• 10.06.2021
      21:00 Uhr
      scobel - Sex als Ressource 3sat
       

      Sex ist so wichtig wie Nahrung oder Atmen. Doch diese für die Menschen so wichtige Ressource wurde geregelt, tabuisiert und streng limitiert. Das ist vorbei: Die Zukunft verheißt Freiheit.

      Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Liebe und Sex? Und was weiß die Wissenschaft über die Möglichkeiten und Chancen, die erfüllter Sex eröffnen kann - für jede(n) einzelne und die Gesellschaft?

      Gert Scobel diskutiert mit dem Urologen, Andrologen und Sportmediziner Prof. Dr. med Frank Sommer und der dänischen Psychologin und Sexologin Ann-Marlene Henning unter anderem, ob die Qualität von Sexualität mit den neuen Freiheiten zugenommen hat.

      Donnerstag, 10.06.21
      21:00 - 22:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo

      Sex ist so wichtig wie Nahrung oder Atmen. Doch diese für die Menschen so wichtige Ressource wurde geregelt, tabuisiert und streng limitiert. Das ist vorbei: Die Zukunft verheißt Freiheit.

      Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Liebe und Sex? Und was weiß die Wissenschaft über die Möglichkeiten und Chancen, die erfüllter Sex eröffnen kann - für jede(n) einzelne und die Gesellschaft?

      Gert Scobel diskutiert mit dem Urologen, Andrologen und Sportmediziner Prof. Dr. med Frank Sommer und der dänischen Psychologin und Sexologin Ann-Marlene Henning unter anderem, ob die Qualität von Sexualität mit den neuen Freiheiten zugenommen hat.

       

      Sex ist so wichtig wie Nahrung oder Atmen. Doch diese für die Menschen so wichtige Ressource wurde geregelt, tabuisiert und streng limitiert. Das ist vorbei: Die Zukunft verheißt Freiheit.

      Gert Scobel diskutiert mit dem Urologen, Andrologen und Sportmediziner Prof. Dr. med Frank Sommer und der dänischen Psychologin und Sexologin Ann-Marlene Henning unter anderem, ob die Qualität von Sexualität mit den neuen Freiheiten zugenommen hat.

      Sex war lange eine Ressource, die vor allem Männern garantiert wurde. Dafür musste die Frau zum Besitz des Mannes werden und blieb ein Leben lang an ihn gebunden. Sex bedeutete: Nachwuchs für den Fortbestand der Gesellschaft produzieren. Diese Bande sind gelöst. Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen ebenso über die Fragen, die mit der Umverteilung der Ressource Sex einhergehen.

      Die Frauenbewegung und der Zugang zur sicheren Empfängnisverhütung haben lange geltende Grenzen gesprengt. Zunehmend erobern sich Frauen wie Männer ihre Freiheiten zurück. Das Wissen über Sex, der Zugang zu Pornografie und anderen "Hilfsmitteln der Lust" haben vielen Menschen geholfen, zu einer selbstbestimmten, freieren Sexualität zu finden.

      Doch wie gut kennen Männer und Frauen ihren eigenen Körper und den der jeweiligen Geschlechtspartnerinnen und Geschlechtspartner tatsächlich? Oder geht es in Wahrheit auch in der "freien" Leistungsgesellschaft wieder nur um Quantität - mehr Partner, mehr Experimente, mehr Orgasmen? Macht der Fast-Sex des 21. Jahrhunderts glücklicher?

      Zwar wollen immer mehr Menschen selbst bestimmen, wen sie lieben und mit wem sie Sex haben. Aber sind sie glücklicher als vorher? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Liebe und Sex? Sind intensive Gefühle von Verliebtheit überhaupt relevant für den Geschlechtsakt? Und was weiß die Wissenschaft über die Möglichkeiten und Chancen, die erfüllter Sex eröffnen kann - für jede(n) einzelne und die Gesellschaft?

      Erstausstrahlung

      Gespräch/Diskussion

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 12.06.2021