• 24.07.2019
      02:40 Uhr
      Die Tricks der Tiere (2/3) Geheimnisse des Graslands | 3sat
       

      Grasland und Steppen bedecken nicht weniger als ein Viertel der Erde. Es sind die jüngsten Habitate unseres Planeten - und trotzdem haben sie bereits 50 Millionen Jahre auf dem Buckel. Ob es die Prärien Nordamerikas, die Savannen Afrikas oder die Steppen Asiens sind - überall herrschen herausfordernde Lebensbedingungen sowohl für Tiere als auch für Pflanzen. Um innerhalb der einzelnen Ökosysteme überleben zu können, müssen sich die Lebewesen unterstützen - sei es die Akazie, die in der Savanne Afrikas auf die Hilfe der Ameise angewiesen ist, oder aber ein Nashorn, das anderen Tieren der Steppe als "Nährstoffoase" dient.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 24.07.19
      02:40 - 03:25 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Grasland und Steppen bedecken nicht weniger als ein Viertel der Erde. Es sind die jüngsten Habitate unseres Planeten - und trotzdem haben sie bereits 50 Millionen Jahre auf dem Buckel. Ob es die Prärien Nordamerikas, die Savannen Afrikas oder die Steppen Asiens sind - überall herrschen herausfordernde Lebensbedingungen sowohl für Tiere als auch für Pflanzen. Um innerhalb der einzelnen Ökosysteme überleben zu können, müssen sich die Lebewesen unterstützen - sei es die Akazie, die in der Savanne Afrikas auf die Hilfe der Ameise angewiesen ist, oder aber ein Nashorn, das anderen Tieren der Steppe als "Nährstoffoase" dient.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Adam White
      Gillian Taylor
      Sonstige Mitwirkung Sarah Julia Stross

      In allen Regionen der Erde haben Tiere wie Pflanzen Wege gefunden, um im stickstoffarmen Grasland überleben zu können. Ihr Trumpf: Sie haben Verbündete.

      In diesem Teil der BBC-Produktion geht es um die "Geheimnisse des Graslands". Er führt vom Süden Australiens über die Savannen Afrikas bis nach Südamerika in den Nationalpark Emas in Brasilien.

      Grasland und Steppen bedecken nicht weniger als ein Viertel der Erde. Es sind die jüngsten Habitate unseres Planeten - und trotzdem haben sie bereits 50 Millionen Jahre auf dem Buckel. Ob es die Prärien Nordamerikas, die Savannen Afrikas oder die Steppen Asiens sind - überall herrschen herausfordernde Lebensbedingungen sowohl für Tiere als auch für Pflanzen. Um innerhalb der einzelnen Ökosysteme überleben zu können, müssen sich die Lebewesen unterstützen - sei es die Akazie, die in der Savanne Afrikas auf die Hilfe der Ameise angewiesen ist, oder aber ein Nashorn, das anderen Tieren der Steppe als "Nährstoffoase" dient.

      Nicht selten sind die Allianzen, die die Lebewesen miteinander eingehen, auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Die Verbindungen zwischen Tieren und Pflanzen sind über lange Zeit gewachsen, und oftmals sind es Kettenreaktionen, die in mehreren Stufen wirksam werden. Der Akazienbaum etwa wehrt sich mit Dornen gegen hungrige Pflanzenfresser. Zusätzlich entwickelt die Pflanze Gallen, rundliche Gehäuse, die Ameisen anlocken und zur Symbiose einladen. Doch manche Tiere wie etwa Affen lassen sich von Hindernissen wie Dornen oder Gallen nicht aufhalten. Weil Ameisen auf ihrem Speiseplan ganz oben stehen, machen sich die Affen über die Gallen her. Die zerstörten Gallen dienen dann wiederrum Geckos als Nistplatz. Somit ist allen ein Stück weit geholfen.

      Film von Adam White und Gillian Taylor

      Aus der ORF-Reihe "Universum"

      Die Reihe "Die Tricks der Tiere" begibt sich auf eine Reise rund um den Erdball und zeigt außergewöhnliche Verbindungen zwischen Tieren und Pflanzen, die das Leben auf der Erde in Gang halten.

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 24.07.19
      02:40 - 03:25 Uhr (45 Min.)
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