• 03.09.2019
      10:25 Uhr
      Geheimnisvoller Garten - Frühlingserwachen (1/2) Film von Jan Haft | BR Fernsehen
       

      Der Garten gilt als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Die pflanzliche und tierische Vielfalt zeigt Filmemacher Jan Haft in der ersten Folge des Zweiteilers "Geheimnisvoller Garten".

      Dienstag, 03.09.19
      10:25 - 11:10 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Der Garten gilt als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Die pflanzliche und tierische Vielfalt zeigt Filmemacher Jan Haft in der ersten Folge des Zweiteilers "Geheimnisvoller Garten".

       

      Stab und Besetzung

      Regie Jan Haft

      Ein wunderschöner Garten galt schon immer als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch „Garten Eden“ genannt wird. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch der Mensch. Er schafft sich in einem Garten seine eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte.

      Aber auch jede Menge Pflanzen und Tiere, von denen man wenig weiß oder manchmal auch gar nichts wissen will, siedeln sich dort an. Die Natur prasst gerade in einem Garten nahezu verschwenderisch mit Farben und Formen. Aber nichts wird wirklich verschwendet. In der Natur wird alles wiederverwertet. Zum Beispiel das leere Schneckenhäuschen, das eine seltene Mauerbiene als Gehäuse für ihre Bienenlarve ausbaut.

      Im Garten leben noch viel mehr Tiere, die kaum einer kennt. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10.000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Allein der Komposthaufen, auf dem die Küchenabfälle entsorgt werden, ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt.

      Der Zweiteiler „Geheimnisvoller Garten“ beleuchtet die Vielfalt unserer Gärten dank neuester Technik in außergewöhnlichen Bildern, die so noch nie zu sehen waren. Die zweiteilige Dokumentation wurde in drei Jahren Produktionszeit an insgesamt 350 Drehtagen realisiert. Es entstanden 130 Stunden Rohmaterial. Produziert worden sind 200 Zeitlupen mit speziellen HD-Zeitlupen-Kameras und 500 Zeitraffer mit zehn digitalen Fotoapparaten.

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