• 11.12.2016
      06:15 Uhr
      makro: Afrika digital Internetboom im Silicon Savannah | 3sat
       

      Afrika digitalisiert sich mit rasender Geschwindigkeit. Bis 2020 sollen 60 Prozent des Kontinents ans digitale Breitbandnetz angeschlossen sein. Dann soll sich der Datentransfer verfünfzehnfachen. In vier Jahren sollen afrikaweit über 700 Millionen Smartphones online sein. Dieser Boom, so urteilt die Weltbank, biete erstmals die Chance, dass sich der Kontinent aus eigener Kraft substanziell weiterentwickelt. In Kenias "Silicon Savannah" arbeiten junge Nerds im sogenannten "iHub" an Mobilfunk-Applikationen, die auch auf einfachen, billigen Handys funktionieren und so auch von der armen Landbevölkerung genutzt werden können.

      Sonntag, 11.12.16
      06:15 - 06:45 Uhr (30 Min.)
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      Afrika digitalisiert sich mit rasender Geschwindigkeit. Bis 2020 sollen 60 Prozent des Kontinents ans digitale Breitbandnetz angeschlossen sein. Dann soll sich der Datentransfer verfünfzehnfachen. In vier Jahren sollen afrikaweit über 700 Millionen Smartphones online sein. Dieser Boom, so urteilt die Weltbank, biete erstmals die Chance, dass sich der Kontinent aus eigener Kraft substanziell weiterentwickelt. In Kenias "Silicon Savannah" arbeiten junge Nerds im sogenannten "iHub" an Mobilfunk-Applikationen, die auch auf einfachen, billigen Handys funktionieren und so auch von der armen Landbevölkerung genutzt werden können.

       

      Afrika digitalisiert sich mit rasender Geschwindigkeit. Das erregt das Interesse der Investoren. Bis 2020 sollen 60 Prozent des Kontinents ans digitale Breitbandnetz angeschlossen sein. Dann soll sich der Datentransfer verfünfzehnfachen.

      In Nigeria gehen pro Minute 16 Smartphones über den Ladentisch. In vier Jahren sollen afrikaweit über 700 Millionen Smartphones online sein. Dieser Boom, so urteilt die Weltbank, biete erstmals die Chance, dass sich der Kontinent aus eigener Kraft substanziell weiterentwickelt.

      In Kenias "Silicon Savannah" arbeiten junge Nerds im sogenannten "iHub" an Mobilfunk-Applikationen, die auch auf einfachen, billigen Handys funktionieren und so auch von der armen Landbevölkerung genutzt werden können. Mit Hilfe solcher Apps sollen Kinder besser lernen, Bauern Aussaat-Tipps bekommen und Marktpreise für ihre Ernte bestimmen können, sollen Krankenpfleger auf dem Land ausgebildet und per Ferndiagnose Augenoperationen organisiert werden. Auch schnelles und sicheres Bezahlen mit dem Mobiltelefon, das Abwickeln von Bankgeschäften per SMS, all das ist in Ländern wie Kenia bereits Realität.

      ZDF-Afrika-Korrespondent Jörg Brase stellt sie vor, die M-Apps wie M-Pesa (Mobiles Geld), M-Health, M-Farm, M-Kopa und wie sie alle heißen, und er zeigt, welches Potenzial in dieser digitalen Revolution in Afrika steckt.

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