• 20.10.2020
      00:40 Uhr
      Tatort: Züri brännt Fernsehfilm Schweiz 2020 | Das Erste
       

      Zwei ungleiche Kommissarinnen müssen sich für die Lösung eines mysteriösen Mordfalles zusammenraufen. Die Ermittlungen führen die Frauen zurück in das bewegte Zürich der 1980er Jahre. Dabei stochern die Polizistinnen bei den Verdächtigen schonungslos in alten Wunden und reißen diese wieder auf.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 20.10.20
      00:40 - 02:13 Uhr (93 Min.)
      93 Min.

      Zwei ungleiche Kommissarinnen müssen sich für die Lösung eines mysteriösen Mordfalles zusammenraufen. Die Ermittlungen führen die Frauen zurück in das bewegte Zürich der 1980er Jahre. Dabei stochern die Polizistinnen bei den Verdächtigen schonungslos in alten Wunden und reißen diese wieder auf.

       

      Stab und Besetzung

      Tessa Ott Carol Schuler
      Isabelle Grandjean Anna Pieri Zuercher
      Anita Wegenast Rachel Braunschweig
      Noah Löwenherz Aaron Arens
      Peter Herzog Roland Koch
      Charlie Locher Peter Jecklin
      Milan Mandic Igor Kovac
      Eva Baumann / Ava Koch Julia Buchmann
      Barbara Dietschi Karin Pfammatter
      Simon Untersander Michael Goldberg
      Leiter Selbsthilfezentrum Christof Oswald
      Thomas Zimmermann Matthias Fankhauser
      Max Alpiger Hans Hollmann
      Regierungsrat Peter Hottinger
      Ruth Tiziana Jelmini
      Regie Viviane Andereggen
      Musik Fabian Römer
      Kamera Martin Langer
      Buch Lorenz Langenegger
      Stefan Brunner

      An ihrem ersten Arbeitstag wird die Profilerin Tessa Ott (Carol Schuler) gleich ins kalte Wasser geworfen: Beim Zürichsee wurde eine Brandleiche mit Kopfschusswunde gefunden. Am Tatort wird Ott von ihrer neuen Kollegin Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) frostig begrüßt - die welsche Polizistin ist sich sicher, dass die unerfahrene Ott die Stelle nur dank Vitamin B bekommen hat. Denn die junge Kollegin stammt aus einer alteingesessenen Züricher Familie und scheint jeden zu kennen.

      Widerwillig bezieht Grandjean die Profilerin in die Ermittlungen ein. Sie merkt aber bald, dass Ott zwar wenig Praxiserfahrung hat, dies aber durch Hartnäckigkeit und analytischen Verstand wettmacht. Und so unterschiedlich die beiden Frauen sind, so ideal ergänzen sie sich in den Mordermittlungen. Die sind hochkomplex.

      So scheint es fast unmöglich zu sein, die Identität der Brandleiche herauszufinden. Deren buddhistisches Rückentattoo und das Kärtchen einer Psychotherapie in der Tasche bringen die Ermittlerinnen doch einen Schritt weiter und führen sie zurück in das bewegte Zürich der 1980er Jahre, in die Zeit der Opernhauskrawalle, als es harte Fronten zwischen Polizei und der Jugendbewegung gab. Und was vor 40 Jahren geschah, hatte jetzt mörderische Konsequenzen.

      So besteht die Schar der Verdächtigen fast ausschließlich aus ExponentInnen der Bewegung, die jetzt bereits im Pensionsalter sind. Darunter eine engagierte Punkmusikerin, ein kaltschnäuziger Journalist, ein Eigenbrötler, der nie über tragische Ereignisse von damals hinwegkam. Auch ein drogenabhängiger Freund von Teresa Ott gerät in die Schar der Verdächtigen und verdeutlicht vor allem eines: Zürich mag zwar die größte Stadt der Schweiz sein, ist aber auch ein Dorf.

      Akribisch fügen Grandjean und Ott ihr Ermittlungspuzzle zusammen, bekommen so ein genaueres Bild. Doch als beim Abschiedsapéro für den scheidenden Polizeikommandanten schaurige Kurierpost eintrifft, wird der Fall in eine neue Dimension katapultiert. Und statt mit einem, sind die Kommissarinnen plötzlich mit mehreren Mordopfern konfrontiert.

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      Nacht von Montag auf Dienstag, 20.10.20
      00:40 - 02:13 Uhr (93 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 20.10.2020