• 18.07.2019
      00:15 Uhr
      Wie "Holocaust" ins Fernsehen kam BR Fernsehen Mediathek
       

      1978/79 wird eine US-Serie zum weltweiten TV-Event: "Holocaust". Als sie nach Deutschland kommt und unter Federführung des WDR in den Dritten Programmen der ARD ausgestrahlt wird, löst sie ein ungeahntes Echo aus. Das, was mit dem bis dahin unbekannten Wort Holocaust ausgedrückt wird, trifft viele Millionen Menschen dort, wo bisher die unfassbaren Schrecken der eigenen und kollektiven Vergangenheit nicht zugelassen worden waren: mitten ins Herz.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 18.07.19
      00:15 - 01:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      VPS 00:20

      1978/79 wird eine US-Serie zum weltweiten TV-Event: "Holocaust". Als sie nach Deutschland kommt und unter Federführung des WDR in den Dritten Programmen der ARD ausgestrahlt wird, löst sie ein ungeahntes Echo aus. Das, was mit dem bis dahin unbekannten Wort Holocaust ausgedrückt wird, trifft viele Millionen Menschen dort, wo bisher die unfassbaren Schrecken der eigenen und kollektiven Vergangenheit nicht zugelassen worden waren: mitten ins Herz.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Alice Agneskirchner

      1978/79 wird eine US-Serie zum weltweiten TV-Event: "Holocaust". Als sie nach Deutschland kommt und unter Federführung des WDR in den Dritten Programmen der ARD ausgestrahlt wird, löst sie ein ungeahntes Echo aus. Das, was mit dem bis dahin unbekannten Wort Holocaust ausgedrückt wird, trifft viele Millionen Menschen dort, wo bisher die unfassbaren Schrecken der eigenen und kollektiven Vergangenheit nicht zugelassen worden waren: mitten ins Herz.

      Die Serie wurde vielfach als "Hollywood"-Produktion bezeichnet, produziert wurde sie allerdings von einer New Yorker Firma, gedreht wurde ausschließlich an Originalschauplätzen in Deutschland und Österreich, auch im KZ Mauthausen, einschließlich Hakenkreuz-Flaggen.

      Der Regisseur Marvin J. Chomsky, der Produzent Robert Berger, Schauspielerinnen und Schauspieler erinnern sich an die besondere, oft beklemmende Atmosphäre der Dreharbeiten, an Begegnungen mit der historischen Wirklichkeit hinter der Fiktion, über die sie später kaum jemals wieder gesprochen haben.

      Der ehemalige WDR-Fernsehspielchef Günter Rohrbach, der die Serie nach Deutschland brachte, schildert die ungewöhnlich scharfe Debatte im Vorfeld. Es war eine aufgeladene Situation, mit Drohungen und Schmähungen von rechts und links und zahlreichen Versuchen, die Ausstrahlung zu verhindern.

      Die Reaktionen der Zuschauerinnen und Zuschauer übertrafen dann alle Erwartungen, und fast jeder, der damals "Holocaust" gesehen hat, kann sich heute noch daran erinnern, was das mit ihr oder ihm gemacht hat.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 23.07.2019