• 19.10.2020
      00:20 Uhr
      Ein Augenblick Liebe Spielfilm Frankreich 2014 (Une rencontre) | Das Erste Mediathek
       

      Auf einer Party lernen sich Elsa und Pierre kennen und sind sofort voneinander fasziniert. Dennoch wagen sie es nicht, eine Affäre zu beginnen. Pierre hat Familie, ist seit 15 Jahren glücklich verheiratet, und Elsa würde niemals ihrem Grundsatz untreu werden: Verheiratete Männer sind tabu. Beide leben nur in ihren Fantasien eine leidenschaftliche Liebe aus, bis sie sich unerwartet in einer anderen Stadt begegnen.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 19.10.20
      00:20 - 01:38 Uhr (78 Min.)
      78 Min.

      Auf einer Party lernen sich Elsa und Pierre kennen und sind sofort voneinander fasziniert. Dennoch wagen sie es nicht, eine Affäre zu beginnen. Pierre hat Familie, ist seit 15 Jahren glücklich verheiratet, und Elsa würde niemals ihrem Grundsatz untreu werden: Verheiratete Männer sind tabu. Beide leben nur in ihren Fantasien eine leidenschaftliche Liebe aus, bis sie sich unerwartet in einer anderen Stadt begegnen.

       

      Es ist ein Moment voller Magie für Elsa (Sophie Marceau) und Pierre (François Cluzet), als sie ihr gemeinsamer Freund Julien (Arthur Benzaquen) auf einer Buchpremiere einander vorstellt. Sie verstehen sich vom ersten Augenblick an, flirten, fühlen sich zueinander hingezogen. Doch außer einem sinnlichen Tanz passiert nicht viel an diesem Abend: Kein One-Night-Stand, kein Austausch von Telefonnummern, kein nächstes Date. Ein Wiedersehen wollen sie dem Zufall überlassen. Denn Pierre ist glücklich verheiratet und will seiner Frau nicht untreu werden; für die Schriftstellerin Elsa sind Ehemänner ohnehin tabu. Was beide nicht daran hindert, dieses knisternde "Was wäre, wenn ...?" in ihren Fantasien auszuleben.

      Laufen sie sich zufällig über den Weg, ist nichts von der Faszination verloren. Aber es bleibt bei Augenblicksbegegnungen, sie leben ihr normales Leben und können doch nicht aufhören, aneinander zu denken und sich vor Verlangen zu verzehren. Pierre ist erfolgreicher Anwalt, seit 15 Jahren mit der Antiquitätenhändlerin Anne (Lisa Azuelos) verheiratet und liebt seine beiden Kinder. Ein vielleicht spießiges, aber ausgefülltes Leben.

      Elsa ist eher ein Freigeist - drei Kinder, so gut wie geschieden, mit einem Hang zu jüngeren Lovern wie Hugo (Niels Schneider), ebenfalls Schriftsteller: witzig und cool, aber nichts Aufregendes. Liebe muss für Elsa wie ein Hauch von Bitterorange sein. Und Pierre entspricht genau diesem Bild. Insgesamt, findet Elsa, führe sie schon ein tolles Leben, doch manchmal würde sie es gern mit einem Mann teilen, der sie liebt.

      Aber Pierres Maxime, dass die Geschichten für die Ewigkeit die sind, die erst gar nicht beginnen, scheint aufzugehen. Sie lieben sich, ohne diese Liebe zu leben. Bis Elsa nicht anders kann und seine Handynummer herausfindet. Entgegen ihrer Absprache beginnen sie den SMS-Kontakt und treffen sich erneut zufällig. In einer anderen Stadt, beide im selben Hotel.

      Selten wurde eine Liebesgeschichte so wahrhaftig und romantisch verfilmt: Regisseurin Lisa Azuelos, die auch das Drehbuch schrieb, gelingt es mühelos, die "besonderen Momente" einer alles verändernden Begegnung einzufangen. Die zauberhafte Sophie Marceau spielt mit Charme und Bravour, und François Cluzet, einer der vielseitigsten Charakterdarsteller Frankreichs, überrascht hier mit seiner romantischen Seite. Die Rolle seiner Frau Anne wird übrigens von der Regisseurin selbst gespielt.

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 19.10.20
      00:20 - 01:38 Uhr (78 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 31.10.2020