• 04.10.2020
      02:15 Uhr
      Wir wollten aufs Meer Spielfilm Deutschland 2012 | Das Erste
       

      „Wir wollten aufs Meer“ erzählt die Geschichte der jungen Rostocker Hafenarbeiter Cornelis Schmidt und Andreas Hornung, die in den 80er Jahren nur davon träumen können, zur See zu fahren. Bis eines Tages Cornelis' Liebe zu der jungen Vietnamesin Phuong Mai und der Verrat an einem Arbeitskollegen den Freunden zum Verhängnis wird. Eine Geschichte über Schicksale in einem repressiven Land, über Hoffnungen, Sehnsüchte, Enttäuschungen und darüber, was man bereit ist zu opfern - für den großen Traum.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 04.10.20
      02:15 - 04:08 Uhr (113 Min.)
      113 Min.

      „Wir wollten aufs Meer“ erzählt die Geschichte der jungen Rostocker Hafenarbeiter Cornelis Schmidt und Andreas Hornung, die in den 80er Jahren nur davon träumen können, zur See zu fahren. Bis eines Tages Cornelis' Liebe zu der jungen Vietnamesin Phuong Mai und der Verrat an einem Arbeitskollegen den Freunden zum Verhängnis wird. Eine Geschichte über Schicksale in einem repressiven Land, über Hoffnungen, Sehnsüchte, Enttäuschungen und darüber, was man bereit ist zu opfern - für den großen Traum.

       

      Stab und Besetzung

      Cornelis Schmidt Alexander Fehling
      Andreas Hornung August Diehl
      Matthias Schönherr Ronald Zehrfeld
      Phuong Mai Dinh Ti Phuong Thao Vu
      Major Roman Slvester Groth
      Oberst Seler Rolf Hoppe
      Oberleutnant Dobroschke Michael Schenk
      Eberhard Fromm Thomas Lawinky
      Regie Toke Constantin Hebbeln
      Musik Nic Raine
      Kamera Felix Novo de Oliveira
      Buch Toke Constantin Hebbeln
      Ronny Schalk

      Überseehafen Rostock, 1982: Die Mauer steht - und Jahr für Jahr strömen zahlreiche junge Männer an den einzigen internationalen Hafen der DDR, das Tor zur Welt. So auch die beiden Freunde Cornelis und Andreas, die nur ein großes Ziel haben: als Matrosen der DDR-Handelsmarine aufs weite Meer zu fahren.

      Aber Jahre später sind sie immer noch Hafenarbeiter. Um ihr Ziel zu erreichen, lassen sie sich auf einen Pakt mit der Stasi ein. Für einen Posten bei der Handelsmarine sollen sie ihren Brigadier Matze Schönherr aushorchen, der eine Flucht plant. Matze offenbart seinen Plan, aber Cornelis bringt den Verrat nicht übers Herz. Der Opportunist Andreas knickt allerdings ein und verrät Matze, der daraufhin verhaftet wird.

      Ein Wortgefecht mit gegenseitigen Schuldzuweisungen führt zu einer brutalen Schlägerei zwischen den Freunden, bei der Andreas schließlich von einem LKW erfasst wird.

      Da Cornelis nicht mehr weiter für die Stasi spitzeln will, ist auch seine Liebe zu der Vietnamesin Phuong Mai bedroht. Als einzigen Ausweg sieht das Paar die Flucht in die BRD. Von der Stasi unter Druck gesetzt, verrät Andreas die Fluchtpläne erneut, weswegen Cornelis an der Grenze verhaftet wird, während Phuong Mai es nach Hamburg schafft.

      Andreas steigt zum einflussreichen Stasi-Beamten auf und will seine Macht weiter an Cornelis ausspielen. Zu diesem Zweck inszeniert er ein intrigantes Spiel, das Cornelis glauben lässt, Phuong Mai sei wieder in ihrer Heimat. Dennoch versucht Cornelis, einen Ausreiseantrag zu stellen und eine Menschenrechtsorganisation zu erreichen. Seine Pläne scheitern abermals am verräterischen Andreas. Cornelis muss in Isolationshaft.

      Erst als Andreas' Leben in totaler Einsamkeit endet, sieht er die Trümmer der ehemals innigen Freundschaft zu Cornelis und erkennt, dass seine eigene, einzige Konstante die Vergeblichkeit ist.

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      Nacht von Samstag auf Sonntag, 04.10.20
      02:15 - 04:08 Uhr (113 Min.)
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