• 18.09.2018
      23:45 Uhr
      BR-KLASSIK: Eugen Jochum dirigiert Anton Bruckner: Symphonie Nr 7 E-dur | BR Fernsehen
       

      Nach seiner Gründung 1949 entwickelte sich das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks rasch und beständig zu einem international hoch angesehenen Klangkörper. Erheblichen Anteil daran hatten stets seine fünf Chefdirigenten. Über die Jahrzehnte konnte jeder Einzelne das Orchester weiterentwickeln, klanglich prägen und künstlerisch zu neuen Ufern führen. Ein Geburtshelfer in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg war Eugen Jochum (Chef von 1949-1960).

      Die 7. Symphonie, König Ludwig II. von Bayern gewidmet, ist wohl das populärste Werk Bruckners.

      Dienstag, 18.09.18
      23:45 - 00:55 Uhr (70 Min.)
      70 Min.
      Stereo HD-TV

      Nach seiner Gründung 1949 entwickelte sich das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks rasch und beständig zu einem international hoch angesehenen Klangkörper. Erheblichen Anteil daran hatten stets seine fünf Chefdirigenten. Über die Jahrzehnte konnte jeder Einzelne das Orchester weiterentwickeln, klanglich prägen und künstlerisch zu neuen Ufern führen. Ein Geburtshelfer in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg war Eugen Jochum (Chef von 1949-1960).

      Die 7. Symphonie, König Ludwig II. von Bayern gewidmet, ist wohl das populärste Werk Bruckners.

       

      Nach seiner Gründung 1949 entwickelte sich das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks rasch und beständig zu einem international hoch angesehenen Klangkörper. Erheblichen Anteil daran hatten stets seine fünf Chefdirigenten. Über die Jahrzehnte konnte jeder Einzelne das Orchester weiterentwickeln, klanglich prägen und künstlerisch zu neuen Ufern führen. Ein Geburtshelfer in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg war Eugen Jochum (Chef von 1949-1960).
      Die 7. Symphonie, König Ludwig II. von Bayern gewidmet, ist wohl das populärste Werk Bruckners. Es wurde 1884 in Leipzig unter dem Dirigat von Arthur Nikisch uraufgeführt. Die Wiederholung in München kurz danach wurde zu einem der wenigen großen Erfolge zu Lebzeiten des Komponisten.
      Dass Bruckner der große Durchbruch nie gelang, lag nicht zuletzt an der konservativen Presse. Der einflussreiche Musikkritiker Dr. Eduard Hanslick, die treibende Kraft der Konservativen und Vorkämpfer Brahms', bezeichnete ihn als "gefährlichen Neutöner und Wagnerianer". Dr. Hanslick ging sogar so weit, dass er eine Kritik einer Bruckner-Symphonie mit der Bemerkung ablehnte, er wolle "dem Publikum die Schande des Konzertsaales ersparen".

      Unter "Schande" verstanden seine Zeitgenossen wahrscheinlich weniger die riesigen Ausmaße seiner Kompositionen als vielmehr das Neuartige der Form und die pathetische Diktion seiner Orchestersprache. Er hatte das klassische Ebenmaß, das die Symphonien seines großen Zeitgenossen und Rivalen Brahms beseelte, gesprengt.

      Während Anton Bruckner am zweiten Satz seiner 7. Sinfonie arbeitete, erschütterte ihn die Nachricht von Richard Wagners Tod: So wurde der Schluss des Adagios zu einer ergreifenden Totenklage.

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