• 03.11.2019
      10:00 Uhr
      Die Römer vom Rhein - Leben in Köln Ein Film von Raphael Wüstner | WDR Fernsehen
       

      Wie viel Rom steckt in Köln? "Die Römer vom Rhein" begibt sich auf eine spannende Zeitreise in das antike Köln. Wie haben die Menschen damals, während Kölns erster Blütezeit um das Jahr 150, gelebt? Wie sah ihr Alltag aus? Auf dieser Spurensuche entdeckt der Film die moderne Rheinmetropole neu. Und überrascht: Vieles, was die Menschen am heutigen Köln lieben und schätzen, haben wir den Römern zu verdanken. Ja, mit ihrer Lebensweise prägen unsere Vorfahren viele unserer Städte noch heute.

      Sonntag, 03.11.19
      10:00 - 10:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Wie viel Rom steckt in Köln? "Die Römer vom Rhein" begibt sich auf eine spannende Zeitreise in das antike Köln. Wie haben die Menschen damals, während Kölns erster Blütezeit um das Jahr 150, gelebt? Wie sah ihr Alltag aus? Auf dieser Spurensuche entdeckt der Film die moderne Rheinmetropole neu. Und überrascht: Vieles, was die Menschen am heutigen Köln lieben und schätzen, haben wir den Römern zu verdanken. Ja, mit ihrer Lebensweise prägen unsere Vorfahren viele unserer Städte noch heute.

       

      Wie viel Rom steckt in Köln? "Die Römer vom Rhein" begibt sich auf eine spannende Zeitreise in das antike Köln. Wie haben die Menschen damals, während Kölns erster Blütezeit um das Jahr 150, gelebt? Wie sah ihr Alltag aus? Auf dieser Spurensuche entdeckt der Film die moderne Rheinmetropole neu. Und überrascht: Vieles, was die Menschen am heutigen Köln lieben und schätzen, haben wir den Römern zu verdanken. Ja, mit ihrer Lebensweise prägen unsere Vorfahren viele unserer Städte noch heute.

      "Die Römer vom Rhein" zeigt, wie aus der "Colonia" hoch im Norden ihres römischen Imperiums dank cleverer Technik und effizienter Verwaltung die größte Stadt nördlich der Alpen wurde - und damit ein Leuchtturm römischer Kultur. Ihre Bewohner genossen konkurrenzlosen Luxus und Sicherheit. Damit die Stadt gedeihen konnte, arbeiteten die ersten Kölner hart am Ausbau und Erhalt dieser beeindruckenden Infrastruktur. Aus Soldaten wurden in dieser langen Friedensperiode nicht selten Baumeister und Facharbeiter. Daneben bauten sich schon damals einige wenige Frauen im Schatten des Patriachats eigene Karrieren auf und trugen z. B. als Ärztinnen zum Wohlergehen der Stadt bei.

      Der Film begleitet zwei Menschen in Köln, in ihrem typischen, römischen Alltag: die wohlhabende Augenärztin (ja, auch das gab es damals schon) Tullia und den germanischen Hilfssoldaten Lucius. Wer wie er bei den Hilfstruppen des römischen Reiches anheuerte, hatte die Chance, schließlich den begehrten Staatsbürgertitel zu erhalten. Lucius ist eigentlich gelernter Schmied. Im römischen Heer bestimmen Kampftraining und Bauarbeiten seinen Tagesablauf. Als kurz vor einem römischen Volksfest die Wasserversorgung zusammenbricht, kommt seine Chance.

      Aber auch Tullia, die mit einem umfangreichen Beautyprogramm in den Tag startet, wird mit einer großen Aufgabe konfrontiert: Die Mutter des Statthalters ist an Grauem Star erkrankt. Tullia soll die riskante Operation vornehmen.

      Der Film zeigt, wie man bereits vor zweitausend Jahren am Rhein den Alltag meisterte, dabei aber weder auf Schönheit, Hygiene, frisches Obst, gesundes Essen oder geschmackvolle Getränke verzichten musste - noch auf Schnellstraßen, kühles Mineralwasser oder angenehm temperierte Badehäuser. Und auch die bunte Graffiti-Kultur hatte zu der Zeit bereits Hochkonjunktur. Die Römer haben für immer ihre Spuren in der Domstadt hinterlassen, und das nicht nur in der ausgeklügelt Stadtplanung.

      In eindrucksvollen Bildern zeigt die Dokumentation: Besonders der bunte Alltag der Römer prägt Köln bis ins Heute. Vor allem die Weltoffenheit und kulturelle Vielfalt Kölns, die die Stadt seit fast 2.000 Jahren prägt, ist römisches Erbe.

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