• 22.10.2020
      14:00 Uhr
      Wildes Kanada (4/4) Der hohe Norden | WDR Fernsehen Mediathek
       

      Die letzte Folge dieser vierteiligen Serie führt weit hinauf in die Polargebiete Kanadas - einer rauen Welt, die den größten Teil des Jahres von Schnee und Eis bedeckt ist. Diese abweisende, schroffe und lebensfeindliche Region hat aber gigantische Meereisflächen, die zu leben scheinen. Mit Ebbe und Flut bewegen sie sich über 16 Meter auf- und abwärts und bilden eine Landschaft, die aussieht, als würden sie atmen und dabei regelmäßig gefährliche Spalten und Risse erzeugen.
      Trotzdem ist genau diese Umgebung die Heimat eines Tieres, das zum Symbol für die Arktis geworden ist - des Eisbären.

      Donnerstag, 22.10.20
      14:00 - 14:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Die letzte Folge dieser vierteiligen Serie führt weit hinauf in die Polargebiete Kanadas - einer rauen Welt, die den größten Teil des Jahres von Schnee und Eis bedeckt ist. Diese abweisende, schroffe und lebensfeindliche Region hat aber gigantische Meereisflächen, die zu leben scheinen. Mit Ebbe und Flut bewegen sie sich über 16 Meter auf- und abwärts und bilden eine Landschaft, die aussieht, als würden sie atmen und dabei regelmäßig gefährliche Spalten und Risse erzeugen.
      Trotzdem ist genau diese Umgebung die Heimat eines Tieres, das zum Symbol für die Arktis geworden ist - des Eisbären.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Sacha Mirzoeff
      Jeff Turner

      Vom im Osten gelegenen Neufundland über die weiten Ebenen des Graslandes und die majestätischen Rocky Mountains hinweg erstreckt sich Kanada 5.500 Kilometer bis hin zu den riesigen Kaltregenwäldern an der pazifischen Küste. Von den südlichen Prärien bis zum eisigen Norden in der Arktis sind es ebenfalls über 4.000 Kilometer. Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen.

      Die letzte Folge dieser vierteiligen Serie führt weit hinauf in die Polargebiete Kanadas - einer rauen Welt, die den größten Teil des Jahres von Schnee und Eis bedeckt ist. Diese abweisende, schroffe und lebensfeindliche Region hat aber gigantische Meereisflächen, die zu leben scheinen. Mit Ebbe und Flut bewegen sie sich über 16 Meter auf- und abwärts und bilden eine Landschaft, die aussieht, als würden sie atmen und dabei regelmäßig gefährliche Spalten und Risse erzeugen.
      Trotzdem ist genau diese Umgebung die Heimat eines Tieres, das zum Symbol für die Arktis geworden ist - des Eisbären. Ein Eisbärenweibchen hat ihre Jungen in einer Höhle an der Küste zur Welt gebracht und bereits seit acht Monaten nichts gefressen. Jetzt muss es dringend nach Nahrung suchen. Das aber kann es nur auf dem Meereis und damit erst, wenn der Nachwuchs fähig ist, mehrere hundert Kilometer zurückzulegen. Oft ist dann bereits der Zeitpunkt erreicht, an dem das Meereis zu schmelzen beginnt und eine Jagd auf die bevorzugten Robben unmöglich wird. Ein Dilemma, das mit der zunehmenden Erderwärmung hier jedes Jahr früher sichtbar wird.
      Und so suchen sich manche Eisbären andere Futterquellen. Im nördlichen Québec wollen sie es ihren Verwandten, den Grizzlies, gleichtun - indem sie in einem durch warme Quellen nicht zugefrorenen Fluss Fische fangen. Leichter gesagt als getan, denn Eisbären fehlt die Erfahrung - und so müssen sie erst nach dem Prinzip Versuch und Irrtum tollpatschig erlernen, hier Beute zu machen.
      Werden die Eisbären eines Tages diese Region verlassen müssen? Oder können sie vielleicht gar nicht überleben? Wir wissen es noch nicht. Sicher ist nur - der Hohe Norden hat sich drastisch verändert - unwiderruflich!

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 30.10.2020