• 14.07.2018
      21:45 Uhr
      Grzimek (1/2) Spielfilm Deutschland 2015 | hr-fernsehen
       

      Er gilt als Vorreiter des modernen Naturschutzes: der legendäre Tierfilmer und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges baut er in Frankfurt den Zoo zu einer landesweiten Attraktion aus und kämpft für den Erhalt bedrohter Arten. Seine Fernsehsendung "Ein Platz für Tiere" macht ihn berühmt, sein Dokumentarfilm "Serengeti darf nicht sterben" wird ein Oscar-gekrönter Welterfolg. Aber der renommierte Wissenschaftler ist ein Mensch voller Widersprüche. Seine Ehe zerbricht und er verliebt sich in die Witwe seines verstorbenen Sohnes.

      Samstag, 14.07.18
      21:45 - 23:10 Uhr (85 Min.)
      85 Min.

      Er gilt als Vorreiter des modernen Naturschutzes: der legendäre Tierfilmer und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges baut er in Frankfurt den Zoo zu einer landesweiten Attraktion aus und kämpft für den Erhalt bedrohter Arten. Seine Fernsehsendung "Ein Platz für Tiere" macht ihn berühmt, sein Dokumentarfilm "Serengeti darf nicht sterben" wird ein Oscar-gekrönter Welterfolg. Aber der renommierte Wissenschaftler ist ein Mensch voller Widersprüche. Seine Ehe zerbricht und er verliebt sich in die Witwe seines verstorbenen Sohnes.

       

      Stab und Besetzung

      Bernhard Grzimek Ulrich Tukur
      Hilde Grzimek Barbara Auer
      Erika Grzimek Katharina Schüttler
      Gustav Lederer Christian Redl
      Brandan   Oussmann Diallo
      Leon de Man Filip Peeters
      Michael Grzimek (11 Jahre) Otis Handke
      Monika   Amanda da Gloria
      Martin Jente Hannes Hellmann
      Alan Root Raven Swart
      Hermann Gimbel Luke Tyler
      Thomas Grzimek (12 - 15 Jahre) Mojo Camara
      Christian Grzimek (12 - 14 Jahre) Laurence Gothe
      Thomas Grzimek (6 - 9 Jahre) Malique Guion-Firmin
      Regie Roland Suso Richter
      Musik Sebastian Pille
      Kamera Stefan Unterberger
      Drehbuch Marco Rossi

      Deutschland, 1945. Im vom Krieg zerstörten Frankfurt gelingt es dem Tierarzt und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek (Ulrich Tukur), den Zoologischen Garten vor dem Abriss zu bewahren und zu einer Attraktion zu entwickeln, die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt wird. Zudem setzt Grzimek sich für den Erhalt der letzten afrikanischen Tierparadiese ein und unternimmt im Zuge dessen Forschungsreisen, auf denen ihn sein Sohn Michael (Jan Krauter) begleitet.

      Er baut die Frankfurter Zoologische Gesellschaft zu einer angesehenen Naturschutzorganisation aus und wird damit zu einem der Wegbereiter der deutschen Umweltbewegung. Seine 1956 startende Fernsehreihe 'Ein Platz für Tiere' gerät rasch zu einem wahren Straßenfeger.

      Der Balanceakt zwischen Artenschützer, Zoodirektor und TV-Star einerseits und Ehemann und Familienvater andererseits fällt ihm allerdings zunehmend schwer. Zum Leidwesen seiner Frau Hilde (Barbara Auer), die ihn in seinem beruflichen Engagement fortwährend unterstützt, hat Grzimek zahlreiche Affären und ist seinen Kindern alles andere als ein einfacher Vater.

      Während der Dreharbeiten zu "Serengeti darf nicht sterben" muss er den Schicksalsschlag seines Lebens hinnehmen: Sein Sohn Michael kommt bei einem tragischen Flugzeugabsturz im Alter von nur 24 Jahren ums Leben, wofür Hilde ihrem Mann fortan schwere Vorwürfe macht.

      Als Tierschützer eine Legende, für seine Mitmenschen ein Rätsel - das hervorragend besetzte Biopic schildert Bernhard Grzimeks Kampf für Tier- und Naturschutz, zeigt Grzimek aber auch als widersprüchlichen, moralisch ambivalenten Charakter. Mit seiner Sendung 'Ein Platz für Tiere' erreichte er Millionen und veränderte den Blick ungezählter Zuschauer auf Tier- und Umwelt. In der Titelrolle spielt Ulrich Tukur Professor Grzimek beindruckend facettenreich. Barbara Auer und Katharina Schüttler verkörpern als Hilde und Erika die beiden prägenden Frauen in Grzimeks Leben und glänzen in ihren Rollen. Regisseur Roland Suso Richter feierte mit dem Zweiteiler 'Die Spiegel-Affäre' einen großen Erfolg.

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