• 19.05.2018
      00:15 Uhr
      Die Windsors - 100 turbulente Jahre (1/3) Fremde im eigenen Land | rbb Fernsehen
       

      Die Queen ist das vierte Staatsoberhaupt Großbritanniens, das den Namen Windsor trägt. Seit 1917 trägt das Königshaus diesen Namen. Während die ersten drei Windsor-Könige zusammen insgesamt 36 Jahre den Thron beherrschten, hat Elisabeth II. mit 66 Jahren einen europäischen Rekord aufgestellt. Bei der Erinnerung an die großen Vorfahren der Queen, an Königin Elizabeth I. und Königin Victoria, sprechen Historiker gern von einem "goldenen Zeitalter". Das Verdienst von Königin Elizabeth II. besteht darin, die Monarchie in Großbritannien stabilisiert zu haben, während anderswo Kaiser- und Königreiche untergingen.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 19.05.18
      00:15 - 01:00 Uhr (45 Min.)
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      VPS 00:00

      Die Queen ist das vierte Staatsoberhaupt Großbritanniens, das den Namen Windsor trägt. Seit 1917 trägt das Königshaus diesen Namen. Während die ersten drei Windsor-Könige zusammen insgesamt 36 Jahre den Thron beherrschten, hat Elisabeth II. mit 66 Jahren einen europäischen Rekord aufgestellt. Bei der Erinnerung an die großen Vorfahren der Queen, an Königin Elizabeth I. und Königin Victoria, sprechen Historiker gern von einem "goldenen Zeitalter". Das Verdienst von Königin Elizabeth II. besteht darin, die Monarchie in Großbritannien stabilisiert zu haben, während anderswo Kaiser- und Königreiche untergingen.

       

      Die Queen ist das vierte Staatsoberhaupt Großbritanniens, das den Namen Windsor trägt. Seit 1917 trägt das Königshaus diesen Namen. Während die ersten drei Windsor-Könige zusammen insgesamt 36 Jahre den Thron beherrschten, hat Elisabeth II. mit 66 Jahren einen europäischen Rekord aufgestellt.
      Elisabeth war noch nicht geboren, als ihr Großvater Georg V. die deutschen Wurzeln infolge der antideutschen Stimmung im Volk während des Ersten Weltkrieges kappte. Sie war eine junge Frau im Zweiten Weltkrieg, als sich Briten und Deutsche erneut als Feinde gegenüber standen. Dann heiratete sie einen Mann mit deutschen Vorfahren. Freundschaft und Feindschaft, Familie und Politik bestimmen das deutsch-britische Verhältnis im vergangenen Jahrhundert.
      Doch nichts hat das Leben der Queen so stark beeinflusst wie die Abdankung ihres Onkels, König Edward VIII. Einerseits hat sie es ihm zu verdanken, dass sie überhaupt Königin geworden ist. Andererseits war er ihr negatives Vorbild. Die Krone abzugeben wie einen alten Hut und so den Bestand der Monarchie zu gefährden, das war für die Eltern, die Familie, das ganze Land ein unerhörtes Ereignis. Das Pflichtbewusstsein, das Elizabeth als Prinzessin geprägt und das sie später als Königin verinnerlicht hatte, ist auf die frühe Erfahrung mit dem Onkel zurückzuführen. Ihr ganzes Leben war sie bemüht, den Glanz der Krone, den Edward VIII. lädiert hatte, wieder aufzupolieren.
      Bei der Erinnerung an die großen Vorfahren der Queen, an Königin Elizabeth I. und Königin Victoria, sprechen Historiker gern von einem "goldenen Zeitalter". Davon kann bei Königin Elizabeth II. natürlich nicht die Rede sein. Ihr Verdienst besteht darin, die Monarchie in Großbritannien stabilisiert zu haben, während anderswo Kaiser- und Königreiche untergingen. Sie hat eine wichtige Rolle beim Umbau des Britischen Empire gespielt und ist heute noch eine hoch geschätzte Vorsitzende des British Commonwealth of Nations. Darüber hinaus hat sie sich dem gesellschaftlichen Wandel, auch im eigenen Haus, nicht widersetzt und wird auch deshalb in der ganzen Welt als Vorbild wahrgenommen.

      Dreiteiliger Film von Rolf und Florian Seelmann-Eggebert

      rbb Thema: Die Windsors

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