• 21.06.2017
      22:15 Uhr
      Auserwählt und ausgegrenzt - Der Hass auf Juden in Europa Film von Joachim Schroeder und Sophie Hafner | Das Erste
       

      Nach der Ablehnung von arte, die Doku auszustrahlen, und der anschließenden Veröffentlichung auf Bild.de wird der Film von Joachim Schroeder und Sophie Hafner über Antisemitismus breit diskutiert. Damit sich die Öffentlichkeit eine Meinung bilden kann, strahlt Das Erste die Sendung nun in voller Länge aus. Im Anschluss daran greift Sandra Maischberger mit ihren Gästen das Thema auf. Arte übernimmt das Programm.

      Mittwoch, 21.06.17
      22:15 - 23:45 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      VPS 22:14
      Neu im Programm

      Nach der Ablehnung von arte, die Doku auszustrahlen, und der anschließenden Veröffentlichung auf Bild.de wird der Film von Joachim Schroeder und Sophie Hafner über Antisemitismus breit diskutiert. Damit sich die Öffentlichkeit eine Meinung bilden kann, strahlt Das Erste die Sendung nun in voller Länge aus. Im Anschluss daran greift Sandra Maischberger mit ihren Gästen das Thema auf. Arte übernimmt das Programm.

       

      Das Erste sendet am Mittwoch den 21. Juni 2017 um 22:15 Uhr die für Arte produzierte TV-Dokumentation "Auserwählt und ausgegrenzt - Der Hass auf Juden in Europa" und widmet dem Thema im Anschluss eine eigene Diskussionssendung. Dabei werden auch die vom WDR beanstandeten handwerklichen Mängel der Dokumentation berücksichtigt.

      WDR-Intendant Tom Buhrow: "Das Thema der Dokumentation war und ist uns wichtig. Und je wichtiger das Thema, desto genauer muss die journalistisch-handwerkliche Sorgfalt sein. Dabei gilt: Sorgfalt vor Schnelligkeit. Wir haben den Film intensiv geprüft und ich habe entschieden, die Dokumentation und unsere handwerklichen Fragezeichen dazu transparent zur Diskussion zu stellen."

      Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: "Ich halte es für richtig, die umstrittene Dokumentation jetzt einem breiten Publikum zugänglich zu machen, auch und trotz ihrer handwerklichen Mängel. Nur so kann sich das Fernsehpublikum ein eigenes Bild machen. Die ja längst stattfindende öffentliche Diskussion bekommt so eine Grundlage, auf der sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann. Im Anschluss an die Dokumentation wird auch die Gesprächsrunde bei Sandra Maischberger das Thema aufgreifen."

      Nach der Ablehnung durch Arte, die Dokumentation zu senden, hatte der WDR den Film nochmals sehr intensiv geprüft. Dabei wurden journalistisch-handwerkliche Mängel festgestellt. So enthält der Film Tatsachenbehauptungen, für die es nach jetzigem Kenntnisstand des WDR keine ausreichenden Belege gibt. Auch sind Betroffene mit den im Film gegen sie erhobenen Vorwürfen nicht konfrontiert worden. Das aber gehört zu den Standards der journalistischen Arbeit. Darüber hinaus sind offenbar Persönlichkeitsrechte verletzt worden. Die Mängel der Dokumentation werden im Verlauf des Abends deshalb thematisiert und kommentiert.

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      Mittwoch, 21.06.17
      22:15 - 23:45 Uhr (90 Min.)
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