• 11.03.2017
      20:15 Uhr
      Steirerblut Fernsehfilm Österreich 2013 | Das Erste
       

      Miriam Stein und Hary Prinz ermitteln in "Steirerblut" als ungleiches Duo beim Grazer LKA: Sie spielt eine idealistische Jungkommisssarin, er ihren abgezockten Chef, der bei seinen zynischen Sprüchen niemanden schont. Als Vorlage dienen die beliebten Steirerkrimis von Claudia Rossbacher. Mit einer deftigen Prise schwarzem Humor und landestypischem Schmäh würzt Wolfgang Murnberger die rätselhafte Kriminalgeschichte, die in einen Sumpf von Korruption, Doppelmoral und Schuld führt.

      Samstag, 11.03.17
      20:15 - 21:45 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Miriam Stein und Hary Prinz ermitteln in "Steirerblut" als ungleiches Duo beim Grazer LKA: Sie spielt eine idealistische Jungkommisssarin, er ihren abgezockten Chef, der bei seinen zynischen Sprüchen niemanden schont. Als Vorlage dienen die beliebten Steirerkrimis von Claudia Rossbacher. Mit einer deftigen Prise schwarzem Humor und landestypischem Schmäh würzt Wolfgang Murnberger die rätselhafte Kriminalgeschichte, die in einen Sumpf von Korruption, Doppelmoral und Schuld führt.

       

      Ausgerechnet St. Anna! Mit einem unguten Gefühl kehrt die Grazer LKA-Jungkommissarin Sandra Mohr (Miriam Stein) in ihren Heimatort zurück, um an der Seite ihres neuen Chefs Sascha Bergmann (Hary Prinz) den Tod einer Journalistin aufzuklären. Weil diese eine Enthüllungsstory über Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft schreiben wollte, gerät der Bürgermeister (August Schmölzer) unter Verdacht. Kurz vor der Wahl käme ein Skandal für den umstrittenen Politiker mehr als ungelegen. Verlassen kann er sich nur auf seinen Neffen, den Postenkommandanten Max Leitgeb (Thomas Stipsits). Der lässt Beweismittel verschwinden und macht sich plump an Sandra heran, seine "Ex" aus Teenagertagen. Schon bald brechen bei ihr alte Wunden auf: der Konflikt mit der eigenen Mutter (Aglaia Szyszkowitz), weil sie ihren gewalttätigen Halbbruder Mike (Robert Stadlober) vor Jahren ins Gefängnis brachte, und das Trauma ihrer Freundin Franzi (Magdalena Kronschläger), die einst vom Vater missbraucht wurde.
      Auch die Sticheleien und Anzüglichkeiten von Kollege Bergmann setzen Sandra zu. Aus ihrem vermeintlichen "Heimvorteil" wird eine schwere Bürde, als sie erfährt, dass Mike tief in den Mordfall verstrickt ist. Die idealische Polizistin gerät nun in eine mehrfache Bewährungsprobe: Sandra muss in ihrer Arbeit integer bleiben, sich gegen ihren Chef behaupten und mit ihrer eigenen Vergangenheit ins Reine kommen. Aber aufgeben kommt nicht infrage.

      Der Titel "Steirerblut", letzteres bekanntlich dicker als Wasser, verweist auf das Selbstwertgefühl und die verschworene Gemeinschaft in der Provinz, wo eine Heimkehrerin in Polizeiuniform mitten in ein Wespennest sticht.

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