• 30.08.2019
      02:25 Uhr
      Haltet die Welt an Spielfilm Deutschland 2010 | Das Erste
       

      Die Krankengymnastin Katja Winzer lebt mit ihrem achtjährigen Sohn Tobias und ihrem Lebensgefährten Jürgen in einem kleinen Ort nahe Bremerhaven. Als Tobias eines Abends nach dem Spielen nicht nach Hause kommt und Rundrufe im gesamten Freundeskreis ergebnislos bleiben, schaltet Katja die Polizei ein. Für Katja beginnt ein Albtraum aus Warten, Hoffen und Bangen, an dem sie zu zerbrechen droht. Erst Wochen später wird die schreckliche Vorstellung, dass Tobias Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein könnte, zur Gewissheit.

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 30.08.19
      02:25 - 03:55 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      VPS 02:10
      Geänderte Sendezeit!

      Die Krankengymnastin Katja Winzer lebt mit ihrem achtjährigen Sohn Tobias und ihrem Lebensgefährten Jürgen in einem kleinen Ort nahe Bremerhaven. Als Tobias eines Abends nach dem Spielen nicht nach Hause kommt und Rundrufe im gesamten Freundeskreis ergebnislos bleiben, schaltet Katja die Polizei ein. Für Katja beginnt ein Albtraum aus Warten, Hoffen und Bangen, an dem sie zu zerbrechen droht. Erst Wochen später wird die schreckliche Vorstellung, dass Tobias Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein könnte, zur Gewissheit.

       

      Stab und Besetzung

      Katja Winzer Christine Neubauer
      Roman Maartens Filip Peeters
      Jürgen Behrendt Martin Feifel
      Silke Maartens Andrea Lüdke
      Antje Langer Katharina Abt
      André Spanuth Thorsten Merten
      Bernd Krückeberg Jürgen Heinrich
      Tim Maartens Finn Luca Jedamzick
      Ole Maartens Jascha Gebauer
      Tobias Winzer Ludwig Skuras
      Frau Kalkreuth Senta Sommerfeld
      Susanne Spanuth Franziska Mencz
      Markus Lohmann Antoine Monot jr.
      Sina Meyer Marie Kienecker
      Almut Katrin Kluge
      Regie Hartmut Griesmayr
      Kamera Rolf Greim
      Musik Joe Mubare
      Autor Annette Hess

      Ein kleines, idyllisches Städtchen in der Nähe von Bremerhaven. Hier lebt Katja Winzer (Christine Neubauer), die als Krankengymnastin eine eigene Praxis leitet, mit ihrem achtjährigen Sohn Tobias (Ludwig Skuras) und ihrem Lebensgefährten Jürgen Behrendt (Martin Feifel) auf einem ehemaligen Bauernhof.

      Tobias ist ein aufgeweckter, selbstständiger und zuverlässiger Junge, der sowohl zu seiner Mutter als auch zu Jürgen ein sehr inniges und vertrauensvolles Verhältnis hat. Als er eines Abends nicht vom Spielen nach Hause kommt, startet Katja eine Rundrufaktion im Freundeskreis und fährt den Heimweg des Jungen ab - ohne Ergebnis. Schließlich schaltet sie die Polizei ein. Da in der Region erst wenige Monate zuvor das Mädchen Levke von einem Unbekannten ermordet wurde, setzt ein Großaufgebot an Beamten und Freiwilligen umgehend eine aufsehenerregende Suchaktion in Gang.

      Der verzweifelten Katja wird Hauptkommissar Roman Maartens (Filip Peeters) zur Seite gestellt: Der erfahrene Polizist und Familienvater verfügt über eine psychologische Ausbildung, um bei solchen Fällen die Familienangehörigen zu betreuen und sie von der sensationslüsternen Presse abzuschotten. Tage vergehen, ohne dass Tobias gefunden wird. Aus Tagen werden Wochen - zwischen Warten, Hoffen und Selbstvorwürfen verwandelt sich Katjas Leben langsam, aber sicher in einen Alptraum.

      Während Jürgen die Situation mit Alkohol zu bewältigen versucht und durch sein auffälliges Verhalten ins Visier der Ermittler gerät, steht Roman Katja fest zu Seite. Durch sein Engagement und Mitgefühl droht er sogar seine eigene Familie zu vernachlässigen. Nachdem die größten Suchaktionen in der Geschichte Bundesrepublik auch Wochen nach Tobias' Verschwinden ohne Ergebnis bleiben, hat die Polizeiführung keine Wahl mehr, als die Suche abzubrechen. Katja fühlt sich verraten und enttäuscht. Erst mit der Ergreifung jenes Triebtäters, der auch die kleine Levke ermordet hat, stößt Roman auf eine heiße Spur. Es gelingt ihm, den seelisch labilen Mann zu einem Geständnis zu bewegen. Für Katja scheint diese Wendung zu spät zu kommen: Sie sieht in ihrem Leben keinen Sinn mehr. Ohne ihren Sohn möchte sie nicht weiterleben.

      Der Fall des kleinen Felix, der im Oktober 2004 von einem Triebtäter ermordet wurde, sorgte bundesweit für großes Aufsehen. Um den traumatischen Verlust ihres Kindes zu verarbeiten, schrieb die Mutter des Jungen, Anja Wille, drei Jahre später ein Buch über die Geschehnisse: "Und trotzdem lebe ich weiter - Mein Leben ohne Felix". Mit "Haltet die Welt an" ist Regisseur Hartmut Griesmayr nun eine feinfühlige Adaption des bewegenden Stoffes gelungen. Der hervorragend gespielte und mit der gebotenen Zurückhaltung inszenierte Film macht die enorme seelische Belastung einer Mutter nachfühlbar, die über Wochen hinweg um das Schicksal ihres geliebten Kindes bangen muss. In der Hauptrolle liefert Christine Neubauer als verzweifelte Mutter eine der besten Leistungen ihrer Karriere. Nicht weniger beeindruckend sind Filip Peeters als einfühlsamer Polizist und Martin Feifel als verdächtiger Lebenspartner.

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      02:25 - 03:55 Uhr (90 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 22.09.2019