• 19.11.2015
      00:40 Uhr
      Luis Trenker - Der schmale Grat der Wahrheit Fernsehfilm Deutschland 2015 | Das Erste
       

      Luis Trenker - Südtiroler Bergsteigerlegende, Schauspieler und Regisseur - reist im Sommer 1948 zu den Filmfestspielen nach Venedig. Er will die Tagebücher Eva Brauns dem amerikanischen Hollywood-Agenten Paul Kohner zur Verfilmung anbieten. Gleichzeitig wird vor dem Münchner Landgericht die Echtheit dieser Tagebücher verhandelt. Die Regisseurin Leni Riefenstahl, Ex-Geliebte von Trenker, fühlt sich durch die darin enthaltene Andeutung, sie sei Hitlers Geliebte gewesen, verunglimpft.

      • In Rückblenden wird die Geschichte zweier Opportunisten erzählt, die sich, besessen vom Willen nach künstlerischem Erfolg, instrumentalisieren ließen

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 19.11.15
      00:40 - 02:13 Uhr (93 Min.)
      93 Min.
      VPS 00:20

      Luis Trenker - Südtiroler Bergsteigerlegende, Schauspieler und Regisseur - reist im Sommer 1948 zu den Filmfestspielen nach Venedig. Er will die Tagebücher Eva Brauns dem amerikanischen Hollywood-Agenten Paul Kohner zur Verfilmung anbieten. Gleichzeitig wird vor dem Münchner Landgericht die Echtheit dieser Tagebücher verhandelt. Die Regisseurin Leni Riefenstahl, Ex-Geliebte von Trenker, fühlt sich durch die darin enthaltene Andeutung, sie sei Hitlers Geliebte gewesen, verunglimpft.

      • In Rückblenden wird die Geschichte zweier Opportunisten erzählt, die sich, besessen vom Willen nach künstlerischem Erfolg, instrumentalisieren ließen

       

      Stab und Besetzung

      Luis Trenker Tobias Moretti
      Leni Riefenstahl Brigitte Hobmeier
      Arnold Fanck André Jung
      Paul Kohner Anatole Taubman
      Joseph Goebbels Arndt Schwering-Sohnrey
      Hilda von Bleichert Barbara Romaner
      Journalistin Anna Unterberger
      Hans Schneeberger Felix Hellmann
      Gisela Schneeberger Gerti Drassl
      Regie Wolfgang Murnberger
      Musik Levan Basharuli und Gerd Baumann
      Kamera Peter von Haller
      Drehbuch Peter Probst

      Luis Trenker - Südtiroler Bergsteigerlegende, Schauspieler und Regisseur - reist im Sommer 1948 zu den Filmfestspielen nach Venedig. Er will die Tagebücher Eva Brauns, die sie ihm angeblich in den letzten Kriegstagen in Kitzbühel anvertraut hat, dem amerikanischen Hollywood-Agenten Paul Kohner zur Verfilmung anbieten. Gleichzeitig wird vor dem Münchner Landgericht die Echtheit dieser Tagebücher verhandelt. Die Regisseurin Leni Riefenstahl fühlt sich durch die darin enthaltene Andeutung, sie sei Hitlers Geliebte gewesen, verunglimpft und tritt als Nebenklägerin auf. Sie unterstellt ihrem Ex-Geliebten Luis Trenker, die Tagebücher aus Rache und Eifersucht gefälscht und in Umlauf gebracht zu haben, um sie als Mätresse des Führers zu diskreditieren.

      In Rückblenden wird die Geschichte zweier Opportunisten erzählt, die sich, besessen vom Willen nach künstlerischem Erfolg, instrumentalisieren ließen. Luis Trenker, zuerst gefördert von seinen Bewunderern Goebbels (Arndt Schwering-Sohnrey) und Hitler, war mit Filmen wie "Der Rebell" und "Der verlorene Sohn" zum Star des deutschen Kinos avanciert. Aber die Abhängigkeiten, in die er sich begeben hatte, wurden für Trenker zu einem langsamen Abstieg, von dem er sich auch nach Kriegsende nie mehr ganz erholen sollte.

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