• 29.01.2015
      22:45 Uhr
      Kunscht! Kultur im Südwesten | SWR Fernsehen BW
       

      Themen u.a.:

      • Essen statt Sex: Der gastrosexuelle Mann
      • Deutsch-französische Eigenschaften: Der Kabarettist Alfons
      • Gipfeltreffen des Jazz: Gala für den Bassisten Eberhard Weber
      • Im Krieg: Fotografien der getöteten Journalistin Anja Niedringhaus

      Donnerstag, 29.01.15
      22:45 - 23:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Themen u.a.:

      • Essen statt Sex: Der gastrosexuelle Mann
      • Deutsch-französische Eigenschaften: Der Kabarettist Alfons
      • Gipfeltreffen des Jazz: Gala für den Bassisten Eberhard Weber
      • Im Krieg: Fotografien der getöteten Journalistin Anja Niedringhaus

       
      • Essen statt Sex: Der gastrosexuelle Mann

      Es gibt eine neue Sorte Mann. Und die denkt fast immer nur an das eine: Kochen. Der gastrosexuelle Mann investiert in ausgefallenes Kochwerkzeug, wünscht sich zum Geburtstag einen Kurs beim Schlachter und macht aus jedem Amuse-Gueule ein wahres Vorspiel.

      Der Autor und Journalist Carsten Otte - selbst gastrosexualisiert - erklärt in seinem Buch, was die sich schnell vermehrende Spezies ausmacht. Otte ist durch Deutschland gereist und hat Hobbyköche besucht, die ihr Vermögen in Lebensmitteln investieren, Feinkosthändler, die sich als Brotschnüffler outen, und Experimental-Gourmets, die eine Lackierpistole in ein Küchengerät verwandeln.

      Klar ist: Wenn der gastrosexuelle Mann in der Küche entflammt und seine neue Geliebte die Eismaschine ist, ändert sich das Leben der Angehörigen. Aber keine Angst: Diese neue Leidenschaft hat schmackhafte Vorteile - für alle Beteiligten!

      • Deutsch-französische Eigenschaften: Der Kabarettist Alfons

      "Wären sie lieber schwul oder Politiker?", "Sollen Heterosexuelle heiraten dürfen?", "Leben Sie lieber in einer Diktatur oder in einer Demokratie?" Mit seinen aberwitzigen Fragen hält er uns Deutschen seit Jahren den Spiegel vor. Alfons, der Mann mit Puschelmikrofon und orangener Trainingsjacke. Jetzt macht der französische Kabarettist auf seiner Tour auch in Stuttgart Station. Eine Begegnung.

      Deutsche und Franzosen nach den Terroranschlägen von Paris stehen sie wieder Seite an Seite: Angela Merkel und François Hollande demonstrieren enge Verbundenheit, vergessen scheinen die atmosphärischen Störungen der letzten Monate. Doch wie steht es tatsächlich um die deutsch-französische Freundschaft?

      Einer, der sich mit dem Thema bestens auskennt, ist Alfons alias Emmanuel Peterfalvi. Der gelernte Ingenieur für Kommunikationstechnologie wohnt seit 1991 in Deutschland, um die deutschen Befindlichkeiten auszuloten, doch das dauert: "Als ich in Deutschland angekommen bin, hab ich gedacht, ich geh wieder weg, wenn ich die Deutschen verstanden habe", sagt der 47-Jährige. "Und nach zwanzig Jahren bin ich immer noch hier "

      • Gipfeltreffen des Jazz: Gala für den Bassisten Eberhard Weber

      Lyrisch, schwebend, warm. Das ist der Sound, mit dem der Jazzmusiker Eberhard Weber in den 70er Jahren international bekannt wurde. Mit seinem selbst konstruierten elektrischen Instrument revolutionierte er das Bass-Spiel im Jazz und stand mit internationalen Stars der Szene auf der Bühne.

      Dann vor acht Jahren der Schock: Schlaganfall. Seitdem ist Eberhard Weber halbseitig gelähmt und kann nicht mehr spielen. "Wenn man das mal eines Tages verarbeitet hat und weiß, dass es nicht besser wird, dann gibt es keine andere Möglichkeit mehr, als es zu akzeptieren", sagt Eberhard Weber rückblickend. Er machte daraufhin einen "radikalen Schnitt" und schloss zwar das Kapitel "Bass spielen" ab, nicht aber das Kapitel "Musik".

      Am 23. Januar wurde der 75-Jährige in Stuttgart mit dem baden-württembergischen Landesjazzpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Und es gab zwei denkwürdige Jubiläumskonzerte für ihn mit den alten Weggefährten Pat Metheny, Jan Garbarek und Ralph Towner. Wir waren vor Ort.

      • Im Krieg: Fotografien der getöteten Journalistin Anja Niedringhaus

      Ein libyscher Rebell, der sich an der Front von Bengasi neben seiner Panzerfaust ausruht; eine irakische Frau, die mit ihrem Kind vor schweren Gefechten aus Basra flieht; palästinensische Jungen, die im Gazastreifen Krieg spielen Die Kriegsfotografin Anja Niedringhaus war in den Krisengebieten der Welt unterwegs und hat mit ihren Fotos eindrucksvolle Momentaufnahmen geschaffen. Dabei bewies die Pulitzer-Preisträgerin oft den Blick für das Besondere.

      Am 4. April 2014 wurde die 48-Jährige in Afghanistan erschossen, als sie mit einem Konvoi unterwegs war, um die Wahl des Staatspräsidenten zu dokumentieren. Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern zeigt eine Retrospektive mit rund 100 Arbeiten, die die Fotografin bei ihren Auslandseinsätzen in Afghanistan, Libyen, dem Irak, Israel (Gaza) und Bosnien aufgenommen hat.

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