• 01.04.2019
      01:10 Uhr
      Wir wollten aufs Meer Spielfilm Deutschland 2012 | Das Erste
       

      "Wir wollten aufs Meer" erzählt die Geschichte der jungen Rostocker Hafenarbeiter Cornelis Schmidt und Andreas Hornung, die in den 80er Jahren nur davon träumen können, zur See zu fahren. Bis eines Tages Cornelis' Liebe zu der jungen Vietnamesin Phuong Mai und der Verrat an einem Arbeitskollegen den Freunden zum Verhängnis wird. Eine Geschichte über Schicksale in einem repressiven Land, über Hoffnungen, Sehnsüchte, Enttäuschungen und darüber, was man bereit ist zu opfern - für den großen Traum.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 01.04.19
      01:10 - 03:03 Uhr (113 Min.)
      113 Min.

      "Wir wollten aufs Meer" erzählt die Geschichte der jungen Rostocker Hafenarbeiter Cornelis Schmidt und Andreas Hornung, die in den 80er Jahren nur davon träumen können, zur See zu fahren. Bis eines Tages Cornelis' Liebe zu der jungen Vietnamesin Phuong Mai und der Verrat an einem Arbeitskollegen den Freunden zum Verhängnis wird. Eine Geschichte über Schicksale in einem repressiven Land, über Hoffnungen, Sehnsüchte, Enttäuschungen und darüber, was man bereit ist zu opfern - für den großen Traum.

       

      Stab und Besetzung

      Cornelis Schmidt Alexander Fehling
      Andreas Hornung August Diehl
      Matthias Schönherr Ronald Zehrfeld
      Phuong Mai Dinh Ti Phuong Thao Vu
      Major Roman Slvester Groth
      Oberst Seler Rolf Hoppe
      Oberleutnant Dobroschke Michael Schenk
      Eberhard Fromm Thomas Lawinky
      Regie Toke Constantin Hebbeln
      Musik Nic Raine
      Kamera Felix Novo de Oliveira
      Buch Toke Constantin Hebbeln
      Ronny Schalk

      Im Jahr 1982 kommen die Freunde Cornelis und Andreas als Werftarbeiter nach Rostock. Der Rostocker Hafen ist der einzige internationale Hafen der DDR und beide jungen Männer träumen davon, bald als Matrosen der Handelsmarine die ganze Welt zu bereisen. Doch die erhoffte Beförderung bleibt auch nach drei Jahren aus.

      Frustriert lassen Cornelis und Andreas sich von der Staatssicherheit anwerben. Sie sollen ihren Freund Matze bespitzeln, der als Vorarbeiter auf der Werft arbeitet. Er hat sich durch seine eigensinnige Haltung verdächtig gemacht. Man vermutet, dass er die Republikflucht plant. Im Gegenzug für ihre Schnüffeleien sollen Cornelis und Andreas zu Matrosen ernannt werden.

      Tatsächlich gelingt es den beiden, Matze über seine Fluchtpläne auszuhorchen. Doch dann bekommt Cornelis Gewissensbisse. Er will seinen Traum nicht auf einem Verrat aufbauen. So leicht aber kommen die Freunde aus dem Pakt mit der Stasi nicht heraus. Andreas wird von dem Geheimdienst-Oberst Seler massiv unter Druck gesetzt - und verrät Matze, der umgehend in Haft landet. Auch Cornelis bekommt nun die DDR-Staatsgewalt mit aller Härte zu spüren. Seler droht damit, seine große Liebe, die Vietnamesin Mai, abzuschieben. Dennoch weigert Cornelis sich standhaft, mit der Stasi zu kooperieren. Gemeinsam mit Mai will er nach Westdeutschland fliehen. Ein Plan, den nur Andreas vereiteln kann.

      Das Drama erzählt die bewegende Geschichte zweier Freunde, die durch das menschenverachtende System der DDR-Diktatur zu erbitterten Feinden gemacht werden. Fast fünf Jahre lang recherchierten die Drehbuchautoren, um ein authentisches Bild vom Leben in der DDR zu zeichnen. Die Darsteller Alexander Fehling, Ronald Zehrfeld und Rolf Hoppe wuchsen selbst in der DDR auf. Regisseur Toke Constantin Hebbeln gewann 2007 mit seinem Film "NimmerMeer" den Studenten-Oscar in Hollywood.

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      01:10 - 03:03 Uhr (113 Min.)
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