• 23.09.2020
      21:45 Uhr
      Erde unter Wasser - Wohnen im Klima-Chaos 3sat
       

      Der Meeresspiegel steigt immer schneller an. 700 Millionen Menschen an den Küsten unserer Erde sind schon jetzt bedroht. Wird das Wasser der Lebensraum der Zukunft? Die Niederlande zeigen, wie man auf dem Wasser wohnt. Erste Pioniere leben bereits in schwimmenden Nachbarschaften, denn die Dämme werden die Flut nicht aufhalten. Holland ist das große Vorbild für alle, denn die größten Städte dieser Welt liegen am Wasser. Der Klimawandel ist unumkehrbar. Schon jetzt ist der Meeresspiegel weltweit um 20 Zentimeter gestiegen. Experten rechnen damit, dass die Ozeane bis zum Jahr 2100 um zwei Meter ansteigen.

      Mittwoch, 23.09.20
      21:45 - 22:00 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
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      Der Meeresspiegel steigt immer schneller an. 700 Millionen Menschen an den Küsten unserer Erde sind schon jetzt bedroht. Wird das Wasser der Lebensraum der Zukunft? Die Niederlande zeigen, wie man auf dem Wasser wohnt. Erste Pioniere leben bereits in schwimmenden Nachbarschaften, denn die Dämme werden die Flut nicht aufhalten. Holland ist das große Vorbild für alle, denn die größten Städte dieser Welt liegen am Wasser. Der Klimawandel ist unumkehrbar. Schon jetzt ist der Meeresspiegel weltweit um 20 Zentimeter gestiegen. Experten rechnen damit, dass die Ozeane bis zum Jahr 2100 um zwei Meter ansteigen.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Matthias Widter

      Der Meeresspiegel steigt immer schneller an. 700 Millionen Menschen an den Küsten unserer Erde sind schon jetzt bedroht. Wird das Wasser der Lebensraum der Zukunft?

      Die Niederlande zeigen, wie man auf dem Wasser wohnt. Erste Pioniere leben bereits in schwimmenden Nachbarschaften, denn die Dämme werden die Flut nicht aufhalten. Holland ist das große Vorbild für alle, denn die größten Städte dieser Welt liegen am Wasser.

      Der Klimawandel ist unumkehrbar. Schon jetzt ist der Meeresspiegel weltweit um 20 Zentimeter gestiegen. Experten rechnen damit, dass die Ozeane bis zum Jahr 2100 um zwei Meter ansteigen. Das bedeutet, dass Millionen von Menschen, zum Beispiel aus Mumbai, Tokio, Guangzhou oder Bangladesch, fliehen müssen. Auch Amerika wird nicht verschont: Miami, New Orleans und New York müssen evakuiert werden. Ganze Stadtteile werden unter Wasser liegen.

      Deshalb sind nun Ideen, die aus der Science-Fiction stammen, aktuell: Städte im Meer und unter Wasser könnten für Millionen von Menschen zum Zufluchtsort werden. Was wie eine Utopie klingt, soll schon bald Realität werden: Die erste schwimmende Stadt soll bereits 2022 in der Nähe von Tahiti gebaut werden und bis zu 300 Einwohnern Lebensraum bieten.

      Noch ist es ein spannender Luxus: Visionäre Hotelbetreiber bieten jetzt Zimmer mit Unterwasserblick an. Oder wie wäre es mit einem ausgefallenen Abendessen mit Blick auf die Fische im schwimmenden "Krystall Hotel" in Norwegen, das nur per Boot zu erreichen ist?

      Doch die Zukunft scheint weniger glamourös: Werden Millionen von Klimaflüchtlingen auf "Lilypads" leben, wie sie der belgische Architekt Vincent Callebaut plant? Werden wir Landwirtschaft auf dem Meer betreiben? Sticht der "SeaOrbiter" des Pariser Architekten Jacques Rougerie bald in See? Oder werden wir bald alle auf schwimmenden Boulevards durch die Hafenstädte spazieren?

      Noch sind es Sperrwerke wie die Thames-Barriere in London, die den Menschen Sicherheit versprechen. Aber auch diese Jahrhundertwerke haben ihre Grenzen. Die Mehrheit der Menschen wird darauf angewiesen sein, dass dem Meer wieder Lebensraum abgerungen wird. An neuen Konzepten wird weltweit gearbeitet, denn die Flut wird kommen.

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