• 19.08.2019
      23:10 Uhr
      Hannas schlafende Hunde Romanverfilmung Deutschland / Österreich 2015 | BR Fernsehen Mediathek
       

      Offiziell ist der Krieg vorbei, doch in den Köpfen mancher Leute tobt er noch immer. In dieser Zeit wächst die neunjährige Hanna auf, die für ihr Leben gerne singt. Doch ihre Eltern sind streng. Sie soll sich lieber in katholischer Demut üben und keine Aufmerksamkeit erregen.
      Erzählt wird die authentische Geschichte des halbjüdischen Mädchens, das Ende der 1960er-Jahre in der österreichischen Provinzstadt Wels aufwächst. In den Hauptrollen sind Hannelore Elsner und Franziska Weisz zu sehen.

      Montag, 19.08.19
      23:10 - 01:00 Uhr (110 Min.)
      110 Min.

      Offiziell ist der Krieg vorbei, doch in den Köpfen mancher Leute tobt er noch immer. In dieser Zeit wächst die neunjährige Hanna auf, die für ihr Leben gerne singt. Doch ihre Eltern sind streng. Sie soll sich lieber in katholischer Demut üben und keine Aufmerksamkeit erregen.
      Erzählt wird die authentische Geschichte des halbjüdischen Mädchens, das Ende der 1960er-Jahre in der österreichischen Provinzstadt Wels aufwächst. In den Hauptrollen sind Hannelore Elsner und Franziska Weisz zu sehen.

       

      Stab und Besetzung

      Ruth Eberth Hannelore Elsner
      Katharina Berger Franziska Weisz
      Johanna Berger Nike Seitz
      Franz Berger Rainer Egger
      Bankdirektor Öllinger Christian Wolff
      Pfarrer Angerer Johannes Silberschneider
      Frau Leeb Elfriede Irrall
      Simader Wolf Bachofner
      Onkel Wolfgang Paul Matić
      Frau Leitinger Lena Reichmuth
      Herr Leitinger Christian Hoening
      Tante Liesbeth Seraphine Rastl
      Regie Andreas Gruber

      Erzählt wird die authentische Geschichte des jüdischen Mädchens Hanna, das – von den Eltern als braves katholisches Kind getarnt – Ende der 1960er-Jahre in der österreichischen Provinzstadt Wels aufwächst. In den Köpfen der meisten Menschen dort ist die Nazi-Ideologie noch immer tief verankert.

      Die oberste Maxime, eingetrichtert von der jüdischen Mutter, heißt deshalb: Stillhalten und auf keinen Fall auffallen. Doch Hanna ahnt, dass irgendetwas vor ihr und ihrem Bruder verheimlicht wird. Bis sie vom Pfarrer erfährt, dass sie eigentlich Jüdin ist.

      Ihr Geheimnis teilt sie mit der erblindeten Großmutter, die noch sehr genau weiß, welche der im Krieg so linientreuen Nazis sich nun als besonders fromme Katholiken ausgeben. Die "schlafenden Hunde" der Vergangenheit will niemand in der kleinen Stadt wecken. Doch das heranwachsende Mädchen will seine Identität nicht länger verstecken, mehr noch: Sie will stolz darauf sein.

      Der Film "Hannas schlafende Hunde" basiert auf dem autobiografischen Roman der österreichischen Autorin Elisabeth Escher, die darin ihre Kindheit als Jüdin Ende der 1960er-Jahre schildert. Sie beschreibt aus der Perspektive eines Kindes, wie wenig es die österreichische Bevölkerung bis dato geschafft hatte mit ihrer jüngsten Vergangenheit umzugehen, wie sehr die Juden immer noch unter Repressalien zu leiden hatten, auch 20 Jahre nach dem Holocaust.

      Auch 70 Jahre nach dem Ende der Nazi-Schreckensherrschaft ist dieser Aspekt immer noch aktuell. Den Beweis lieferte vor Kurzem Frankreich, als eine 85-jährige Holocaust-Überlebende ermordet wurde – aus antisemitischer Motivation heraus.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Montag, 19.08.19
      23:10 - 01:00 Uhr (110 Min.)
      110 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 20.08.2019