• 18.09.2020
      20:15 Uhr
      TANNBACH - Schicksal eines Dorfes (2/6) Die Enteignung - Fernsehfilm Deutschland 2014 | 3sat
       

      1946: Tannbach wird jetzt von den Rotarmisten kontrolliert. Für die Bewohner bedeutet das neben dem alltäglichen Überlebenskampf eine neue politische Richtung. Die Bodenreform und Deportierung sollen die Enteignung ebnen. Friedrich brennt für diese neuen Ideen - obwohl Anna durch die politischen Reformen ihren Besitz verliert und deportiert werden soll. Der neu eingesetzte Landrat Werner ist für Friedrich Vaterersatz und ideologischer Richtungsgeber. Der Großbauer Franz Schober entgeht der Enteignung durch einen klugen Schachzug seines ungeliebten Sohnes Heinrich.

      Freitag, 18.09.20
      20:15 - 21:55 Uhr (100 Min.)
      100 Min.

      1946: Tannbach wird jetzt von den Rotarmisten kontrolliert. Für die Bewohner bedeutet das neben dem alltäglichen Überlebenskampf eine neue politische Richtung. Die Bodenreform und Deportierung sollen die Enteignung ebnen. Friedrich brennt für diese neuen Ideen - obwohl Anna durch die politischen Reformen ihren Besitz verliert und deportiert werden soll. Der neu eingesetzte Landrat Werner ist für Friedrich Vaterersatz und ideologischer Richtungsgeber. Der Großbauer Franz Schober entgeht der Enteignung durch einen klugen Schachzug seines ungeliebten Sohnes Heinrich.

       

      Stab und Besetzung

      Anna von Striesow Henriette Confurius
      Georg von Striesow Heiner Lauterbach
      Friedrich Erler Jonas Nay
      Liesbeth Erler Nadja Uhl
      Lothar Erler Ludwig Trepte
      Konrad Werner Ronald Zehrfeld
      Hilde Vöckler Martina Gedeck
      Franz Schober Alexander Held
      Regie Alexander Dierbach
      Autor Josephin von Thayenthal

      1946: Tannbach wird jetzt von den Rotarmisten kontrolliert. Für die Bewohner bedeutet das neben dem alltäglichen Überlebenskampf eine neue politische Richtung. Die Bodenreform und Deportierung sollen die Enteignung ebnen. Friedrich brennt für diese neuen Ideen - obwohl Anna durch die politischen Reformen ihren Besitz verliert und deportiert werden soll. Der neu eingesetzte Landrat Werner ist für Friedrich Vaterersatz und ideologischer Richtungsgeber.

      Der Großbauer Franz Schober entgeht der Enteignung durch einen klugen Schachzug seines ungeliebten Sohnes Heinrich, der das Parteibuch seines Vaters gefunden und diesen somit in der Hand hat. Heinrich versucht, sich ein eigenes Leben aufzubauen - mit seiner jungen Frau Theresa, die er, bereits schwanger von einem anderen, geheiratet hat.

      Friedrich heiratet Anna und rettet sie so vor der Deportation. Gemeinsam versuchen auch sie sich ein neues Leben auf den Trümmern aufzubauen. Sie beziehen ihren "Neubauernhof" und erleben erstmals wieder so etwas wie Normalität. Bis sich die Grenzen im Sommer 1946 aufs Neue verschieben und das Dorf in seiner Mitte geteilt wird. Liesbeth, endgültig desillusioniert von den neuen russischen Machthabern und der Konformität ihres Sohnes, verlässt Tannbach im Wunsch, sich ein neues Leben jenseits von Deutschland aufzubauen.

      Anhand der Lebenswege der Bewohner eines kleinen Ortes an der bayerisch-thüringischen Grenze erzählt der Mehrteiler vom Nachkriegsdeutschland auf dem Weg zur deutsch-deutschen Teilung.

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      Freitag, 18.09.20
      20:15 - 21:55 Uhr (100 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 30.09.2020