• 29.01.2021
      20:15 Uhr
      Wie der Fortschritt nach Essen kam - Eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert (1/3) Ein Film von Daniela Eberl | WDR Fernsehen
       

      Essen zur Jahrhundertwende: Zollverein ist die förderstärkste Zeche im Land. Sie zieht Arbeiter in die Stadt. Werkssiedlungen entstehen, Schulen und Krankenhäuser werden gebaut. Die Kohle bringt den Fortschritt: elektrische Straßenbahnen, Licht, Telefon. Große Warenhäuser eröffnen und die erste Fußgängerzone des Landes entsteht. Die Dokumentation ist eine spannende Zeitreise zurück in die Zeit, als die Industrialisierung das Leben in Essen auf den Kopf stellte. Wie lebten die Menschen? Wie sah ihr Alltag aus? Wovon träumten sie, und was machte ihnen zu schaffen? Der Film lässt die Jahrhundertwende in Essen wieder auferstehen.

      Freitag, 29.01.21
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Essen zur Jahrhundertwende: Zollverein ist die förderstärkste Zeche im Land. Sie zieht Arbeiter in die Stadt. Werkssiedlungen entstehen, Schulen und Krankenhäuser werden gebaut. Die Kohle bringt den Fortschritt: elektrische Straßenbahnen, Licht, Telefon. Große Warenhäuser eröffnen und die erste Fußgängerzone des Landes entsteht. Die Dokumentation ist eine spannende Zeitreise zurück in die Zeit, als die Industrialisierung das Leben in Essen auf den Kopf stellte. Wie lebten die Menschen? Wie sah ihr Alltag aus? Wovon träumten sie, und was machte ihnen zu schaffen? Der Film lässt die Jahrhundertwende in Essen wieder auferstehen.

       

      Essen zur Jahrhundertwende: Zollverein ist die förderstärkste Zeche im Land. Sie zieht Arbeiter in die Stadt. Werkssiedlungen entstehen, Schulen und Krankenhäuser werden gebaut. Die Kohle bringt den Fortschritt: elektrische Straßenbahnen, Licht, Telefon. Große Warenhäuser eröffnen und die erste Fußgängerzone des Landes entsteht.

      Die Dokumentation ist eine spannende Zeitreise zurück in die Zeit, als die Industrialisierung das Leben in Essen auf den Kopf stellte. Die Kohle brachte der Stadt einen enormen Aufschwung. Menschen aus ganz Europa zog es an die Ruhr. Hier gab es sichere Arbeitsplätze inklusive Werkswohnung. Wie lebten die Menschen? Wie sah ihr Alltag aus? Wovon träumten sie, und was machte ihnen zu schaffen?

      Der wachsende Wohlstand war ungleich verteilt. Ein Riss ging durch die Stadt: auf der einen Seite die wohlhabende Industrieelite in ihren prächtigen Villen, auf der anderen Seite die Arbeiterfamilien, die den Härten des Alltags Untertage und einem Leben in den engen Werkswohnungen ausgesetzt waren. Aber auch für sie brachte der Fortschritt Erleichterung: etwa durch neue, attraktive Berufe.

      Mithilfe von aufwändigen Spielszenen und beeindruckendem Archivmaterial lässt der Film die Zeit der Jahrhundertwende in Essen wieder auferstehen. Er begleitet den Alltag zweier Menschen, wie sie - basierend auf historischen Dokumenten - damals gelebt haben könnten: den des jungen Bergmanns Oskar Schopinski, der schon seit seinem 14. Geburtstag auf der Zeche arbeitet; und den Alltag der jungen Gouvernante Ida Heyde. Sie ist bei einer reichen Familie im Essener Süden für die Betreuung der Kinder zuständig - und rund um die Uhr den Regeln der Herrschaften unterworfen. Beide haben einen Traum, dessen Erfüllung plötzlich greifbar nahe rückt.

      Es war vor allem die Elektrifizierung, die den Alltag der Menschen Ende des 19. Jahrhunderts veränderte und vielen neue Hoffnungen bot. Die neuen Straßenbahnen brauchten junge Fahrer, die sich vor der neuen Technik nicht scheuten. Und eine neue Erfindung namens "Telefon" brachte die ersten richtigen Arbeitsplätze für junge Frauen. Ihre hellere Stimme war in den rauschenden Leitungen angeblich besser zu verstehen - das "Fräulein vom Amt" war geboren.

      Die Dokumentation der Produktionsfirma Storyhouse ist Teil einer dreiteiligen Reihe, in der sich das WDR Fernsehen auf Zeitreise begibt. Die beiden weiteren Folgen führen in die Römerzeit am Rhein und in das mittelalterliche Münster mit seinen Kaufleuten.

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