• 27.01.2019
      06:45 Uhr
      Meine Tochter Anne Frank Doku-Drama von Hannah und Raymond Ley, 2014 - Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus | hr-fernsehen
       

      Der Name Anne Frank steht für Mut und Zuversicht in hoffnungslosen Zeiten. Durch ihr Tagebuch, in dem sie das Leben im Versteck, aber auch ihre Träume, Wünsche, Ängste und Sehnsüchte beschrieb, ist Anne Frank zu einer engen Vertrauten, Freundin und Leidensgenossin unzähliger Menschen aus allen Generationen in der ganzen Welt geworden. Annes Tagebuch ist Weltliteratur.

      Der Film folgt Annes Schicksal von der glücklichen Kindheit über das Versteck im Hinterhaus in Amsterdam bis zu ihrem Tod im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Er stellt die Beziehung von Vater und Tochter in den Mittelpunkt.

      Sonntag, 27.01.19
      06:45 - 08:15 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Der Name Anne Frank steht für Mut und Zuversicht in hoffnungslosen Zeiten. Durch ihr Tagebuch, in dem sie das Leben im Versteck, aber auch ihre Träume, Wünsche, Ängste und Sehnsüchte beschrieb, ist Anne Frank zu einer engen Vertrauten, Freundin und Leidensgenossin unzähliger Menschen aus allen Generationen in der ganzen Welt geworden. Annes Tagebuch ist Weltliteratur.

      Der Film folgt Annes Schicksal von der glücklichen Kindheit über das Versteck im Hinterhaus in Amsterdam bis zu ihrem Tod im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Er stellt die Beziehung von Vater und Tochter in den Mittelpunkt.

       

      Stab und Besetzung

      Anne Frank Mala Emde
      Otto Frank Götz Schubert
      Peter van Pels Lion Wasczyk
      Edith Frank Bettina Scheuritzel
      Margot Frank Rosalie Ernst
      Auguste van Pels Hannah Schröder
      Hermann van Pels André Hennicke
      Fritz Pfeffer Harald Schrott
      Miep Gies Renate Regel
      Karl Silberbauer Felix Römer
      Silberbauers Frau Lilly Prohaska
      Tonny Ahlers Daniel Michel
      Journalist Jules Huf Axel Milberg
      Willem van Maaren Peter Cieslinski
      Putzfrau Lena Cornelia Kempers
      Lenas Mann Stefan Mehren
      Regie Raymond Ley
      Drehbuch Hannah und Raymond Ley
      Sonstige Mitwirkung Hans P. Ströer
      Kamera Philipp Kirsamer

      Anne Frank - der Name steht für Lebensmut und Zuversicht in hoffnungsloser Zeit. Millionen Menschen weltweit kennen ihr Tagebuch, sie schrieb es im Versteck vor den Nazis. Der Film folgt Annes Schicksal von der glücklichen Kindheit über das Versteck im Hinterhaus in Amsterdam bis zu ihrem Tod im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Er stellt die Beziehung von Vater und Tochter in den Mittelpunkt.

      Otto Frank hat als Einziger den Verrat an den Hinterhausbewohnern überlebt. Heimgekehrt aus dem Vernichtungslager Auschwitz hält er das Tagebuch seiner toten Tochter in der Hand. Er lernt die geheimsten Gedanken und Sehnsüchte seiner Jüngsten kennen, ihre Träume von Freiheit, Liebe und Sexualität. Ihre Texte stürzen ihn in tiefe Trauer. Aber sie entfalten auch eine ungewöhnliche Kraft und schenken ihm unvermutet wieder Lebensmut.

      In Otto Franks Erinnerung ersteht mit Annes Hilfe das Leben der versteckten Menschen im Hinterhaus neu. Otto Frank erfährt von der ersten großen Liebe seiner Tochter, aber auch von ihrer Verzweiflung, die Mutter nicht so lieben zu können wie ihn, den Vater. Er bekommt eine Ahnung davon, wie quälend es für sie gewesen sein muss, ihr Zimmer mit einem alternden Zahnarzt teilen zu müssen. Und dass sie mit dem Jungen Peter van Pels auf dem Dachboden heimlich Küsse tauschte.

      Mit welcher Genauigkeit und scharfem Witz Anne ihre Mitbewohner und deren Beziehungen beschreibt, ist in dem Doku-Drama in eindrucksvolle Spielszenen übersetzt. Immer halten sie sich eng an die Vorlage des Tagebuchs. Interviews mit den wenigen noch lebenden Menschen, die Anne kannten, mit ihr zur Schule gingen oder ihr noch im Todeslager begegneten, holen die Spielhandlung immer wieder zurück in die Realität.

      "Meine Tochter Anne Frank" erzählt die kurze Lebensgeschichte der Anne Frank bildgewaltig, emotional und authentisch. Dieses Doku-Drama ist die erste deutsche Verfilmung.

      Der Film schaut auf einen kleinen Ausschnitt der Welt mit den Augen von Anne Frank. Durch eindrucksvolle Leinwandprojektionen findet aber auch die Welt außerhalb des Verstecks bildlich Eingang in die Beschreibungen des Mädchens. In der Enge ihrer Kammer stürmen die Bilder der Zeit auf sie ein: der Einmarsch der Deutschen, die willkürlichen Verhaftungen auf der Straße, die Verschleppung der jüdischen Familien.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Sonntag, 27.01.19
      06:45 - 08:15 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 21.01.2019