• 26.03.2020
      10:25 Uhr
      Unbekanntes Afrika - Kalahari (1/5) Film von Hugh Pearson | BR Fernsehen
       

      In dem Film über die Kalahari im Südwesten Afrikas, eine uralte, seit Jahrtausenden unveränderte Region, erlebt man aus diesem Gebiet vertraute Tiere aus einem völlig anderen Blickwinkel und mit bislang kaum gezeigtem Verhalten. Er zeigt den hochdramatischen Kampf zwischen zwei Giraffenbullen, flirtende Spitzmaulnashörner unter Namibias Sternenhimmel und einen jungen Leoparden auf seinem ersten Beutezug, der in seinem jugendlichen Leichtsinn gleich zweimal vom Baum fällt. Eingebettet sind all diese Geschichten in großartige Landschaftsaufnahmen.

      Donnerstag, 26.03.20
      10:25 - 11:10 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      In dem Film über die Kalahari im Südwesten Afrikas, eine uralte, seit Jahrtausenden unveränderte Region, erlebt man aus diesem Gebiet vertraute Tiere aus einem völlig anderen Blickwinkel und mit bislang kaum gezeigtem Verhalten. Er zeigt den hochdramatischen Kampf zwischen zwei Giraffenbullen, flirtende Spitzmaulnashörner unter Namibias Sternenhimmel und einen jungen Leoparden auf seinem ersten Beutezug, der in seinem jugendlichen Leichtsinn gleich zweimal vom Baum fällt. Eingebettet sind all diese Geschichten in großartige Landschaftsaufnahmen.

       

      Gleich die erste Folge über die Kalahari im Südwesten Afrikas, einer uralten, seit Jahrtausenden unveränderten Region, zeigt ein unbekanntes Afrika. Der Zuschauer erlebt Tiere aus einem völlig anderen Blickwinkel und mit bislang kaum gezeigtem Verhalten. So etwa einen hochdramatischen Kampf zwischen zwei Giraffenbullen, flirtende Spitzmaulnashörner unter Namibias Sternenhimmel oder einen jungen Leoparden auf seinem ersten Beutezug, der in jugendlichem Leichtsinn gleich zweimal vom Baum fällt.
      Der Zuschauer fiebert mit, ob es den Blutschnabelweber-Eltern gelingt, ihre Jungen vor den riesigen Panzer-Bodenschrecken zu retten. Die bis zu fünf Zentimeter langen Rieseninsekten sind wild auf Fleisch und wissen sich mit ihrem ätzenden Körpersaft zu wehren, den sie direkt in die Augen ihrer Angreifer spritzen.
      Eher zum Schmunzeln lädt der Wettstreit zwischen einem Drongo und einem Erdmännchen-Clan ein. Der etwa amselgroße Vogel versteht es geschickt, die pfiffigen Mangusten durch falschen Alarm von ihrer Beute wegzulocken. Weit perfider ist die Absicht einer Wegwespe, ihre Eier in den Körper einer Spinne zu legen. Die Brut braucht zu ihrer Entwicklung Feuchtigkeit, aber die gibt es in der Namib westlich der Kalahari so gut wie nie. Doch die Spinne heißt nicht zu Unrecht Goldene Radspinne – und entkommt ihrem grausamen Schicksal mit einem erstaunlichen Trick.
      Eingebettet sind all diese Geschichten in großartige Landschaftsaufnahmen, deren oft unvorstellbare Dimensionen sich erst durch zahlreiche Luftaufnahmen erahnen lassen. So erstreckt sich die Kalahari über eine Fläche, in die Deutschland dreimal hineinpassen würde, und die an sie angrenzende Namib zieht sich über 2.000 Kilometer entlang Afrikas Südwestküste. So gut wie nirgendwo gibt es Wasser – so erscheint es zumindest auf den ersten Blick. Es gehört schon viel Ausdauer und Einfallsreichtum dazu, die verborgenen Wasserschätze – unterirdische Seen, versteckte Wasserlöcher, Seenebel oder Trockenflüsse, die ganz gelegentlich mal fließen – aufzuspüren. Wie die Tiere diese Herausforderung meistern, zieht sich als Thema durch den gesamten Film.

      Sieben BBC-Regisseure und 36 erfahrene Kameraleute stellten sich der Herausforderung, eine Naturfilmserie mit Episoden über Afrika zu drehen, die man vorher noch nie gesehen hat. Die Suche nach diesen neuen Geschichten dauerte in einigen Regionen über anderthalb Jahre; nach insgesamt fast vier Jahren Drehzeit ist diese Serie über ein tatsächlich "Unbekanntes Afrika" entstanden.

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