• 17.08.2019
      22:05 Uhr
      Charité (9-10/12) Letzte Hoffnung / Verschüttet | rbb Fernsehen
       

      Anni und Artur halten die Erkrankung ihrer Tochter geheim. Verzweifelt wenden sie sich an Prof. Sauerbruch: Er soll einen lebensgefährlichen Eingriff wagen, um Karins Behinderung abzuwenden. Auch Prof. Bonhoeffer bittet Sauerbruch um Hilfe, nachdem sein Sohn Dietrich und sein Schwiegersohn Hans von Dohnanyi verhaftet wurden. Der Krieg rückt näher, es werden immer mehr Bombenopfer eingeliefert.

      Heute
      22:05 - 23:40 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

      Anni und Artur halten die Erkrankung ihrer Tochter geheim. Verzweifelt wenden sie sich an Prof. Sauerbruch: Er soll einen lebensgefährlichen Eingriff wagen, um Karins Behinderung abzuwenden. Auch Prof. Bonhoeffer bittet Sauerbruch um Hilfe, nachdem sein Sohn Dietrich und sein Schwiegersohn Hans von Dohnanyi verhaftet wurden. Der Krieg rückt näher, es werden immer mehr Bombenopfer eingeliefert.

       

      Stab und Besetzung

      Anni Waldhausen Mala Emde
      Prof. Ferdinand Sauerbruch Ulrich Noethen
      Otto Marquardt Jannik Schümann
      Margot Sauerbruch Luise Wolfram
      Dr. Artur Waldhausen Artjom Gilz
      Martin Schelling Jacob Matschenz
      Schwester Christel Frida-Lovisa Hamann
      Schwester Käthe Susanne Böwe
      Prof. Max de Crinis Lukas Miko
      Prof. Adolphe Jung Hans Löw
      Fritz Kolbe Marek Harloff
      Hans von Dohnanyi Max von Pufendorf
      Prof. Bonhoeffer Thomas Neumann
      Regie Anno Saul
      Musik Hannah Hübbenet
      Jan Miserre
      John Gürtler
      Kamera Holly Fink
      Drehbuch Dorothee Schön
      Sabine Thor-Wiedemann
      • 9. Letzte Hoffnung

      Berlin, 1943: Anni und Artur halten Karins Erkrankung geheim. Artur punktiert Karins Köpfchen, um den Hirndruck zu mindern. Die Eltern hoffen, damit Karins drohende Behinderung abzuwenden. Der heimliche Eingriff gelingt: Karins Kopf sieht unauffällig aus und Anni kann erleichtert ihren Dienst in der Müttersprechstunde aufnehmen.
      Prof. Bonhoeffer bittet seinen alten Freund Sauerbruch um Hilfe. Bonhoeffers Sohn Dietrich und sein Schwiegersohn Hans von Dohnanyi, die im Widerstand aktiv sind, wurden verhaftet. Als eine Bombe im Gefängnis einschlägt, erleidet Dohnanyi einen Schlaganfall und kann in die Charité verlegt werden. Dort steht er unter Sauerbruchs Schutz. Doch der misstrauische Max de Crinis beauftragt Schwester Christel, ihm über Dohnanyi zu berichten. Er hält ihn für einen Simulanten und ist entschlossen, ihn mit einem Haftfähigkeitsgutachten zurück ins Gefängnis zu bringen.
      Karins Hirndruck steigt wieder. In ihrer Verzweiflung wenden sich Anni und Artur an Sauerbruch. Er soll einen lebensgefährlichen Eingriff wagen, um Karins Behinderung abzuwenden. Die Operation erfolgt unter größtmöglicher Geheimhaltung. Nur Sauerbruch, Margot und Dr. Jung sind eingeweiht. Sauerbruch ist überfordert, Dr. Jung muss übernehmen. Artur verhindert, dass Karin nach dem Eingriff zu ihm in die Kinderklinik verlegt wird. Er hat gerade erst erlebt, dass sein Chef einem blinden Mädchen eine lebensrettende Operation verweigert hat.
      Otto, der in der Chirurgie seine frisch operierte Nichte versorgt, stellt Anni zur Rede. Er hat durchschaut, warum Karin operiert wurde und nicht in die Kinderklinik verlegt werden soll. Anni will nicht glauben, was Otto über das Schicksal von behinderten Kindern behauptet. Doch als sie heimlich die Protokolle von Arturs Impfversuchen liest, muss sie erkennen, dass alle seine Probanden behindert sind und viele nicht überlebt haben. Würde Artur dasselbe auch an Karin versuchen?

      • 10. Verschüttet

      Berlin 1944: Der kleinen Karin geht es nach der Operation immer besser. Erleichtert nehmen Anni und Artur das Kind zu sich nach Hause. Angesichts Arturs Vaterliebe kommt das Paar sich wieder näher.
      Dr. Jung und Margot beginnen, Sauerbruchs Sekretärin Maria Fritsch zu misstrauen. Deren Geliebter Fritz Kolbe ist hoher Beamter des Außenministeriums und täglich in Sauerbruchs Vorzimmer. Ist er ein Spitzel? Dr. Jung und Margot ertappen die beiden beim Fotografieren von Geheimdokumenten aus dem Außenministerium.
      Der Krieg rückt näher. In der Charité geht es drunter und drüber. Es werden immer mehr Bombenopfer eingeliefert, darunter auch eine Frau, die verschüttet war. Als sie hört, dass ihr Kind tot ist, verfällt sie in völlige Apathie. Als Fall von "Bombenhysterie" wird sie Ottos Examenspatientin im Fach Psychiatrie. Otto besteht die Prüfung bei Prof. de Crinis und muss erkennen, dass die Patientin als aussichtsloser Fall zur Euthanasie abtransportiert werden soll. Anni glaubt Otto nicht. Sie hält dies für Feindpropaganda.
      Sauerbruch kann trickreich verhindern, dass de Crinis ein Gutachten über Dohnanyis Haftfähigkeit abgibt. Doch als er mit Margot zu einem Vortrag in die Schweiz reist, nutzt de Crinis die Gunst der Stunde. Hilflos müssen Otto, Martin und Dr. Jung zusehen, wie der Gefangene von der NS-Justiz abtransportiert wird.
      Otto bekommt seinen Marschbefehl. Nach dem Chirurgie-Examen muss er an die Front. Der Abschied von Martin naht. Das unglückliche und bedrohte Liebespaar trifft sich nur heimlich auf dem Dachboden. Doch Schwester Christel, die nach wie vor in Otto verliebt ist, entgehen die kleinen Zeichen der Verbundenheit nicht.

      Fernsehserie Deutschland 2019

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