• 09.05.2021
      23:50 Uhr
      Sophie Scholl - Die letzten Tage Spielfilm Deutschland 2005 | Das Erste
       

      Am 18. Februar 1943 unternahmen Sophie und Hans Scholl ihre sechste Flugblattaktion an der Münchner Universität. Die beiden Mitglieder der "Weißen Rose" hinterlegten im Hauptgebäude Aufrufe zum Widerstand gegen die Nazis. Bevor Sophie und Hans Scholl das Gebäude verlassen konnten, wurden sie vom Hausmeister aufgehalten und kurz darauf von der Gestapo abgeführt.
      In den folgenden Tagen lieferten sich die 21-jährige Sophie Scholl und Robert Mohr, ein Vernehmungsprofi der Gestapo mit 26 Jahren Erfahrung, einen Psychokrieg.

      Sonntag, 09.05.21
      23:50 - 01:43 Uhr (113 Min.)
      113 Min.

      Am 18. Februar 1943 unternahmen Sophie und Hans Scholl ihre sechste Flugblattaktion an der Münchner Universität. Die beiden Mitglieder der "Weißen Rose" hinterlegten im Hauptgebäude Aufrufe zum Widerstand gegen die Nazis. Bevor Sophie und Hans Scholl das Gebäude verlassen konnten, wurden sie vom Hausmeister aufgehalten und kurz darauf von der Gestapo abgeführt.
      In den folgenden Tagen lieferten sich die 21-jährige Sophie Scholl und Robert Mohr, ein Vernehmungsprofi der Gestapo mit 26 Jahren Erfahrung, einen Psychokrieg.

       

      Stab und Besetzung

      Sophie Scholl Julia Jentsch
      Robert Mohr Gerald Alexander Held
      Hans Scholl Fabian Hinrichs
      Else Gebel Johanna Gastdorf
      Roland Freisler André Hennicke
      Christoph Probst Florian Stetter
      Willy Graf Maximilian Brückner
      Robert Scholl Jörg Hube
      Magdalena Scholl Petra Kelling
      Alexander Schmorell Johannes Suhm
      Werner Scholl Franz Staber
      Gisela Schertling Lilli Jung
      Regie Marc Rothemund
      Komposition Reinhold Heil und Johnny Klimek
      Kamera Martin Langer
      Buch Fred Breinersdorfer

      Am 18. Februar 1943 unternahmen Sophie und Hans Scholl ihre sechste Flugblattaktion an der Münchner Universität. Die beiden Mitglieder der "Weißen Rose" hinterlegten im Hauptgebäude Aufrufe zum Widerstand gegen die Nazis. Bevor Sophie und Hans Scholl das Gebäude verlassen konnten, wurden sie vom Hausmeister aufgehalten und kurz darauf von der Gestapo abgeführt.
      In den folgenden Tagen lieferten sich die 21-jährige Sophie Scholl und Robert Mohr, ein Vernehmungsprofi der Gestapo mit 26 Jahren Erfahrung, einen Psychokrieg. Die junge Frau nahm lieber den Tod in Kauf, als die anderen Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" zu verraten.
      Nur wenige Tage später wurde den Geschwistern und ihrem Mitstreiter Christoph Probst der Prozess gemacht. Die Anklage lautete auf "landesverräterische Feindbegünstigung, Vorbereitung zum Hochverrat und Wehrkraftzersetzung". Roland Freisler, Präsident des Volksgerichtshofs, reiste aus Berlin nach München und inszenierte einen Schauprozess. Am 22. Februar, um 12.45 Uhr, stand das Urteil fest: Die drei Angeklagten erwartete die Todesstrafe. Vier Stunden später wurden Sophie Scholl, Hans Scholl und Christoph Probst hingerichtet.
      Widerstand gegen Hitler und das Naziregime - nur wenige Deutsche hatten den Mut, offen dagegen aufzubegehren. Sophie Scholl war eine von ihnen. Der Regisseur Marc Rothemund hat ihr den Film "Sophie Scholl - Die letzten Tage" gewidmet. Entstanden ist ein sensibles Porträt einer 21-jährigen, lebensfrohen Studentin, die für die Idee der "Weißen Rose" zum Tode verurteilt wurde. Die BR-Koproduktion schildert, beginnend am Tag der Verhaftung der Scholl-Geschwister, die letzten sechs Tage (17. bis 22. Februar 1943) im Leben von Sophie Scholl aus ihrer persönlichen Perspektive. Durch ihr Aufbegehren gegen den Nationalsozialismus wurden Sophie Scholl, Hans Scholl, Christoph Probst und alle anderen Mitglieder der Widerstandsgruppe zum Inbegriff für Zivilcourage, für einen friedlichen Kampf gegen Gewaltherrschaft und Unterdrückung.
      Marc Rothemund hat die historischen Fakten gemeinsam mit Drehbuchautor Fred Breinersdorfer und BR-Autor Ulrich Chaussy akribisch recherchiert. Basierend auf Interviews mit Zeitzeugen und den Original-Vernehmungsprotokollen der Gestapo entstand ein sensibles Porträt einer außergewöhnlichen jungen Frau.
      Der Film hält sich - so weit es geht - streng an die historischen Fakten (Original-Vernehmungsprotokolle), ist aber als Spielfilm geschrieben und inszeniert.
      Ab 3. Mai 2021 |für 30 Tage in der ARD-Mediathek

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      Sonntag, 09.05.21
      23:50 - 01:43 Uhr (113 Min.)
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