue bis in den Tod geschworen.

      Ein Spiel um Gut und Böse, Macht und Leidenschaft. Regisseur Matthias Hartmann: "Eine zutiefst deutsche Geschichte. Mörder wider Willen. Der, der den Pakt mit dem Teufel schließt, wird hier wieder zur Hauptrolle!"

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