• 13.01.2019
      23:30 Uhr
      Gold Spielfilm Deutschland 2013 | NDR Fernsehen
       

      Eine Handvoll deutscher Einwanderer macht sich im Sommer 1898 auf den Weg nach Dawson zu den kurz zuvor entdeckten Goldfeldern. Im kanadischen Ashcroft, der letzten Bahnstation, brechen die sieben Teilnehmer auf. Unter Führung des angeberischen Geschäftsmanns Wilhelm Laser hoffen sie, ihr Glück zu machen - doch zuvor müssen sie Tausende Kilometer unerforschter Wildnis zu Pferde durchqueren. Ein langer Weg voller Strapazen und Gefahren, die an den Nerven der Gemeinschaft zerren und schon bald zu Konflikten führen.

      Sonntag, 13.01.19
      23:30 - 01:05 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

      Eine Handvoll deutscher Einwanderer macht sich im Sommer 1898 auf den Weg nach Dawson zu den kurz zuvor entdeckten Goldfeldern. Im kanadischen Ashcroft, der letzten Bahnstation, brechen die sieben Teilnehmer auf. Unter Führung des angeberischen Geschäftsmanns Wilhelm Laser hoffen sie, ihr Glück zu machen - doch zuvor müssen sie Tausende Kilometer unerforschter Wildnis zu Pferde durchqueren. Ein langer Weg voller Strapazen und Gefahren, die an den Nerven der Gemeinschaft zerren und schon bald zu Konflikten führen.

       

      Stab und Besetzung

      Emily Meyer Nina Hoss
      Carl Boehmer Marko Mandic
      Gustav Müller Uwe Bohm
      Joseph Rossmann Lars Rudoph
      Maria Dietz Rosa Enskat
      Wilhelm Laser Peter Kurth
      Otto Dietz Wolfgang Packhäuser
      Regie Thomas Arslan
      Schnitt Bettina Böhler
      Drehbuch Thomas Arslan
      Kamera Patrick Orth
      Musik Dylan Carlson

      Sommer 1898, Kanada zur Zeit des Klondike-Goldrauschs: Emily Meyer schließt sich einer Gruppe deutscher Amerika-Auswanderer an, um sich auf den langen Weg nach Dawson zu den kurz zuvor entdeckten Goldfeldern zu machen. Die Teilnehmer der Gruppe gehen aufs Ganze, um ihre ärmlichen Lebensbedingungen hinter sich zu lassen. Als die sieben Goldsucher voller Zuversicht von Ashcroft, der nördlichsten Bahnstation in Kanada, aufbrechen, haben sie keine Vorstellung davon, welche Strapazen sie auf der Reise erwarten. Immer tiefer führt sie ihr Weg in die unermessliche, unwirtliche Wildnis des kanadischen Inlands.

      Die Landkarten erweisen sich als unzuverlässig, der Planwagen mit dem Proviant wird zum Hindernis, die Packpferde sind der Belastung kaum gewachsen. Unsicherheit und Erschöpfung zerren an den Nerven der Reisenden. Die Konflikte zwischen den ungleichen Teilnehmern spitzen sich zu. Angetrieben von ihrem Traum und der Hoffnung auf ein besseres Leben arbeitet sich die Gruppe um Emily Meyer durch das weite Land auf ein Ziel zu, das sich mit jedem Schritt weiter zu entfernen scheint.

      Nach der Premiere im Wettbewerb der Berlinale kam "Gold" noch vor dem deutschen Kinostart in Frankreich heraus. Die Berliner Schule ist in Frankreich ein Begriff - und Arslan vielleicht derjenige unter den Regisseurinnen und Regisseuren, der seinem Stil am ehesten treu geblieben ist, wenn es darum geht, eine für die Filmfiguren schwierige, beinahe unmögliche Situation auszuloten. Die "Welt am Sonntag" schreibt über den Film: "Schlafwandlerisch sicher balanciert Arslan zwischen den Mythen des Genres und der dokumentarischen Wahrhaftigkeit, in einem Film, der noch lange nachwirkt."

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