• 21.11.2020
      21:45 Uhr
      Der König von Köln Fernsehfilm Deutschland 2019 - 3satZuschauerpreis | 3sat
       

      In dieser Komödie wird ein einfacher Beamter des Bauamts zum Spielball einiger Superreicher, die bei einem geplanten Großbauprojekt mächtig absahnen wollen. Ehe er sich versieht, bekommt der werdende Vater ein paar Annehmlichkeiten und stellt fest, dass es sich im Semilegalen gar nicht so schlecht lebt. Allerdings sitzt ihm eine junge Staatsanwältin schon im Nacken und bald muss er sich entscheiden, auf welcher Seite er stehen will: Bei denen, die machen, was sie wollen oder denen, die wollen, was sie machen.

      Samstag, 21.11.20
      21:45 - 23:10 Uhr (85 Min.)
      85 Min.

      In dieser Komödie wird ein einfacher Beamter des Bauamts zum Spielball einiger Superreicher, die bei einem geplanten Großbauprojekt mächtig absahnen wollen. Ehe er sich versieht, bekommt der werdende Vater ein paar Annehmlichkeiten und stellt fest, dass es sich im Semilegalen gar nicht so schlecht lebt. Allerdings sitzt ihm eine junge Staatsanwältin schon im Nacken und bald muss er sich entscheiden, auf welcher Seite er stehen will: Bei denen, die machen, was sie wollen oder denen, die wollen, was sie machen.

       

      Stab und Besetzung

      Josef Asch Rainer Bock
      Andrea di Carlo Serkan Kaya
      Lothar Stüssgen Joachim Krol
      Alina Behrens Eva Meckbach
      Alfred von Hoppenheim Enst Stötzner
      Nikolaus von Hoppenheim Ulrich Brandhoff
      Valerie Dickeschanz Judith Engel
      Tom Middeldorf Jörg Hartmann
      Simone Katrin Röver
      Rösser Jörn Hentschel
      Vogeler Felix Vörtler
      Regie Richard Huber
      Musik Dürbeck & Dohmen
      Kamera Robert Berghoff
      Buch Ralf Husmann

      50 Jahre, nachdem sein Vater aus Italien ausgewandert ist, um den mafiösen Strukturen zu entfliehen, muss Andrea di Carlo als Sachbearbeiter im Kölner Bauamt feststellen, dass es in Köln keinen Deut besser zugeht: Der Kölsche Klüngel mischt überall mit, wo viel Geld verdient werden kann, wobei die meisten Geschäfte während der fünften Jahreszeit eingefädelt werden. Und die meisten Fäden der Stadt hält momentan der Emporkömmling Joseph "Jupp" Asch in der Hand. Sein Meisterstück soll der Bau der neuen Stadtverwaltung sein, das größte öffentliche Bauprojekt Europas, bei dem nach Aschs Planung mehrere Millionen in seine eigene Tasche fließen sollen. Mit dem Baudezernent Stüssgen ist Asch ohnehin per du, ansonsten unterhält er ein wohl organisiertes Netzwerk von Informanten, Helfern und Menschen, die ihm einen Gefallen schulden.

      Auch wenn er niemals ganz zu den Reichen und Schönen gehören wird, vermag er sie doch zu becircen und um den Finger zu wickeln. Bei der milliardenschweren Kaufhauserbin Valerie Dickeschanz hat sich der Jupp zwar durch seine groben Manieren ins Abseits gespielt, dafür hat er den jungen Nikolaus von Hoppenheim in der Hand, schöngeistiger und geltungssüchtiger Sohn des Privatbankiers Alfred von Hoppenheim, und über diesen Umweg gelingt es Jupp, Valerie zu einem großen Investment in den Hoppenheim-Asch-Fond zu überreden.

      Unterdessen wird Stüssgen bei einem kollektiven Bordellbesuch durch einen Infarkt außer Gefecht gesetzt, wodurch Andrea plötzlich kommissarischer Baudezernent ist und wegen mehrerer Gefallen von Jupp gezwungen ist, die Vergabe des Stadtverwaltungauftrags massiv zu manipulieren - natürlich zu Jupps Gunsten. Und da Jupp auch den neuen Ehrenbürger der Stadt Alfons DuPont, dem alle Zeitungen von Köln gehören, um den Finger zu wickeln versteht, droht auch kein journalistisches Ungemach.

      Grimme-Preisträger Richard Huber („Club der roten Bänder“, „Danny Lowinski“) inszenierte den Film „Der König von Köln“ nach dem Drehbuch des vielfach ausgezeichneten Autors Ralf Husmann („Stromberg“, „Dr. Psycho“). In den Hauptrollen sind Rainer Bock, Joachim Król, Serkan Kaya, Jörg Hartmann, Judith Engel und Ulrich Brandhoff zu sehen. Produziert wurde der Film von Zeitsprung Pictures, Produzenten: Michael Souvignier und Till Derenbach.

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